PlayStation 4:
- Project CARS – 69,99 Euro
PlayStation 4:
Es hat den Anschein, das The Talos Principle das Konsolenland nicht nur digital, sondern auch physisch betritt – denn eine jetzt aufgetauchte Amazon-Listung spricht von einer verpackten PS4-Version (siehe oben).
In besagter Listung ist von einer Veröffentlichung am 25. August die Rede und als Preis werden 49,99 Dollar genannt, was die Vermuztung nahelegt, dass neben dem Hauptspiel die für PC schon angekündigte Erweiterung “Road to Gehenna” mit dabei sein dürfte. Offiziell bestätigt ist das allerdings nicht.
| Spiel: | ScreamRide |
| Publisher: | Microsoft |
| Developer: | Frontier Developments |
| Genre: | Geschicklichkeit |
| Getestet für: | XOne |
| Erhältlich für: | XOne |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 4 / 2015 |
David Braben verdankt seinen Ruf als Entwicklerlegende dem Weltraum-Epos Elite, sein Studio Frontier ist aber auch mit anderen Projekten gut im Geschäft. So entstanden dort im Lauf der Jahre allerlei Spiele rund um Achterbahnen, zum Beispiel Thrillville für PS2 und Xbox oder die Rollercoaster Tycoon-Serie (überwiegend auf PC). In eine ähnliche, aber doch abweichende Kerbe schlägt nun ScreamRide: Denn im Gegensatz zu den genannten Ahnen bleibt hier der Wirtschaftssimulations-Aspekt komplett außen vor, dafür ist Fahr-, Bau- und Zerstörungsgeschick gefragt.
In einem (optisch ziemlich sterilen) Testgelände seid Ihr in gleich dreifacher Rolle tätig, am actionlastigsten ist der Einsatz als Achterbahnfahrer: Hier lasst Ihr ein paar willige Kandidaten über teils vogelwilde Stahlkonstruktionen rasen und müsst dafür sorgen, dass diese angemessen viel Aufregung erleben gebt Gas und bremst, balanciert die Wagen, damit die Schräglagen nicht zu gefährlich werden, und aktiviert Turbos. Das ist schnell verstanden und ordentlich flott, aber trotz allerlei zu erfüllender Bonusziele nicht sonderlich tiefgründig. Noch schlichter fällt jedoch Eure Tätigkeit als Zerstörungsexperte aus, denn die ist genau genommen ein Angry Birds nur in dreidimensionaler Umgebung, die optisch unspektakulär zerbröselt, wenn Euer Katapultgeschoss einen Treffer landet.
Mit Abstand am meisten Grips und Planungsfähigkeit braucht Ihr schließlich als Ingenieur, denn hier müsst Ihr bereits teilweise aufgebaute Achterbahnen mit vorgegebenen Mitteln und Einschränkungen so fertigstellen, dass z.B. eine Minimalstrecke maximale Aufregung erzeugt oder Hindernisse auf engem Platz umfahren werden. Der Editor für Eure Bauten entpuppt sich als guter Kompromiss aus komplex und bedienungsfreundlich, was speziell im freien Modus noch an Wichtigkeit gewinnt: Dort könnt Ihr nämlich nach Herzenslust basteln und eigene Umgebungen und Achterbahnen kreieren. Die lassen sich nach erfolgter Tauglichkeitsprüfung online veröffentlichen, wo Ihr auch auf die Werke und Blaupausen für einzelne Elemente von anderen ScreamRidern Zugriff habt.
Ulrich Steppberger meint: Charme hat der Achterbahnspaß, auch wenn sich Frontier reichlich Mühe gibt, ihn zu verbergen die recht altbackene Optik wirkt wie ein Trials Evolution für Arme, statt mit knalliger Inszenierung zu locken. Wer sich davon nicht schrecken lässt, bekommt quasi drei Spiele in einem: Die Testfahrten sind kurzweilig, aber nicht sonderlich tiefgründig und schnell erledigt, die Zerstörungseinsätze wirken etwas deplatziert und werden schnell langweilig. Der größte Trumpf ist zweifellos der leistungsfähige und einigermaßen handliche Editor, sei es bei den vorgegebenen Missionen oder dem freien Basteln. Allerdings solltet Ihr viel Lust zum Experimentieren mitbringen, denn gelungene und online teilungswürdige Ergebnisse benötigen viel Zeiteinsatz.
Achterbahn-Baukasten für kreative Bastler, dessen spielerisches Drumherum eine Spur zu nüchtern und ideenlos ausfällt.
| Singleplayer | ![]() | 67 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
MAN!AC-Menschen und Köpfe der Videospiel-Szene stellen ihr Lieblingsspiel, das nie in einer Top 10 war!
GTA V, FIFA 15, Assassin’s Creed ja, wir kennen sie, diese Spiele. Aber es gibt viele, die wir nicht kennen – oder nie gespielt haben. Und wir sollten sie spielen. Liebevolle Titel, die unter dem Radar geflogen sind. MANIAC.de hat Persönlichkeiten der Games-Szene gefragt, welches ihr Lieblings-Underdog ist. System und Zeit spielen keine Rolle. Hauptsache es ist gut und nicht berühmt. Diesmal mit Spiele-Programmierer/Journalist Andreas “Sarcophaser” von Lepel!

MEIN LIEBSTES SPIEL.
WELCHES KEINER KENNT.
Diese Reihe wird jeden Donnerstag fortgesetzt. Wer sein unbekanntes Lieblingsspiel vorstellt hat, oder wird, könnt Ihr hier sehen.
| Zillion – Martin Gaksch |
| Everblue – Jan Sönke Steffen |
| Carnage Heart – Andreas von Lepel |
| ? – Fabian Döhla |
| ? – ? |
Wie darauf gekommen?
Als Spiele-Programmierer seit 1982 (Sinclair ZX81, C64, Amiga, Spectravideo SV328, GameBoy, PC, jetzt iOS / Android) interessierte ich mich schon immer für Programmier-Spiele wie C-Robots – hier wurden kleine, in der Programmiersprache C geschriebene Roboter in virtuellen Arenen aufeinander losgelassen, von Nerds für Nerds gegen Nerds.
Und dann die Sensation (nochmal für Nerds), Artdink brachte 1995 ein grafisch völlig passables Roboter-Kampfspiel in 3D für die PlayStation auf den Markt, in dem zwei Teams mit jeweils bis zu drei OKEs (OverKill Engines) gegeneinander antreten konnten. Und die OKEs wurden nicht von den gegnerischen Spielern direkt gesteuert, sondern mithilfe einer ausgeklügelten visuellen Programmiersprache auf die Kämpfe vorbereitet und dann mit einem Schulterklopfen in die Schlacht geschickt – ab da hieß es dann zuschauen, leiden & freuen (oder nur leiden, je nach Programmierkönnen).
Verständlich wurde die Sache aber erst mit der PAL-Version 1997, das japanische Original war aufgrund der Komplexität nicht ganz einfach zu verstehen.

Was ist so gut?
Die Machtlosigkeit während der Kämpfe. Das ist wie bei einem spannenden Fußballspiel, man kann in dem Moment dann nur noch hoffen & beten, wobei beides vom Nutzwert her nicht viel bringt. Es gab damals sogar schon Webseiten, die Listings mit dem Code für besonders erfolgreiche OKEs veröffentlichten. Und die eigenen Kampfmaschinen konnte man ganz einfach auf die Memory-Card kopieren und zu Freunden mitnehmen, für ein entspanntes Kaffeetrinken mit anschließendem Mech-Gerümpel. Gesetzt der Fall natürlich, man hatte Freunde die genauso verrückt waren.
Bester Moment?
Einer meiner nicht so brillant programmierter OKEs steht die ganze Schlacht nur dumm in der Gegend rum, wird auf magische Weise aber so gut wie nicht getroffen – und schaltet dann mit einem platzierten Fernschuss den letzten, bereits stark beschädigten Gegner aus.
Dieser von mir dann als Geheimtipp gehandelte Sniper konnte seine Performance allerdings nie mehr wiederholen. Friede seiner Asche.

Warum kennt es keiner?
Mal ehrlich – warum kennt es überhaupt einer (außer in Japan)?
Wo oder wie kann man es heute spielen?
Mit Carnage Heart wird es nicht einfach werden (hm, aber ein Exemplar mit Deutscher! Anleitung gibt es gerade noch bei Amazon.de), und der Nachfolger Zeus: Carange Heart Second (von mir damals direkt in Tokio in Akihabara erworben) wurde leider nie ins Englische übersetzt.
Aber: Es gibt ja seit März 2013 den hervorragenden Nachfolger Carnage Heart EXA für PSP als US-Import. Wer also eine tiefgehende Einarbeitung in logische Befehlsketten nicht scheut und gerne Sachen in die Luft jagt und die nötige Zeit mitbringt – unbedingt zuschlagen!

Über Andreas
Noch vor der Mondlandung geboren veröffentlichte er mit 13 Jahren seine ersten Programm in BASIC und Z80-Assembler in der Zeitschrift CHIP-SPECIAL (Vogel-Verlag). Es folgten erfolgreiche Spiele wie Sarcophaser (Amiga), Gurken a la Shooting Star (Amiga), und unerkannte Perlen, z.B. Splitterwelten (PC), vielleicht das erste echte Echtzeitstrategiespiel (noch vor Dune 2). Wenn damals schon ein Publisher das Konzept der Echtzeitstrategie verstanden hätte, dann hätte Andreas nicht sechs Jahre auf einen Publishing-Deal warten müssen und wäre jetzt reich…
Das mit dem reich werden oder sein klappte später dann weder als TV-Moderator von X-Base (ZDF) noch als Chefredakteur von BRAVO ScreenFun, Pcgo und Wunderwelt Wissen.
Deswegen veröffentlichte er Ende 2012 die Eigenentwicklung Freeze! für Smartphones & Tablets, ein düsteres Geschicklichkeitsspiel mit einem rollenden Auge in Schwarz-Weiß-Welten, welches er international mit großem Erfolg (in 10 Sprachen lokalisiert) veröffentlichte – Freeze! wurde bisher 2x von Apple im App Store und ebenfalls 2x von Google auf Google Play international gefeatured und dadurch über 9,5 Millionen mal heruntergeladen und glänzt mit einer weltweiten Durchschnittsbewertung von 4,5 von 5 Sternen.
Reich ist Andreas allerdings immer noch nicht, irgendwie hat er es mit dem geschäftlichen nicht so drauf. Wahrscheinlich deshalb, weil die MAN!AC nie seine Spiele vorstellt.
| Entwickler: Artdink | Publisher: Sony (in Deutschland) |
| Erhältlich für: PlayStation | Erscheinungsdatum: 1997 (PAL) |
| Mehr Infos: > Carnage Heart-Rating auf MANIAC.de > Carnage Heart bei Wikipedia (EN) > Programming Games Wiki (EN) Bonus-Infos: > Martin Gaksch testet Sarcophaser (Happy Computer, via Kultboy) |
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Momentan mehren sich die Anzeichen, dass die Xbox One im Laufe des Jahres mit einer DVR-Funktion ausgestattet wird und dann auch als digitaler Videorecorder verwendet werden kann. So wird sie vermutlich die Rolle des Windows Media Centers einnehmen, welches in Windows 10 aufgrund zu geringer Nutzung nicht mehr angeboten wird.
Konkret hat der Tech-Blogger Paul Thurrott auf seiner Website mit Berufung auf diverse Insider-Quellen berichtet, dass das Windows Media Center nicht mehr weitergeführt werde, was Microsofts Gabriel Aul später auch bei Twitter bestätigte. Bisher kann die Xbox One lediglich Spielszenen aufzeichnen und als Fernseh-Schnittstelle dienen. Eine DVR-Funktion wäre eine Verschmelzung beider Elemente.
Überraschung, aber eigentlich auch nachvollziehbar: Sony spart sich auf der diesjährigen gamescom die sonst übliche Pressekonferenz am Dienstag davor, wie gegenüber Gematsu mit einem Statement bestätigt wird.
Als Grund wird aufgeführt, dass diesmal durch die zeitliche Nähe zwischen E3 (die später stattfindet als sonst) und gamescom (früher als sonst) eine solche Konferenz weder der Marke PlayStation noch der Branche besonders viel bringt und es sinnvoller wäre, einen weiteren News-Schwerpunkt später im Jahr zu etablieren – deshalb wird das “International Media Briefing” eben nicht in Köln, sondern Ende Oktober in Frankreich auf der Paris Games Week veranstaltet.
Von dieser Spielewoche mögen wir hierzulande nicht besonders viel gehört haben, aber eine kleine Sache ist die auch nicht gerade – letztes Jahr wurden dort auch über 270.000 Besucher gezählt. Und wer ganz normal bei der gamescom vorbai schaut, muss sich wohl auch keine Sorgen machen: Die übliche Messepräsenz mit Stand und Brimborium hat Sony ja nicht abgesagt.
Wii U:
3DS:
PlayStation 4:
PlayStation 3:
PlayStation Vita:
The Misadventures of Tron Bonne ist das Prequel zu Mega Man Legends und erschien 1999 in Japan für PSone (USA und Europa waren 2000 an der Reihe). Für besagten Titel ist jetzt ein ESRB-Rating aufgetaucht, was ein ziemlich sicheres Indiz dafür sein dürfte, dass der Titel bald zumindest im amerikanischen PSN heruntergeladen werden kann.
Offiziell bestätigt ist natürlich noch nichts, aber besagte Einstufung spricht von einer Veröffentlichung für PS3, PSP und Vita. Das eben erwähnte Mega Man Legends wird es aufgrund diverser Copyright-Probleme übrigens auf absehbare Zeit wohl nicht soweit bringen.
Kuchen gibt es zwar keinen, aber dafür eine andere freudige Überraschung: Die mörderische künstliche Intelligenz GLaDOS wie auch Sonde Wheatley, Testopfer Chell und das Roboter-Duo ATLAS und P-Body kehren ab dem 25. Mai als Insassen eines neuen Flippertsiches für Zen Pinball 2 und Pinball FX 2 zurück!
2,99 Euro wird der Spaß kosten und die üblichen flotten Silberkuge-Runden erlauben, wie das Gameplay-Video von Gamespot oben zeigt – das ist keine Lüge…