| Spiel: | Strider |
| Publisher: | Capcom |
| Developer: | Double Helix Games |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | 360, PS3 |
| Erhältlich für: | 360, PS3 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 3 / 2014 |
Nach Dungeons & Dragons und DuckTales holt Capcom abermals einen Klassiker aus der Versenkung und verpasst ihm ein HD-Remake. Die Wurzeln des 25 Jahre alten Strider finden sich auch im aktuellen Spiel wieder, denn hauptsächlich seid Ihr mit Springen und Schlagen beschäftigt. Ansonsten hat es jedoch nur wenig mit seinem Ahnen gemein.
Während Ihr mit Strider Hiryu durch die Stadt Kasach hüpft und klettert, trefft Ihr auf Roboterfeinde, fliegende Geschütze und mechanische Gorillas Euer Schwert sowie die Wurfdolche verarbeiten sie allesamt zu Altmetall. Spezialfähigkeiten wie Rutschangriff und Powerschlag findet Ihr an festen Punkten innerhalb der weitläufigen Levels.
Noch wichtiger sind jedoch die Optionen: Diese Extras belegen Hiryus Schwert auf Knopfdruck z.B. mit dem Element Eis, damit Ihr auf dem Hauptpfad vorankommt. Alternativ sucht Ihr nach optionalen Verbesserungen der Lebensenergie oder verschiedenen Konzeptzeichnungen.
Ganz so hart wie das Original gerät das neue Strider nicht, trotzdem kann der Spielverlauf mitunter frustrieren. Die Steuerung ist, vor allem bei Sprüngen, ziemlich zappelig und der Bildausschnitt häufig zu klein. Daraus resultieren hektische Kämpfe mit wildem Gehopse und unstrukturierten Angriffen hier hätte weniger Tempo gut getan.
Auch sonst ist Strider alles andere als ein liebevolles Remake: Weder die karge Grafik noch der kaum wahrnehmbare Sound lösen nostalgische Glücksgefühle aus. Nicht mal bei den teils großen Bossen kommt Spielspaß auf alles wirkt seltsam blutleer. Ein solches Remake hätte es nicht gebraucht! sg
Sascha Göddenhoff meint: Capcoms erneuter Griff in die Mottenkiste entpuppt sich im Gegensatz zum Remake mit Duck-Prominenz als Fehlschlag. Strider hätte besser daran getan, das knallharte Konzept von damals wieder aufzugreifen! Die lieblos-hektische Mischung aus Dauerfeuer, schwammigen Sprungkapriolen sowie langweiligem Leveldesign machte mir beim Spielen keine Freude was bringen mir da große Levels und auffindbare Extras? Einzig Hiryus Kletterkünste werden hier und da ordentlich eingesetzt im nächsten Moment fliegen mir aber wieder unzählige Projektile um die Ohren, denen ich kaum ausweichen kann. Da zocke ich lieber das Original!
Lieblos-hektische Neuauflage des Arcade-Oldies mit schwammigen Sprungeinagen und langweiligen Levels.
| Singleplayer | ![]() | 4 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |













