Neue Spiele der Woche: 14. bis 20. September 2026

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 5:

  • Aero the Acro-Bat Legacy + Sunsoft Lost Gems (Selecta Play)
  • City Hunter (Meridiem Games)
  • Der Grinch 2: Rette Weihnachten! (Outright Games)
  • FAITH: The Unholy Trinity (Fangamer)
  • GRIME 2 (Microids)
  • Little Kitty, Big City (Fangamer)
  • Moomintroll: Die Wärme des Winters (iam8bit)
  • Sniper Dan: Hotshot Edition (PQube)
  • The Walking Dead: Streets of Survival (Trailmark Games)
  • Wolverine (Sony)

…für Nintendo Switch:

  • Aero the Acro-Bat Legacy + Sunsoft Lost Gems (Selecta Play)
  • Der Grinch 2: Rette Weihnachten! (Outright Games)
  • Instant Sports 2 (Maximum Entertainment)
  • Maestro (Switch)
  • Moomintroll: Die Wärme des Winters (iam8bit)
  • The Walking Dead: Streets of Survival (Trailmark Games)

…für Nintendo Switch 2:

  • Absolum (Silver Lining Interactive)
  • Back to the Dawn (Clear River Games)
  • Culdcept BEGINS (Clear River Games)
  • Destroy All Humans! 2 – Reprobed (THQ Nordic)
  • Fire Emblem: Fortune’s Weave (Nintendo)
  • Lego Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters (Warner Bros)
  • The Walking Dead: Streets of Survival (Trailmark Games)

Operation Flashpoint: Red River – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Wertung

  • Freiraum dank riesiger Einsatzgebiete
  • 18 Story-Missionen plus Spezialeinsätze
  • komplett Koop-tauglich
  • entwickelbares KI-Team
  • die technischen Macken sind akzeptabel

Für Koop-Soldaten: derb präsentierte Taktik-Schlachten mit stellenweise gewöhnungsbedürftigem Kampf auf große Distanz.

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The Dishwasher: Vampire Smile – im Klassik-Test (360)

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USK:
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Wie viel Blut kann in einem Videospiel pro Minute fließen? Noch bevor das neue Mortal Kombat in den Regalen steht, gibt The Dishwasher: Vampire Smile die Antwort: eine Menge. Deutsche Zocker dürfen diesmal übrigens von Beginn an mitmachen – der Vorgänger mit dem Untertitel Dead Samurai kam 2009 erst mit mehrmonatiger Verspätung auf den heimischen Martkplatz; zwar ungeschnitten, doch ein ­Malheur bei der USK-Vergabe führte zur ungeplanten Verzögerung.

Der Nachfolger knüpft nahtlos an die Geschehnisse des Erstlings an: Nachdem die Erde zerstört wurde, sucht Ihr auf dem Mond in der Rolle von Yuki nach den Drahtziehern der Ereignisse und verpasst der ansonsten monochrom präsentierten Spielwelt Level für Level einen blutroten Anstrich. Als Pinsel dienen Euch neben Stichwaffen wie einem Breitschwert auch diverse Schießprügel, ein Kettensägen-Arm und sogar eine überdimensio­nierte Spritze. Auch auf Zauber dürft Ihr zurückgreifen. Die Spielmechanik geht einem nach kurzer Eingewöhnungszeit in Fleisch und Blut über, so dass Ihr durch den geschickten Einsatz der unterschiedlichen Waffen ­ellenlange Combos vom Stapel lasst. Wichtigstes Werkzeug während Eures ­Rachefeldzuges ist allerdings der Blut-Warp. Mit diesem könnt Ihr Euch nicht nur völlig frei in alle Himmelsrichtungen bewegen, sondern weicht auch Angriffen aus und bewegt Euch eingehüllt in eine Wolke aus dem Lebenssaft einfach durch Eure Feinde hindurch.

Abwechslung vom reihenweise Niedermähen diverser Standardgegner bieten die knackigen Bosskämpfe, die sowohl spielerisch als auch kreativ die Höhepunkte des Titels markieren: Wenn der Sidescroller plötzlich zum 8-Bit-Prügler oder gar zum Text-Adventure mutiert, werden Erinnerungen an das legendäre Gefecht gegen Psycho Mantis in ”Metal Gear Solid” geweckt. Auch am Umfang gibt es nichts zu meckern. So könnt Ihr die Kampagne in leicht abgeänderter Form auch als Tellerwäscher angehen und Euch in zahlreichen knackigen Herausforderungen austoben – alleine oder im Team.

Stilvolle und blutige Sidescroll-Schnetzelei, die viele Macken des Vorgängers ausbessert.

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Yakuza 4 – im Klassik-Test (PS3)

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Wertung

  • 4 spielbare Charaktere
  • komplexe Geschichte mit zahllosen Dialogen
  • massig Nebenbeschäftigungen möglich
  • Stories der Vorgänger als Video dabei
  • auch in Deutschland fast ungeschnitten

Die Fortsetzung der traditionsreichen ”Yakuza”-Saga besticht mit einer lebendigen Stadt und facettenreichen Charakteren.

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Swarm – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

Die Lemminge sind wieder da. Naja, zumindest deren bucklige Verwandtschaft, die auf den Namen Swarmies hört. Angelehnt an den ­Wusel-Klassiker habt Ihr auch in Swarm die Verantwortung über eine ganze Horde ebenso ­treudoofer wie todesmutiger Gesellen. Die Swarmies gehen in Flammen auf, werden aufgespießt oder laufen grinsend in eine Kreissäge, um einem höheren Ziel zu dienen: ihre unersättliche Mutter zu füttern. Auf der Suche nach Nahrung lotst Ihr bis zu 50 Swarmies gleichzeitig durch die im späteren Spielverlauf sehr anspruchsvollen Levels. Im Gegensatz zu den Lemmingen kontrolliert Ihr die Swarmies allerdings direkt: Auf Knopfdruck lasst Ihr sie ausschwärmen, formiert sie zu einem dichten Geflecht oder stapelt sie in die Höhe.

In regelmäßigen Abständen findet Ihr in den Levels verteilte Nester, an denen Ihr Euren Swarmies-Vorrat auffüllt – letztlich muss jedoch nur einer Eurer Schützlinge unbeschadet ins Ziel kommen. Das bedeutet aber nicht, dass Ihr auch das nächste Level erreicht habt: Denn dafür verlangt Swarm von Euch, dass Ihr jeden der zehn Abschnitte nicht nur unbeschadet durchquert, sondern dabei auch noch eine Mindestpunktzahl erreicht. Hierzu solltet Ihr stets Euren Punkte-Multiplikator im Auge behalten, der auf zweierlei Arten in die Höhe schnellt: Sammelt ununterbrochen in den Levels verteilte Punkte oder opfert Eure Schützlinge. Swarm entpuppt sich als ein konsequent auf Perfektion getrimmter Titel, der kaum Fehler verzeiht. Sinkt der Multiplikator einmal auf null, fällt es oft schwer, das nächste Level zu erreichen – somit ist Frust gerade zu Beginn vorprogrammiert. Zum Glück verfügt Swarm aber über eine hervorragende Lernkurve und so sympathische Schützlinge, dass Ihr doch immer wieder die Zähne zusammen­beißt und der Drang nach einer höheren Punktzahl siegt.

Quirliger ”Lemmings”-Verwandter mit direkter Steuerung, der ziemlich knifflig ausfällt.

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Roboter-Anime ”Geppy-X” im Stil der 70er – im Test (PS5)

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Meinung & Wertung

Thomas Nickel meint: Müsste ich Geppy-X rein als Shoot’em-Up bewerten, wäre das Ergebnis wohl eher mittelmäßig: Kaum spannende Gegnerformationen und viele Treffer, die sich fast unvermeidlich anfühlen, zeichnen auch heute noch keine Ausnahmevertreter des Genres aus. Die Ballerei macht Spaß, kann aber nicht mit zeitgenössischer Konkurrenz wie Gradius Gaiden mithalten. Doch als Gesamtpaket bin ich von Geppy-X begeistert: Die Aufmachung mit Vor- und Abspann, Werbepausen und mehr ist liebevoll gestaltet und Musik sowie Sprachausgabe sprühen nur so vor Enthusiasmus. Man spürt einfach die Liebe der Entwickler zur Materie. Das überträgt sich schnell auch auf die Spieler. Klar, Geppy-X appelliert vor allem an die Nostalgie der japanischen Fans. Doch wer hierzulande mit ”Captain Future”, ”Saber Rider” & Co. aufgewachsen ist, wird sich hier ebenfalls sehr wohlfühlen.

Liebevolle Hommage an alte TV-Zeiten: Ein ordentliches Shoot’em-Up trifft auf grandiose Präsentation.

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Decapolice – zum dritten Mal verschoben

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Level-5 hat Decapolice zum mittlerweile dritten Mal verschoben. Statt in diesem Jahr soll das Krimi-Thriller-Rollenspiel nun erst im nächsten Jahr veröffentlicht werden. Einen Grund dafür nennt man leider nicht.

Decapolice ist für PS5 und Switch 2 in der Mache.

Aeterna Lucis – hat einen Termin

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Entwickler Aeternum Game Studios gibt bekannt, dass Aeterna Lucis am 3. Dezember für alle aktuellen Systeme erscheint. Einen neuen Release Date Trailer zum Nachfolger von Aeterna Noctis gibt es schon jetzt zu sehen.

Aeterna Lucis war im Dezember 2023 erstmals angeteasert worden.

Moros Protocol – für PS5 & Switch 2 vorgestellt

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Publisher Super Rare Originals und Entwickler Pixel Reign haben Moros Protocol für PS5 und Switch 2 angekündigt. Einen trailer mit flotten Gameplaysequenzen bekommen wir auch gezeigt.

Moros Protocol erscheint am 1. Oktober.

Might & Magic: Clash of Heroes – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Ubisoft hofft auf die zweite Chance: Die DS-Fassung des Taktik-Knoblers Might & ­Magic: Clash of Heroes verpasste das Weihnachtsgeschäft 2009 um wenige Wochen und wurde prompt von den Spielern mit Nichtbeachtung bestraft. Ein stilvoll aufpoliertes HD-Update soll nun auf PS3 und Xbox 360 mehr Erfolg finden – den hätte der reizvolle Genremix auch verdient.

Obwohl die Might & Magic-Serie eine lange Rollenspiel-Historie besitzt, braucht Ihr keine Vorkenntnisse, um Clash of Heroes zu genießen: Hier wird die Vorgeschichte des Epos erzählt, bei der Ihr nacheinander für fünf Völker Heldentaten vollbringt. Dafür marschiert Ihr durch hübsche Bitmap-Oberwelten, führt Textkasten-Unterhaltungen und stürzt Euch in Gefechte. Letztere sind alles andere als traditionell, denn hier wird in Knobelmanier agiert – gewürzt mit einer satten ­Portion Taktik. Diese Kombination erinnert an Puzzle Quest, doch Clash of Heroes ist anspruchsvoller und strategischer angelegt. Auf dem Spielfeld steht Eure Formation Feindestruppen gegenüber, bei jedem Zug könnt Ihr einige Einheiten aus einer Spalte abziehen und woanders wieder absetzen, um mindestens drei gleiche neben- oder übereinander anzuordnen. So bildet Ihr Abwehrwälle oder Angriffsgruppen, wobei Letztere erst nach einer bestimmten Rundenzahl losschlagen. Schon das erfordert ein ordentliches Grundmaß an Planung. Dazu kommen allerlei Besonderheiten wie Spezial­einheiten, die größere Wirkung entfalten, aber entsprechend mehr Platz auf dem Schlachtfeld brauchen, oder Artefakte für Euren Anführer, die sich auf die Rahmenbedingungen auswirken. Das klingt kompliziert und erfordert etwas Einarbeitungszeit, macht aber ebenso reizvolle wie tiefgründige Schlachten möglich. Ihr müsst Euch lediglich mit der Tatsache anfreunden, dass die zufällige Anfangsaufstellung schon einmal entscheidenden Einfluss auf den Kampfverlauf haben kann. Die rund 30-stündige Kampagne verlangt Euch aufgrund der fünf Völker regelmäßig neue Vorgehensmuster ab und wartet immer wieder mit motivierenden Kniffen auf. Dazu gesellen sich Mehrspieler-Duelle, bei denen Ihr alleine oder mit einem Partner ­antretet.

Das HD-Update bereichert Might & Magic: Clash of Heroes mit einigen neuen Einheiten und Sonderfähigkeiten. Die knuffige Pixeloptik des DS-Originals wurde von detailliert gezeichneten Umgebungen und Charakteren abgelöst, die auf kleineren Fernsehern allerdings futzelig wirken. Unverständlich sind die kurzen Ladepausen, wenn Ihr etwa auf der Oberwelt zwischen Szenarien wechselt. Doch davon solltet Ihr Euch nicht abhalten lassen: Might & Magic: Clash of Heroes ist ein großartiges ­Fantasy-Abenteuer, das geschickt Knobelei mit Taktik kreuzt und lange fesselt.

Toller Rollenspiel-Knobler mit viel Taktik-Gehalt, der ”Puzzle Quest” deutlich übertrifft.

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