Bei Eurogamer gibt es nun nachzulesen, wie Shuhei Yoshida, Präsident von Sonys Worldwide Studios, das für den Rest des Jahres angekündigte Spiele-Line-Up für die PS4 einschätzt und wie er die Zukunft der Vita sieht.
Angesprochen darauf, dass Microsoft auf der E3 2014 mit Titeln wie Sunset Overdrive, Forza Horizon 2 und der Halo Master Chief Collection die je nach Sichtweise womöglich größeren Schwergewichte vorgestellt hat, schätzt er das Sortiment für seine Konsole trotzdem “sehr gut, sehr, sehr gut” ein, zumal er Destiny explizit hervorhebt (wohl wegen den exklusiven PS4-Inhalten). Wieso DriveClub auf der E3-Pressekonferenz nicht gezigt wurde, erklärt er übrigens auch: Das Zeitlimit der Veranstaltung habe eine Streichung notwendig gemacht…
Bezüglich The Last of Us Remastered teilt er die Einschätzung seines Product Managers vor einigen Tagen (wir berichteten), dass damit für Sony ein sehr guter Weg gefunden wurde, um solche Titel einem neuen Publikum nahe zu bringen. Das hinterlegt er mit Zahlen des Nielsen Instituts, die vor ein paar Monaten in einer Erhebung festgestellt hatten, dass 17% der PS4-Käufer die letzte generation komplett ausgelassen haben und 32% eine Xbox 360 oder einen Wii, aber keine PS3 besasßen – somit haben fast 50% der neuen Zielgruppe The Last of us noch nie gespielt.
Auf weitere Kandidaten für eine solche HD-Neuauflage angesprochen nennt Yoshida Uncharted als Kandidaten, nach dem Konsumenten gefragt hätten, allerdings wolle man den Markt nicht mit Remakes fluten.
Was die Vita angeht, ist die Aussage zwar positiv, aber auch deutlich: “Es gibt viele neue Vita-Spiele, man kann kleine Schätze finden”, was sich vor allem auf die kommenden Indie-Titel bezieht. “Aber es geht nicht mehr primär um individuelle Vita-Spiele, sondern dass das Gerät verschiedene Einsatzmöglichkeiten hat – mit PS3-Remote-Play, PS3-Spiele via PlayStation Now und eben eigene Spiele. Die Vita ist Teil des Ökosystems mit der PS4 im Mittelpunkt.”