UK-Charts vom 8. bis 14. Juni 2015

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited (XOne) – NEU
  2. The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited (PS4) – NEU
  3. Lego Jurassic World (360) – NEU
  4. Lego Jurassic World (PS4) – NEU
  5. Lego Jurassic World (XOne) – NEU
  6. The Witcher III: Wild Hunt (PS4)
  7. Lego Jurassic World (PS3) – NEU
  8. The Witcher III: Wild Hunt (XOne)
  9. Splatoon (Wii U)
  10. Payday 2: Crimewave Edition (PS4) – NEU
  11. Payday 2: Crimewave Edition (XOne) – NEU
  12. Grand Theft Auto V (PS4)
  13. Minecraft: Xbox Edition (360)
  14. Grand Theft Auto V (XOne)
  15. FIFA 15 (360)
  16. Halo: The Master Chief Collection (XOne)
  17. Project CARS (PS4)
  18. Lego Jurassic World (3DS) – NEU
  19. Mortal Kombat X (PS4)
  20. Call of Duty: Advaned Warfare (XOne)
  21. FIFA 15 (PS4)
  22. Dying Light (PS4)
  23. Forza Horizon 2 (XOne)
  24. Battlefield: Hardline (PS4)
  25. Wolfenstein: The Old Blood (PS4)

Transformers statt Vanquish 2 – neues Platinum-Spiel ist wohl mit den Robos

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Dass auf der E3 dieser Tage via YouTube bzw. IGN ein neues Spiel von Platinum Games enthüllt wird, wusste man bereits seit einigen Tagen – und die Gerüchte deuteten auf Vanquish 2 hin.

Doch damit war man wohl auf dem Holzweg, wie eine inzwischen wieder entfernte Listung bei Best Buy in Kanada aufgezeigt hat: Denn tatsächlich kümmern sich die Japaner im Auftrag von Activision um die Transformers.

Transformers Devastation wird der Titel demnach heißen, sich mehr an der klassischen TV-Zeichentrickserie orientieren (wie man auch an den Bildern in der Galerie unten gut erkennt) und mit “schneller Action” und einem “eigenen Master Combat System” aufwarten. Dann hoffen wir mal, dass daraus was annehmbares wird, denn aus letzten Zusammentreffen von Platinum, Activision und Zeichentrickserie resultierte The Legend of Korra – und das wird allgemein als das mit Abstand schwächste Spiel des Entwicklers angesehen…

E3 2015 – die wichtigsten Infos aus der Bethesda-Pressekonferenz

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Zum ersten Mal machte Bethesda in diesem Jahr auch auf dicke Hose und reihte sich in der Nacht auf Montag in den E3-Pressekonferenzen-Reigen ein. Im Dolby Theater in Hollywood gab es einige tolle neue Games zu sehen – wir präsentieren Euch eine Zusammenfassung:

  • Doom

Der neue Ego-Shooter von id Software basiert auf der idTech-6-Engine. Es geht wieder auf den Mars, wo Dämonenhorden getötet werden müssen. Mit Shotgun und dem typischen Marine-Helm geht es in der gezeigten Demo in eine Forschungsanlage, mit äußerst schicken Glanzeffekten. Schnell kommen die ersten Höllenviecher aus ihren Verstecken und das blutige Treiben geht los. Feinde zerspringen in kleine Stückchen, wenn man mit der doppelläufigen Schrotflinte draufhält. Besonders im Nahkampf wird es saftig: Der Marine steckt seine gepanzerte Faust gerne bis zum Anschlag in Dämonen-Innereien. Ansonsten ist das Spielgeschehen äußerst flott, in Deckung verkriecht sich hier keiner. Waffen werden über ein Auswahlrad ausgesucht. Bei einem Handabdruck-Scanner kommt ein neues Werkzeug des Marines zum Einsatz: Er kann ein Hologramm von vergangenen Geschehnissen erzeugen und so feststellen, wohin der Wissenschaftler verschleppt wurde, dessen Hand er benötigt. Ach ja, die Kettensäge ist auch dabei, mit durchsägendem Erfolg, unfassbar blutig! Ob das so nach Deutschland kommt?

Nachdem der Marine ein unrühmliches Ende nimmt, geben wir immerhin Entwarnung für Schisshasen: Gruselig scheint es nicht zu sein, sondern einfach nur brutal.

Einen schnellen Multiplayer-Modus wird es natürlich auch geben, in dem man sich sogar in einen Dämonen verwandeln kann.

Toll scheint Doom Snapmap, ein In-Game-Tool, mit dem man Karten und Modi auf simple Art kreieren und teilen kann.

Im Frühjahr 2016 geht es auf PS4 und Xbox One los.

  • Battlecry

Ein Online-Actionspiel mit Dishonored-artiger Optik, nur für PC.

  • Dishonored 2

Eine Küstenstadt, in der das Militär regiert, Menschen werden an die Wand gestellt.  Eine Leiche, aus der fiese fliegende Viecher kriechen. Steampunk-Spielereien ohne Ende und Sahne-Optik (die aber wahrscheinlich keine Spielegrafik ist!!). Und eine weibliche Heldin: Emily, die Kaiserinnentochter aus Teil 1! Sie hat anscheinend ähnliche Fähigkeiten wie Corvo und schreckt nicht davor zurück, mechanische Feinde und einen Menschen in bester Dishonored-Manier um die Ecke zu bringen.

Man hat allerdings die Wahl, ob man als Corvo oder Emily spielt. Töten ist wieder eine Option, man kann aber auch komplett ohne Opfer durchkommen. Das Spiel erscheint für PlayStation 4 und Xbox One.

  • Dishonored: Definitive Edition

Eine Komplettversion des ersten Dishonored mit allen 3 umfangreichen DLCs und grafischer Überarbeitung kommt im Herbst für PS4 und Xbox One.

  • The Elder Scrolls Online

Das Online-Rollenspiel bekommt neue Ortschaften verpasst.

  • The Elder Scrolls Legends

Ein Free-to-play TES-Kartenspiel für Mobile Geräte.

  • Fallout 4

Der nächste Eintrag in der Postapokalypse-Saga spielt in Boston. Und es startet kurz vor dem Atomkrieg! So sieht man die ganze tolle Welt, bevor sie zerstört wird. Man erstellt den Charakter, während man sich im Spiegel sieht, und der Partner lobend daneben steht. Ein Vault-Tec-Vertreter klingelt an der Tür, so gibt es weitere Einstellungsmöglichkeiten. Und dann beginnen die Einschläge… und die Vault-Tür scheint schon geschlossen zu sein…

200 Jahre später setzt das Spiel wieder ein. Und die Postapokalypse sieht unfassbar detailliert aus. Man begegnet sogar seinem alten Hausroboter wieder. Und einen bestimmten, sehr beliebten Schäferhund! Man kann ihm Kommandos geben und ihn Dinge holen lassen. Natürlich ist auch das VATS-System wieder mit an Bord.

Seinen PIP-Boy findet man an der skelettierten Hand eines toten Wissenschaftlers. Man kann sogar Spiele auf ihm spielen! Einen echten PIP-Boy gibt’s in der Collector’s Edition – man kann sein Smartphone hineinstecken und per App einen Second Screen für das Spiel generieren.

Toll: Man kann sein eigenes Haus ausbauen (und zu einer wahren Festung machen) und gestalten! An mehreren Stellen im Spiel.

Auch Gegenstände lassen sich bauen. Dazu nimmt man Alltagsgegenstände auseinander, um an Bauzutaten wie Schrauben zu kommen. Die Waffen und Rüstungen lassen sich so stark modifizieren.

Das Spiel erscheint bereits am 10. November!

  • Fallout Shelter

Ein Free-to-play Vault-Management-Spiel für mobile Geräte, das es jetzt gratis im Appstore gibt.

Mario Maker bekommt einen neuen Namen verpasst

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Gematsu berichtet, dass Mario Maker im Rahmen der Nintendo World Championships einen neuen Namen spendiert bekam. Sonderlich kreativ ist dieser allerdings nicht, denn das Projekt heißt jetzt schlicht und ergreifend Super Mario Maker.

Am Erscheinungstermin des Mario-Baukastens wurde jedoch nicht gerüttelt, denn das Machwerk soll nach wie vor im September für Wii U veröffentlicht werden.

Neue Spiele der Woche: 15. bis 21. Juni 2015

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 3:

  • Tour de France 2015 (Focus)

…für PlayStation 4:

  • Tour de France 2015 (Focus)

…für Xbox One:

  • Tour de France 2015 (Focus)

…für Nintendo 3DS:

  • Harvest Moon: Das verlorene Tal (Rising Star)

Call of Duty: Advanced Warfare – PlayStation-Termin für Supremacy-DLC

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VG247 schreibt, dass der Supremacy-DLC für Call of Duty: Advanced Warfare am 2. Juli auch auf PlayStation-Systemen erhältlich ist. Vorher war er nur für Xbox 360 und Xbox One veröffentlicht worden, was bekanntlich an einem entsprechenden Exklusivdeal mit Microsoft liegt.

Der Supremacy-DLC bringt unter anderem die Mehrspielerkarten Parliament, Kremlin, Compound und Skyrise mit sich. Call of Duty: Advanced Warfare selbst war am 4. November 2014 erschienen.

Assassin’s Creed Chronicles: China – im Test (PS4)

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Getestet für:
Erhältlich für:,
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Erschienen in:

Die Vorgeschichte von ACC: China kennt nur, wer den computeranimierten Kurzfilm ”Assassin’s Creed Embers” (2011) gesehen hat. Der erzählt das Schlusskapitel im Leben des Ezio Auditore, der zusammen mit seiner Frau Sofia zurückgezogen auf dem Land lebt. Plötzlich platzt die chinesische Assassinin Shao Jun in die Idylle – ihre Fernost-Dependance ist in Nöten, sie bittet um Hilfe. Nach einer turbulenten Auseinandersetzung mit Shao Juns Häschern trennen sich die Wege der beiden unterschiedlichen Assassinen – allerdings gibt Ezio der jungen Chinesin eine kleine Kiste mit geheimem Inhalt.

Um dieses Artefakt wird nun in ACC: China gefochten – eine Bande China-Templer (die Eunuchen-Gang Tigers) hat es auf das scheinbar wertvolle Objekt abgesehen, den Assassinen-Clan stark dezimiert und droht, das Reich der Mitte ins Chaos zu stürzen. Leider ist das Wenige an Geschichte, das Euch die kurzen Sequenzen zu Beginn und am Ende jedes Levels erzählen, völlig belanglos – die langweilige wie vorhersehbare Story ist klar die schwächste Handlung, die uns im AC-Universum bisher untergekommen ist.

Zum Glück reißen die spielerische Seite und der hübsche Look das Ruder herum. Zunächst zur Grafik: Die besteht aus Polygonen, wirkt aber ein wenig wie mit Wasserfarbe gezeichnet und fängt den Charme Chinas gut ein. Ihr erlebt das Geschehen aus einer 2,5D-Perspektive – Ihr hüpft, schleicht und rennt in einer Ebene, könnt aber um Ecken herumklettern.

Simpel gesagt, geht es nur darum, von links nach rechts durch weitläufige Areale zu gelangen: Manchmal tun sich verschiedene Pfade auf, trotzdem ist ACC: China ein lineares Spiel und kein ”Metroidvania”. Am wichtigsten ist die Kontaktvermeidung mit den zahlreichen Wachposten – zumindest in lebendigem Zustand. Shao Jun kann zwar kämpfen (leichter/schwerer Schlag, Block, Rollen), gibt aber schon nach zwei, drei Treffern den Löffel ab – das geht schnell, sobald Ihr von zwei Seiten attackiert werdet.

Viel schlauer ist: Checkt die Sichtfelder der Feinde (jederzeit als Kegel klar erkennbar), huscht von Deckung zu Deckung und nutzt die (überschaubaren) Optionen, die Euch die Leveldesigner geben. Shao kann sich in Nischen im Bildhintergrund verstecken – das erinnert stark an den SNES-Plattformer Blackhawk (in USA: Blackthorne) von Blizzard.

Ähnliches Vorgehen ermöglichen Schächte, Heuhaufen, Säulen, Vorhänge oder Büsche: Gelangt Shao unbemerkt in ein solches Versteck, wird sie nicht entdeckt, egal wie nahe der Feind kommt. Betretet Ihr diese Nischen jedoch im Sichtfeld von Feinden, werdet Ihr herausgezogen und verkloppt – wie eben schon immer in der Assassin’s Creed-Serie.

Die KI der Feinde ist stark eingeschränkt – das passt aber sehr gut zum Spielprinzip: Die Gegner können nicht klettern, schauen nicht hinter Kisten, vergessen Euch nach zehn Sekunden. Das wirkt bisweilen albern, geht spielerisch aber gut auf. Allerdings hätten ein paar komplexe Schleichpassagen oder schwierige Abschnitte im letzten Spieldrittel nicht geschadet – ACC: China hat uns zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefordert. Gerne hätten wir Shaos vier Ablenkfähigkeiten (Pfeifen, Wurfmesser, Blitzbombe, Lärm) pfiffig miteinander kombiniert, um ans Ziel zu gelangen.

Drei der zwölf Levels brechen mit dem gemächlichen Spielablauf und hetzen Euch wie der Teufel durch 2D-Geschicklichkeitspassagen – diese gut fünfminütigen Fluchtsequenzen sind toll inszeniert und stellen nette Zwischenhappen dar.

Gelevelt wird in ACC: China nur sehr dezent, und auch das automatisch. Im Spielverlauf wird Eure Lebensleiste länger oder Ihr könnt Eure Ablenkfähigkeiten öfter nutzen. Nett ist: Wer gut spielt (= heimlich agiert), wird mit besseren Upgrades belohnt. Im ”New Game +”-Modus schließlich könnt Ihr verpasste Animus-Fragmente holen oder die letzten Upgrades erbeuten kniffliger ist die Variante ”New Game + Hard” – Feinde reagieren schneller und Shao stirbt nach einem Treffer. Die fairen Rücksetzpunkte bleiben aber gleich.

Ein paar spielerische Kniffe haben wir Euch noch vorenthalten: Während die Karte fast nutzlos ist, bringt die Adlersicht einiges – hier seht Ihr genau die Laufrouten der Feinde und könnt Euch etliche Meter nach links bzw. rechts umschauen und Euer Vorgehen besser planen. Im späteren Spielverlauf winkt zudem ein Upgrade, welches das Von-Versteck-zu-Versteck-Huschen erleichtert oder Instant-Kills ermöglicht. Schließlich kann Eure Assassinin tote Feinde in Containern entsorgen oder per Wurfhaken an (markierte) Decken hochklettern.

ACC: China setzt die Farbe rot übrigens nicht nur bei Bluteffekten ein, sondern lenkt Euch damit auch dezent durchs Level – ein Kniff, den man sich von Mirror’s Edge abgeschaut hat.

Matthias Schmid meint: Kann man spielen, muss man aber nicht – lautet mein leicht ernüchtertes Fazit. Shao Jun bleibt als Charakter extrem blass, die Geschichte verdient den Namen kaum. In spielerischer Hinsicht hat mich das frische Konzept überzeugt – allerdings hätte ich mir mehr Abwechslung, andere Items (Rauchbombe, Giftpfeile, Ablenk-Köder) und ein wenig mehr Herausforderung gewünscht. Der generelle Mix aus simplem, doch spaßigem Parkour und viel Schleichen geht aber gut auf: Ohne Langeweile und Frust meuchle ich mich durch hübsche Areale, nutze meine überlegene Intelligenz (kein Kunststück bei der KI) und freue mich über manch bildschöne Kulisse oder einen besonders ausgeklügelten Kill von der Decke bzw. aus einem Versteck heraus. Der ”New Game +”-Modus reizt mich gar nicht – einmal ACC: China reicht!

Ulrich Steppberger meint: Wer wissen will, wie sich ein Assassin’s Creed im Prince of Persia-Gewand anfühlt, erhält mit China eine befriedigende Antwort: gut, aber nicht glanzvoll. Trotz hübscher Inszenierung des reizvollen Szenarios und angemessenen Umfangs vermisse ich beim Seitwärts-Ableger die letzte Portion Lebendigkeit, es bleibt ein kurios ”korsetthafter” Resteindruck. Das gilt auch für die prinzipiell klug ineinander greifenden Schleich- und Kampfsysteme mit zwar nur kleinen, aber doch spürbaren Macken: So gerät etwa der Einsatz des Lärmpfeils seltsam unpräzise und Kämpfe lohnen sich praktisch nur, wenn die Feinde nicht aus mehreren Richtungen kommen. Als Trilogie-Auftakt überwiegen bei China dennoch die positiven Seiten, für die weiteren Teile wünsche ich mir aber etwas mehr Pfiff und frische Ideen.

Zweidimensionaler Action-Adventure-Serienableger mit Anleihen von “Prince of Persia” und “Blackhawk” – gut, aber nicht großartig.

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Multiplayer
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PlayStation Store – neu am 12. Juni 2015

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PlayStation 4:

  • Payday 2: Crimewave Edition – 49,99 Euro

Xbox Game Store – neu am 12. Juni 2015

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Xbox One:

  • Payday 2: Crimewave Edition – 49,99 Euro

Hotline Miami 2: Wrong Number – im Test (PS3)

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Verstörende Gewalt, eine mysteriöse Geschichte, deren wahres Ende nur wenige Spieler sahen, eine knackige Schwierigkeit und ein stimmungsvoller Elektro-Soundtrack machten Hotline Miami 2012 zu einem Indie-Hit. Teil 2 mit dem Untertitel Wrong Number führt den psychedelischen Amoklauf konsequent fort und versteckt unter der Levelpaket-Maske interessante Neuerungen.

Wrong Number schließt an den ersten Teil an. Der Maskenmörder ist gefasst, hat aber viele Menschen auf unterschiedliche Art beeinflusst. Jugendliche Nachahmer gehen auf blutige Feldzüge. Ein Reporter schlägt sich auf Recherchetour durch die Unterwelt. Ein Polizist dreht durch. Und eine Filmcrew nimmt sich der Geschichte des Serientäters an. Die Storys fallen nicht so mysteriös aus wie im gefeierten Vorgänger und bringen spielerische Einschränkungen, aber auch Vielfalt mit sich: Fast immer legt das Spiel fest, mit wem Ihr ein Level zu spielen habt, die freie Masken- und damit Spezialfähigkeitenwahl aus dem Vorgänger ist passé. Dafür unterscheiden sich die Figuren aber deutlich: Der Journalist knockt zum Beispiel Gegner nur aus und macht Schusswaffen unbrauchbar, statt sie zu nutzen.

Die Nachwuchs-Killer verfügen über unterschiedliche Fertigkeiten: Das Zebra rollt unter Kugeln hindurch, der Tiger nutzt keine Waffen und tötet mit den Fäusten, der dicke Bär verfügt über zwei Maschinenpistolen, die er schwenken kann, und der Schwan tritt als Duo mit Kettensäge und Wumme auf. Konventioneller geben sich Polizist, Auftragskiller und Schweinemasken-Mörder, dagegen bekommt Ihr in einigen Levels auf Hawaii Zugriff auf schweres Gerät. Unterlegt mit einem wieder hochklassigen Elektro-Soundtrack metzelt Ihr Euch derweil durch weitläufigere Levels als in Teil 1, tödliche Schüsse aus uneinsehbaren Bereichen müsst Ihr deutlich häufiger hinnehmen als in der Vergangenheit. Sich per Touchfunktion oder L2 umzusehen und vorauszuplanen, ist bei der gesteigerten Zahl schießender Feinde wichtig, um alle der über 20 Levels zu sehen. Wer aber einmal in Hotline Miami abgetaucht ist, der weiß sowieso, dass man nicht mehr aufhört, wenn man angefangen hat.

Tobias Kujawa meint: Den Ausdruck ”mehr vom Gleichen” kann man im positiven oder negativen Sinn anwenden. Bei Hotline Miami 2 nutze ich den Begriff ausdrücklich lobend! Denn als der erste Teil vorbei war, habe ich mir nichts mehr gewünscht, als das gleiche Spielprinzip in neuen Levels zu sehen. Mit Wrong Number geht mein Wunsch in Erfüllung, aber Dennaton Games hat mehr getan, als man auf den ersten Blick wahrnimmt: Größere Levels mit häufigen Fensterflächen, ein höheres Aufkommen schießender Feinde, mehrere Handlungsstränge und interessante Charaktere mit Spezialmanövern verändern das Spielgefühl. Nur dass man mir im Gegenzug die freie Maskenwahl wegnimmt, stört. Der verdammt gute Soundtrack mit psychedelischen und stampfenden Rhythmen tröstet darüber hinweg.

Mehr (toller) Nachschlag als Nachfolger der verstörend-fesselnden Ballerei.

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