FOXCONN, einer der weltweit größten Fertigungsbetriebe für Elektronik, war schon öfters in den Schlagzeilen wegen der dortigen schlechten Arbeitsbedingungen, erst kürzlich wurden Studenten laut MCV zur Mitarbeit an der PS4-Montage gezwungen – was der Hersteller später auch zugab.
Im IGN-Forum postete Mitglied “qbroid”, dass eben jene Studenten vor 3 Monaten begonnen haben sollen, in der FOXCONN-Fertigungsstätte in Yantai die PlayStation 4-Produktion zu sabotieren. Am 28. August postete einer der Studenten Folgendes im “TGFC”-Forum (Screenshot siehe oben):
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Laut “qbroid” besagt das Statement unter anderem: “Da DOXCONN uns nicht gut behandelt, werden wir die PS4 auch nicht gut behandeln. Die PS4-Konsolen, die wir fertigen, sollte am besten gleich wieder zurückgehen.”
Dazu postete er noch Fotos der PlayStation 4 eines chinesischen Käufers, der möglicherweise in den USA lebt. Jener fand seine neue Konsole im Karton ohne angeschlossene Festplatte vor (siehe hier) – Diese muss aber nicht zwangsläufig vom Sabotage-Akt stammen.
Da “qbroid” neu im Forum war, glaubte man ihm nicht und sperrte seine Nachricht, mittlerweile ist sie aber wieder zugänglich. Zudem gab er eine weitere Erklärung ab, um seine Aussagen zu untermauern. So schickte er einen Link zum “TGFC”-Forum, von dem er die Sabotage-Nachricht hatte: http://club.tgfcer.com/thread-6802653-1-1.html
Ob die 0,4% schadhafter PS4, von denen Sony ausgeht (wir berichteten hier), auf das Konto der wütenden Studenten gehen, ist noch unklar, ebenso, wieviele Konsolen betroffen sind. Über die Sabotage berichteten auch VG247, Corrupted Cartridge und Neowin.