Der BIU (Bundesverband interaktive Unterhaltungssoftware) hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage bei 25.000 Konsumenten in Deutschland einige nennenswerten Infos zum Wandel des Kaufverhaltens einheimischer Spieler herausgearbeitet.
So stieg 2014 der Gesamtmarkt für Computer- und Videospiele um 11% auf stolze 2,67 Milliarden Euro (die Aufteilung seht Ihr im Schaubild oben), wobei zunehmend mehr Geld in digitale Käufe investiert werden.
Rund jedes dritte Spiel (32%) wurde 2014 bereits digital erworben, 2013 fanden so noch 21% den Weg auf die Konsolen bzw. PCs. Entsprechend wuchst auch der Anteil am Umsatz auf 19% von vorher 11%
Zudem lassen sich auch ein paar klare Trends erkennen, dass Digitale nicht für alle Belange zwingend die Zukunft sein muss:
- 76% der Download-Käufe kosteten nämlich weniger als 20 Euro, das erklärt sich u.a. durch günstige Bundles bei Steam & Co.
- Entsprechend ist der Anteil der Digitalkäufe bei PCs wesentlich höher: 2014 waren es 58% des Absatzes und 53% des Umsatzes, auf Konsolen dagegen 9% Absatz und knapp 5% Umsatz
- Und zu besonderen Anlässen wie Weihnachten und Ostern sowie für besondere Käufe wie Special Editions und brandneuen Top-Titel wird gegenwärtig immer noch Ladenversionen der Vorzug gegeben.