EA Sports UFC – im Test (PS4)

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Nach dem Ende von THQ übernahm Electronic Arts die Rechte an ”Ultimate Fighting Championship”, der weltgrößten Liga für Mixed-Martial-Arts. Die Kampfsport-Spektakel vereinen Verfechter der unterschiedlichsten Stilrichtungen, was die Kämpfe hart und mitunter sehr blutig macht – in Deutschland laufen die Veranstaltungen nicht im freien Fernsehen.

EA Sports UFC schickt insgesamt 100 Kämpferinnen und Kämpfer, die in verschiedenen Gewichtsklassen antreten, in das umzäunte Octagon. Zu Beginn des Spiels führt Euch ein Tutorial in die Steuerung ein: Grundsätzlich kämpft Ihr mit Schlägen und Tritten, bearbeitet Eure Gegner im Clinch mit Faust sowie Knie oder werft Euer Gegenüber mit einem ”Takedown” zu Boden, um dort nachzusetzen. Blocks und Ausweichbewegungen sind essenziell, um Schaden am Körper zu vermeiden: Kassiert Ihr etwa zu viele Treffer gegen das linke Bein, könnt Ihr damit nicht mehr treten. Außerdem solltet Ihr Eure Ausdauer im Blick haben, die sich nach Aktionen nur langsam wieder füllt. Zahlreiche Übungen führen jedoch Stück für Stück an die komplexe Mechanik heran: Bearbeitet den Sandsack oder arbeitet im Sparring an Euren Ringer-Techniken. Gerade Letztere solltet Ihr beherrschen, um sowohl gegnerische Submissions abwehren als auch eigene Griffe anbringen zu können. Gerät Euer Kämpfer in ein solches Manöver, müsst Ihr den rechten Stick in eine von vier Richtungen gedrückt halten und damit versuchen, das Farbfeld Eures Fighters zu füllen. Setzt der Gegner zum nächsten Griff an, kontert Ihr das mit dem linken Stick.

Habt Ihr die wichtigsten Dinge verinnerlicht, wählt Ihr im Modus ”Schnelles Spiel” Euren Favoriten und lasst auf Wunsch auch Mittelgewicht gegen Schwergewicht antreten. Innerhalb des Octagon stellt Ringsprecher Bruce Buffer die Kontrahenten sowie den Ringrichter vor. Ertönt der Gong, geht es zur Sache: Ähnlich wie beim Boxen erzielt Ihr mit Treffern Punkte, alternativ gewinnt Ihr die Schlacht durch Knock-out oder zwingt den Gegner zur Aufgabe. Egal, welchen Stil Ihr bevorzugt: EA Sports UFC sieht fantastisch aus! Haut und Muskeln bewegen sich bei Angriffen realistisch, schwere Treffer verformen das Gesicht. Die Kämpfer schwitzen sichtbar und das Blut aus Platzwunden tropft auf Körper sowie Ringboden. Allerdings geriet das generelle Bewegungstempo ein wenig hoch, gerade bei Haltegriffen am Boden wechseln die UFCler etwas zackig die Stellung. Dazu fallen Ring und Zuschauer im Vergleich zu den Recken grafisch etwas ab, Schlaggeräusche und Lizenz-Musik wiederum sind top.

In der Karriere erstellt Ihr selbst einen Charakter und führt ihn über Vorausscheidungen in die UFC. Zwischen den Kämpfen feilt Ihr im Gym an Euren Fähigkeiten oder verändert das Erscheinungsbild des Kämpfers – gute Leistungen locken Sponsoren wie etwa Nike an. Die gewonnene Erfahrung investiert Ihr ebenfalls in neue Moves, mit denen Ihr Euren Stil individualisiert. Reale UFC-Athleten sprechen Euch in Videos Lob zu oder bauen Euch nach Niederlagen wieder auf.

Online tretet Ihr in Meisterschaften und Turnieren an. Gewinnt Kämpfe in diversen Gewichtsklassen, um in die nächste ”Division” aufzusteigen. Daneben haut Ihr Euch im ”Schnellen Spiel” oder gegen Freunde, im Shop kauft Ihr neue Kämpfer.

Sascha Göddenhoff meint: Mal eben jemanden umhauen? Bisschen Tastendrücken und spektakulär Leute wegtreten? Nix da! Wer hier wild draufkloppt, übersteht nicht mal die erste Runde – und das gilt schon für die leichte Schwierigkeitsstufe. In der virtuellen UFC steht wie im echten Geschehen Training, Training und noch mal Training auf dem Plan. Nahezu jede Aktion hat ihre Berechtigung und muss von mir überlegt eingesetzt werden – Tutorial und Challenges sind dabei eine prima Hilfe. Etwas schwer tue ich mich mit Positionswechseln am Boden: Hier hätte ich mir eine andere Lösung als das etwas undurchsichtige Viertelkreis-Drehen mit dem rechten Stick gewünscht. Die Duelle an sich überzeugen aber mit toller Kämpfer-Optik und der richtigen Wucht, auch wenn der Spielablauf weniger Dynamik als ein echter Fight hat.

  • 100 Kämpfer, darunter 7 Frauen
  • Taktik statt Kloppen
  • Karriere mit Video-Einspielern realer UFC-Kämpfer
  • spielt Bruce Lee frei oder kauft ihn

Kein derbes Geprügel, sondern eine gelungene Simulation des harten UFC-Sports mit nur wenigen blauen Flecken im Detail.

Singleplayer86
Multiplayer
Grafik
Sound

Alien: Isolation ist auch “pazifistisch” zu überstehen

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In der aktuellen Ausgabe der GamesTM hat sich Gary Napper, Lead Designer von Alien: Isolation, zum Spielablauf des im Oktober erscheinenden Horrortitels geäußert. Dabei hob er hervor, dass das Spiel beendet werden könne, ohne einen einzige Gegner zu töten.

Dieser Schritt Richtung Stealth-Gameplay sei auch vollkommen logisch und passend, da man hier quasi als ein Teil der “Ripley-Familie” agiere. Diese sei nicht unbedingt dafür bekannt, jeden gleich über den Haufen zu schießen, nur um einen naheliegenden Schalter zu erreichen.

Frohe Kunde – Akiba’s Trip: Undead and Undressed kommt auch nach Europa

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NIS America legt sich weiter ins Zeug und denkt auch an Europa: Wie heute verkündet wurde, erscheint das gleichermaßen anzügliche, kuriose und schräge Action-Rollenspiel Akiba’s Trip: Undead and Undressed für PS3 und PSV nicht nur wie bereits bekannt in den USA, sondern am 10. Oktober auch auf unserem Kontinent!

Ob das schräge Geschehen ein Fall für Euch ist, könnt Ihr z.B. anhand unseres Import-Tests entscheiden – nicht wundern, dass dort als Name Akiba’s Trip 2 steht, denn das ist schlicht der japanische Original-Titel, der für den Westen “entnummert” wurde.

Oddworld: New’n’Tasty – Preissenkung & Gratis-Inhalte für Frühkäufer

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Oddworld: New’n’Tasty bekommt ein paar Bonus-Inhalte spendiert, wie auf dem zugehörigen Blog verkündet wird:

Zum einen Alf’s Escape, das als “neues Areal der RuptureFarms mit brandneuen Puzzles und teuflischen Gefahren” beschrieben wird, welches “selbst den erfahrensten Oddworld-Fans frische Herausforderungen” bieten soll. Hierbei muss man den Fez-tragenden Mudokon Alf (siehe oben) aus der Fabrik lotsen – dazu gibt’s auch ein Extra-Leaderboard im PSN. Zum anderen bekommt Abe noch ein “Scrub-Abe”-Kostüm spendiert.

In Europa erscheint das “2,5D”-Remake des Originals am 23. Juli für die PS4. Wer PS-Plus-Abonnent ist und das Spiel innerhalb von 2 Wochen nach dem Erscheinen erwirbt, bekommt die Extras gratis. Auch Cross-Buy für die Playstation-Plattformen wird unterstützt, wobei die PS3- und Vita-Versionen etwas später erscheinen werden; Wii U- und Xbox One-Umsetzungen haben auch noch keinen Termin. Zudem wurde der Preis um 4 Euro auf 20,99 Euro gesenkt – mehr dazu auf dem Oddworld-Blog.

WWE 2K15 – Superstar Sting ist mit dabei!

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Der wohl größte noch lebende Wrestling-Star, der im realen Leben noch nie in einem WWE-Ring aktiv war, ist ab Ende Oktober zumindest virtuell mit dabei: Die WCW- und TNA-Legende Sting gibt dann sein Debüt in WWE 2K15.

Noch besser: Sowohl der Sting der Gegenwart (im schwarz-weißen “The Crow”-Look) als auch seiner Anfangsjahre (platinblond und farbenfroh gewandet), wie ihn Veteranen aus seiner NWA-Zeit und der besten Wrestling-TV-Sendung aller Zeiten – also RTLs “Catch-Up” mit Joe Williams und Horst Brack, dem Bestrafer – kennen, werden zur Auswahl stehen.

Nicht so gut: Beide Stings gibt es nur exklusiv als Bonus für Vorbersteller – ein echter Heel-Move von 2K!

G. grübelt #07 – Lindsay Lohan vs. GTA V

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Die rechtliche Würdigung

Fälle, in denen sich jemand durch seine Darstellung in Schrift, Bild oder Ton verunglimpft sieht, tauchen in der juristischen Landschaft immer wieder auf. Beispielhaft sei hier der Esra-Fall genannt, in dem sich einige Parallelen zu Lindsay Lohans Klage erkennen lassen – doch der Reihe nach.

Im Jahre 2003 veröffentlichte der Schriftsteller Maxim Biller den Roman “Esra”, der die turbulente Liebesbeziehung des Autors zu der titelgebenden Esra thematisierte und dabei auch vor detaillierten Schilderungen nicht zurückschreckte. Anhand vieler Hinweise im Buch war jedoch eindeutig klar, dass es sich bei Esra um die real existierende Schauspielerin Ayse Romey handelte, die sich und ihre Mutter (die als Hassfigur des Autors ebenfalls Eingang in das Buch fand) durch die Darstellungen im Roman in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt sah. Problematisch war insbesondere, dass Biller – für den unbefangenen Leser nicht unterscheidbar – Wahrheit und Fiktion über die Person der Esra vermischt hatte. Obwohl Frau Romey nicht einmal namentlich genannt war, war es nach ihrer Meinung für alle Leser leicht entschlüsselbar, dass sie gemeint sei. In der Folge reichte sie Klage ein und versuchte gerichtlich das Erscheinen des Buches zu verhindern. Biller berief sich demgegenüber auf die Kunstfreiheit, die ihm als Schriftsteller zustünde, und wehrte sich gegen die beabsichtigte “Zensur”.

Das Problem an dem Fall war, dass die Gerichte zwei grundgesetzlich geschützte Positionen in Einklang bringen mussten: Auf der einen Seite sieht die deutsche Verfassung in Art. 5 III GG vor, dass “Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre (…) frei (sind)”, Biller konnte sich als Schriftsteller hierauf berufen. Auf der anderen Seite gewährleistet das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 I i.V.m. Art. 1 I GG) die enge persönliche Lebenssphäre und die Einhaltung ihrer Grundbedingungen, die sich durch die traditionellen konkreten Freiheitsgarantien nicht abschließend fassen lassen. Stehen sich zwei Grundrechte wie in diesem Fall gleichsam “auf Augenhöhe” gegenüber, ist es Aufgabe der Gerichte, diese gegeneinander abzuwägen. Der Bundesgerichtshof gab dem Persönlichkeitsrecht Romeys den Vorzug und erklärte, dass der Betroffene nicht “erkennbar zum Gegenstand einer medialen Darstellung” werden dürfe, also hinreichend erkennbar sei. Auch das Bundesverfassungsgericht bestätigte dieses Urteil zumindest in Hinblick auf Romey und stellte fest, dass die Fiktionalisierung umso größer sein müsse, je mehr durch die künstlerische Darstellung die besonders geschützte Dimension des Persönlichkeitsrechts (also die Intimsphäre) berührt werde. Da Biller auch sexuelle Details nicht ausgespart hatte,  behielt die Schauspielerin Recht.

Frische Gerüchte zu Dishonored II – Enthüllung auf der gamescom?

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Heute versorgt uns VG247 mit neuen Gerüchten zu Dishonored II. Bereits im März waren entsprechende Spekulationen aufgetaucht, aber auf der E3 war von dem Titel dann nichts zu sehen.

Nun wird mit Berufung auf NowGamer berichtet, dass sich der Nachfolger bei Arkane Lyon in Entwicklung befinde und Harvey Smith als Kopf des Projekts fungiere. Als Hauptdarstellerin sei Emily Kaldwin im Gespräch. Besagte Insiderinformationen sind jedoch angeblich schon ein Jahr alt und könnten sich inzwischen längst wieder geändert oder erledigt haben.

Allerdings soll eine anonyme Quelle per E-Mail mitgeteilt haben, dass der Titel unter dem Namen Dishonored II: Darkness of Tyvia im November 2015 für PS4 und Xbox One erscheint. Eine offizielle Ankündigung soll im August auf der gamescom in Köln erfolgen und obiges Boxart wurde ebenfalls mitgeliefert. Bethesda hat sich auf Anfrage nicht zu dem Thema geäußert.

Informationen zu Mass Effect 4 in Sicht?

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Es könnte sein, dass wir am 26. Juli erste handfeste Informationen zu Mass Effect 4 bekommen. Laut einer offiziellen Ankündigung nehmen dann nämlich Mitarbeiter von BioWare Edmonton und Montreal an einem Panel auf der San Diego Comic-Con teil und wollen darüber diskutieren, was mit einem etablierten und geliebten Franchise, nämlich Mass Effect, in der Zukunft geschieht.

Bis jetzt ist unklar, wie weit die Diskussionsteilnehmer Carl Boulay (Lead Animator), Fabrice Condominas (Producer), Mike Gamble (Producer), Noel Lukasewich (Senior Artist) und Jessica Merizan (Community Manager) in ihren Ausführungen gehen werden, aber in der Vergangenheit zeigte sich BioWare bei solchen Anlässen eher redselig. Feedback der Fans war dabei stets sehr willkommen.

Mortal Kombat X – herunterladbare Extracharaktere bestätigt

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Serienvater Ed Boon hat im Rahmen der EVO 2014 gegenüber Mad Catz bestätigt, dass Mortal Kombat X herunterladbare Extracharaktere bieten wird. Dabei wird etwa eine Figur aus einer anderen Serie zum Download auswählbar sein. Um wen es sich genau handelt, ist aber noch unklar – zuletzt gab sich God of War-Wüterich Kratos in der PS3-Fassung des vorherigen Teils die Ehre.

Mortal Kombat X erscheint irgendwann im Laufe des nächsten Jahres für PS3, PS4, 360 und Xbox One.

T-Shirt-Tipp: Qwertee-Doppelpack

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Wegen WM-Hangover (oder Heftabage-Stress) kommt dieser T-Shirt-Tipp leider mit soviel Verzögerung, dass nur noch bis Mitternacht Zeit ist, um die beiden schicken Textilien für den günstigeren 10-Euro-Preis (pro Stück) bei Qwertee zu haben sind, danach werden 12 Euro fällig.

Qwertee-Shirts sind qualitativ solide und schaffen es erfahrungsgemäß etwa zwei Wochen nach Bestellung in den heimischen Briefkasten, mit 3 Euro ist das Porto akzeptabel und bezahlt werden kann mit Kreditkarte oder per PayPal.

(Und nein, wir kriegen immer noch keine Provision.)

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