Die “Early-Access”-Version seines Spiels Godus bekam harsche Kritiken (siehe Eurogamer) – und Peter Molyneux selbst gestand, es wäre “wie ein Call of Duty ohne Waffen” gewesen, da nach seinen Angaben “75% des Spiels” gefehlt hätten – es war schlicht und ergreifend langweilig. Derweil ist das Spiel in Version 2.0 (siehe oben) erhältlich – diesmal mit mehr Funktionen, aber immer noch in der Beta-Phase; Einen konkreten Termin der Endfassung gibt’s noch nicht, Konsolen werden aber weiterhin nicht bedacht.
In einem Interview mit US Gamer ging er noch ausführlicher auf Godus ein – vor allem auf die Befürchtung, es könne sich in Richtung ausbeuterischer Free-to-Play- und Mobil-Spiele entwickeln. “PC-Spieler hätten eine fast paranoide Angst” vor Mobilspielen, hat Molyneux festgestellt – trotzdem solle man den Titeln eine Chance geben:Wir Spieler wurden lange Zeit von Facebook- und Mobilspielen mißbraucht, aber das bedeutet nicht, dass wir sie nicht spielen sollten”, erklärte er.
So würde man mit Gratis-Spielen “jedes Jahr Millionen von Spielern erzeugen” – was ihn begeistert. Allerdings werden diese durch “ziemlich ätzende Free-to-Play-Modelle mißbraucht”. Er gibt aber zu: “Ich will diese Spieler – wir alle wollen diese Spieler. […] Das Üble daran ist, es gibt Leute, die Spiele für weniger als 5% des Publikums kreieren, und diese so brutal und grausam monetarisieren, dass wir diese Leute verheizen.” – was ihm natürlich fern liegt. Godus soll die positiven Aspekte der “Mobilesocialgame”-Welt zeigen, die seiner Meinung nach in der “Touchscreen-Kontrolle”, “Konnektivität” und “Milionen neuen Spielern” bestehen. Ob’s gelingt, steht noch in den Sternen.