Strider – im Test (PS3/360)

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Nach Dungeons &amp Dragons und DuckTales holt Capcom abermals einen Klassiker aus der Versenkung und verpasst ihm ein HD-Remake. Die Wurzeln des 25 Jahre alten Strider finden sich auch im aktuellen Spiel wieder, denn hauptsächlich seid Ihr mit Springen und Schlagen beschäftigt. Ansonsten hat es jedoch nur wenig mit seinem Ahnen gemein.

Während Ihr mit Strider Hiryu durch die Stadt Kasach hüpft und klettert, trefft Ihr auf Roboterfeinde, fliegende Geschütze und mechanische Gorillas – Euer Schwert sowie die Wurfdolche verarbeiten sie allesamt zu Altmetall. Spezialfähigkeiten wie Rutschangriff und Powerschlag findet Ihr an festen Punkten innerhalb der weitläufigen Levels.

Noch wichtiger sind jedoch die Optionen: Diese Extras belegen Hiryus Schwert auf Knopfdruck z.B. mit dem Element Eis, damit Ihr auf dem Hauptpfad vorankommt. Alternativ sucht Ihr nach optionalen Verbesserungen der Lebensenergie oder verschiedenen Konzeptzeichnungen.

Ganz so hart wie das Original gerät das neue Strider nicht, trotzdem kann der Spielverlauf mitunter frustrieren. Die Steuerung ist, vor allem bei Sprüngen, ziemlich zappelig und der Bildausschnitt häufig zu klein. Daraus resultieren hektische Kämpfe mit wildem Gehopse und unstrukturierten Angriffen – hier hätte weniger Tempo gut getan.

Auch sonst ist Strider alles andere als ein liebevolles Remake: Weder die karge Grafik noch der kaum wahrnehmbare Sound lösen nostalgische Glücksgefühle aus. Nicht mal bei den teils großen Bossen kommt Spielspaß auf – alles wirkt seltsam blutleer. Ein solches Remake hätte es nicht gebraucht! sg

Sascha Göddenhoff meint: Capcoms erneuter Griff in die Mottenkiste entpuppt sich im Gegensatz zum Remake mit Duck-Prominenz als Fehlschlag. Strider hätte besser daran getan, das knallharte Konzept von damals wieder aufzugreifen! Die lieblos-hektische Mischung aus Dauerfeuer, schwammigen Sprungkapriolen sowie langweiligem Leveldesign machte mir beim Spielen keine Freude – was bringen mir da große Levels und auffindbare Extras? Einzig Hiryus Kletterkünste werden hier und da ordentlich eingesetzt – im nächsten Moment fliegen mir aber wieder unzählige Projektile um die Ohren, denen ich kaum ausweichen kann. Da zocke ich lieber das Original!

Lieblos-hektische Neuauflage des Arcade-Oldies mit schwammigen Sprungeinagen und langweiligen Levels.

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Diablo III: Ultimate Evil Edition auch für Xbox One in Arbeit

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Offiziell angekündigt ist sie bisher zwar nur für die PS4, aber nun können auch Xbox-Abenteurer (wahrscheinlich) aufatmen: Denn Diablo III: Ultimate Evil Edition ist auch für ihre Konsole in der Entwicklung, wie Blizzard gegenüber VideoGamer.com bestätigt – allerdings ohne definitiv zu garantieren, dass sie auch tatsächlich veröffentlich wird.

Der Lead Producer Alex Mayberry sagt dazu, dass er nicht wisse, wie der Stand der Verhandlungen mit Microsoft sei, aber “der Punkt ist, wir entwickeln zeitgleich für PS4 und Xbox One.” Das sei einfach sinnvoller, nachdem bereits auf PS3 und Xbox 360 so vorgegangen wurde, “und dann können Blizzard und Microsoft aushandeln, was auch immer sie aushandeln”.

Ein Veröffentlichungsdatum für PS4 (und Xbox One) hat er ebenfalls nicht parat, aber “es ist nicht mehr lange hin”, da die Konsolenfassungen parallel mit der PC-Fassung (die heute erscheint) entstünden und nicht weit hinterher seien.

So oder so können wir wohl davon ausgehen, dass beide Konsolenfraktionen glücklich werden…

Deutscher Computerspielpreis 2014 – die Nominerungen

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Am 15. Mai wird von BIU, G.A.M.E und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in München wieder der Deutsche Computerspielpreis verliehen. Zielsetzung ist dabei bekanntlich diese: “Der Preis fördert die Entwicklung qualitativ hochwertiger, innovativer sowie kulturell und pädagogisch wertvoller Computer- und Videospiele Made in Germany.”

Deshalb finden sich nur heimische Entwicklungen in der Liste der Nominierungen, internationale Kost wird bei der gleichen Veranstaltung mit dem LARA Games Award geehrt – wer dafür vorgeschlagen wurde, das lest Ihr hier.

Jetzt aber zu den Nominierungen für den Deutschen Computerspielpreis 2014:

Bestes Deutsches Spiel

  • Crysis 3 (Crytek)
  • Giana Sisters: Twisted Dreams – Rise of the Owlverlord (Black Forest Games)
  • The Inner World (Studio Fizbin)

Bestes Kinderspiel

  • Giana Sisters: Twisted Dreams – Rise of the Owlverlord (Black Forest Games)
  • Malduell (Cribster)
  • The Night of the Rabbit (Daedalic Entertainment)

Bestes Jugendspiel

  • Beatbuddy: Tale of the Guardians (THREAKS)
  • CLARC (Golden Tricycle)
  • Das Schwarze Auge: Memoria (Daedalic Entertainment)

Bestes mobiles Spiel

  • CLARC (Golden Tricycle)
  • Jelly Splash (wooga)
  • Symmetrain (Black Pants Studio)

Bestes Serious Game

  • The Day the Laughter Stopped (Hypnotic Owl)
  • Evolution: Indian Hunter (Scorpius Forge)
  • Rise of Venice (Kalypso)

Bestes Browsergame

  • Anno Online (Ubisoft)
  • Rail Nation (Bright Future)
  • Steam Power 1830 (Hexagon Game Labs)

Bestes Nachwuchskonzept

  • The Gaudy Woods (Burg Giebichstein Kunsthochschule Halle)
  • Lux³ (Games Academy)
  • Scherbenwerk – Bruchteil einer Ewigkeit (HAW Hamburg)

LARA – Der Deutsche Games Award 2014 – die Nominierungen

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Zeitgleich mit dem Deutschen Computerspielpreis 2014 (mehr dazu hier) wird am 15. Mai in Berlin der LARA – Der Deutsche Games Award 2014 verliehen.

Dabei stehen internationale Produktionen im Mittelpunkt, und zwar folgende:

LARA – Bestes Internationales Computerspiel 2014

  • Dota 2 (Valve)
  • Gone Home (The Fullbright Company)
  • Papers, Please (Lucas Pope)
  • Rogue Legacy (Cellar Door Games)
  • StarCraft II: Heart of the Swarm (Activision-Blizzard)

LARA – Bestes Internationales Konsolenspiel 2014

  • Assassin’s Creed IV: Blag Flag (Ubisoft)
  • BioShock Infinite (Take-Two)
  • Grand Theft Auto V (Take-Two)
  • Rayman Legends (Ubisoft)
  • The Last of Us (Sony)

LARA – Bestes Internationales Mobiles Spiel 2014

  • Fire Emblem: Awakening (Nintendo)
  • Luigi’s Mansion 2 (Nintendo)
  • Oceanhorn: Monster of Uncharted Seas (Cornfox & Bros.)
  • Tearaway (Sony)
  • The Legend of Zelda: A Link Between Worlds (Nintendo)

King Oddball kommt auch für PS4

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Dem amerikanischen PS Blog ist zu entnehmen, dass King Oddball am 1. April auch für die PS4 erscheinen wird. Zuvor war der Titel bereits im Januar für die PlayStation Vita veröffentlicht worden. Eine kostenlose Probierversion ist ebenfalls angedacht.

Super Smash Bros. für Wii U und 3DS mit besonderer Trophäe

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Super Smash Bros. für Wii U und 3DS wird eine Trophäe von Phosphora, Boss aus Kid Icarus: Uprising, enthalten. Das enthüllte jetzt dessen Director Masahiro Sakurai, indem er einen entsprechenden Screenshot (siehe oben) auf der offiziellen Website des Nintendo-Prüglers veröffentlichte.

UK-Charts vom 17. bis 23. März 2014

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. inFamous: Second Son (PS4) – NEU
  2. Metal Gear Solid V: Ground Zeroes (PS4) – NEU
  3. Titanfall (Xbox One)
  4. Final Fantasy X / X-2 HD Remaster (PS3) – NEU
  5. Metal Gear Solid V: Ground Zeroes (Xbox One) – NEU
  6. Metal Gear Solid V: Ground Zeroes (PS3) – NEU
  7. South Park: The Stick of Truth (360)
  8. Minecraft: Xbox 360 Edition (360)
  9. Final Fantasy X / X-2 HD Remaster (PS Vita) – NEU
  10. Dark Souls II (360)
  11. Plants vs. Zombies: Garden Warfare (360)
  12. The Lego Movie Videogame (360)
  13. Dark Souls II (PS3)
  14. South Park: The Stick of Truth (PS3)
  15. FIFA 14 (PS4)
  16. Yoshi’s New Island (3DS)
  17. Metal Gear Solid V: Ground Zeroes (360) – NEU
  18. FIFA 14 (Xbox One)
  19. FIFA 14 (360)
  20. Thief (PS4)
  21. The Lego Movie Videogame (PS3)
  22. Titanfall (PC)
  23. Call of Duty: Ghosts (PS4)
  24. Gran Turismo 6 (PS3)
  25. Killzone: Shadow Fall (PS4)

Volition cancelte vielversprechendes Open-World-Projekt für PS4 und Xbox One

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Bei einer Veranstaltung auf der GDC 2014, über die Shacknews berichtete, enthüllte Volition, dass sie unlängst ein Open-World-Projekt für PS4 und Xbox One in der Mache hatten, es am Ende aber doch einstampften.

Das gute Stück hörte auf den Arbeitstitel Zeus und hätte in einem postapokalyptischen Rio de Janeiro gespielt. Darin wäre der Spieler dann mit einem Revolverhelden, meist zu Fuß, durch die Gegend gestreift. Senior Producer Greg Donovan erklärte in diesem Zusammenhang, dass das Spiel wohl letztlich zu ambitioniert war und zuviel Entwicklungszeit beansprucht hätte. Die mit Zeus gemachten Erfahrungen fließen aktuell jedoch in einen noch streng geheimen Titel ein.

Übrigens wurde außerdem enthüllt, dass Saints Row ursprünglich einmal Bling Bling heißen sollte – Namensänderungen haben manchmal wirklich ihre guten Seiten…

Toukiden: The Age of Demons – im Test (PSV)

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Viele Spieler hierzulande mag es wundern, aber der Verlust von Capcoms Japan-Gassenhauer Monster Hunter an den 3DS hat die Vita nicht nur in Japan ziemlich getroffen. Immerhin, andere Dritthersteller freut es, können sie doch jetzt mit eigenen Produktionen diese lukrative Genre-Nische besetzen. Wer alleine oder besser noch im Team überdimensionale Unholde jagen möchte, kann das nicht nur bei Ragnarok Odyssey und Soul Sacrifice tun, auch Tecmo-Koeis Toukiden: The Age of Demons schlägt nun präzise in die Monster Hunter-Kerbe. Ihr baut zuerst Eure Figur und wählt eine Waffengattung: Zur Wahl stehen Langschwert, Kurzschwerter, Speer, gepanzerte Handschuhe, Bogen und Kettensichel, natürlich könnt Ihr später auch wechseln. Kaum im Dorf Utakata angekommen, warten erste Quests und Missionen: Erledigt umherstreunende Oni, sichert Gebiete und bringt Mitbürgern begehrte Rohstoffe. Abgeschlossene Missionen füllen Eure Kasse und das Inventar – damit könnt Ihr beim hiesigen Schmied Rüstungen und Waffen erstellen oder aufwerten.

Während kleine Oni nicht allzu viel einstecken, ist der Kampf gegen deren größere Artgenossen schon knackiger – zum Glück helfen Euch Mitama, befreite Seelen früherer Helden, im Kampf. Die rüstet Ihr aus und profitiert von ihren Spezialfähigkeiten. So ladet Ihr Eure Lebensenergie durch erfolgreiche Attacken auf oder setzt besonders durchschlagende Manöver ein. Dabei ist auch Euer inneres Auge eine große Hilfe: Per Select-Taste oder Touchscreen erkennt Ihr versteckte Gegenstände und die Schwachpunkte großer Monster, um Attacken darauf zu konzentrieren und die XXL-Onis Stück für Stück auseinanderzunehmen. Wo Capcoms Monster-Jäger ihre schuppige Beute nach dem Sieg gründlich ausweiden, da werden gefallene Oni in einem kurzen Ritual gereinigt. Das Ergebnis ist dasselbe – nur so kommt Ihr an besonders wertvolle Rohstoffe.

Dabei seid Ihr nur in den seltensten Fällen alleine unterwegs, meist begleiten Euch ziemlich fähige KI-Kollegen. Die greifen nicht nur selbstständig an, sie übernehmen auch das Reinigen gefallener Gegner und beleben Euch wieder, wenn die Lebensenergie zur Neige gegangen ist. Außerdem könnt – und solltet – Ihr natürlich mit menschlichen Mitspielern auf Oni-Jagd gehen: Das funktioniert nicht nur über lokale Verbindungen, auch online beschützt Ihr Utakata gemeinsam vor seinen dämonischen Angreifern. tn

Thomas Nickel meint: Bei Toukiden &amp Co. ist es müßig, von einem Monster Hunter-Klon zu sprechen, hat sich das Spielprinzip des Capcom-Superhits doch längst zu einem eigenen Untergenre gemausert. Und als ein solcher Vertreter funktioniert Toukiden ganz hervorragend: Das mystisch angehauchte, im Untergang begriffene alte Japan ist eine spannende Welt. Die Waffengattungen könnten zwar zahlreicher sein, fühlen sich aber gut an, das Sammeln von Mitama und das innere Auge bieten ein willkommenes Maß an Eigenständigkeit. Beim Kampf gegen XXL-Monster ist die Kamera zwar nicht immer ideal, dank zweitem Stick habt Ihr aber ausreichende Perspektiv-Kontrolle und der feine Vita-Bildschirm bringt die hübschen Landschaften sowie die herrlich hässlichen Monster besonders gut zur Geltung.

  • gelungene Monster-Designs
  • hervorragender Soundtrack
  • saubere, präzise Kontrollen

Nicht ganz so komplexe Ungetümjagd wie ”Monster Hunter” mit exzellenter Spielbarkeit, toller Technik und spannendem Setting.

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Hotline Miami kommt für PS4 – samt Cross-Buy

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Das Dennaton Games’ 2D-Indie-Perle (für die PlayStation-Versionen zeichnet Abstraction Games verantwortlich) auch für die PlayStation 4 kommt, war eigentlich klar – schön hingegen ist, dass auch für dieses das Cross-Buy-Konzept gilt:

Wer schon in Besitz der PS3- oder Vita-Version von Hotline Miami ist, kann sich den PS4-Ableger ohne zusätliche Kosten herunterladen, bestätigte Nigel Lowrie von Publisher Devolver Digital im Interview mit Destructoid (siehe oben).

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