Hallo!
Willkommen zum M!-Ticker zur Xbox-Pressekonferenz. So die Technik keinen Strich durch die Rechnung macht, könnt Ihr sie übrigens auch hier sehen – und falls das nicht klappt: Wir können nichts dafür, Ihr wisst schon wer sonst…
Machen wir uns schonmal etwas warm: 20 Spiele sollen also gezeigt werden – oder vielleicht nur ein XL-Playthrough von LocoCycle?
Zu den Krisenthemen DRM & Co erwarten wir nicht ein Wort, aber vielleicht wird wenigstens der neue Slogan erklärt: “All in One. Input One.” – was soll das bitte heißen?
Pre-Show-Spaß: Kinect Sports Rivals kommt! Squeeeee! Fängt ja schonmal gut an. Aber dafür soll in der PK nur wenig Kinect vorkommen… hm.
In 5 Minuten geht’s los – und wir leben noch. Im gegensatz zu prominenten britischen Webseiten, die vor einer halben Stunde schon zusammengebrochen sind – das ist bitter.
Es gibt also eine kleine Verzögerung. Vieleicht funktioniert bis dahin auch der offizielle Stream?
Und… Action!
Aha, ein Konami-Titel. Mit der Fox-Engine. Snake als Western-Held?
“MGS goes Open World” mit Wetter, verschiedenen Vehikeln usw. Sieht schon ganz nett aus, aber irgendwie auch sehr wie ein modernisiertes “Red Dead Redemption”.
Realistischer Ablauf der Zeit (sponsored by Seico). Und natürlich wird viel geschlichen.
Kazuhira Miller? Quite? Man möge mir verzeihen, wenn ich die alle nicht kenne, aber der Metal-Gear-Experte lungert gerade in L.A. herum. Oh, ein Ocelot ist auch dabei.
Und das ist also alles in Metal Gear Solid V: The Phantom Pain drin – sicher sagen uns Don Mattrick und Kojima-san gleich mehr.
Das ist also der große Auftakt, aber exklusiv dürfte daran doch nix gewesen sein? Nanu?
Oh, und jetzt hören wir tatsächlich noch was zur Xbox 360 – ein neues Gerät nämlich! Kleiner, leichter, leiser, und ab sofort erhältlich, aha.
Xbox Live Gold: Mitglieder kriegen ab sofort monatlich zwei Spiele umsonst… kennt man ja nicht von jemand anderen, aber okay. Als erstes: Assassin’s Creed II und Halo 3
Jetzt drei neue Spiele für die 360 im Video. Als erstes: World of Tanks! Juhu, endlich mehr Free-to-Play! Sieht aber soweit ganz okay aus, immerhin.
Victor Kisly, Chef von Wargaming, erzählt jetzt mehr drüber – ich nehme mir mal kurz eine Denkpause…
Öh? Max: The Curse of Brotherhood von Press Play? Das wird dann wohl ein Download-Spiel, oder? Wirkt schon okay, aber auch nicht besonders, wenn man Giana Sisters schon hatte.
Und zum Abschluss frische Szenen von Dark Souls II. Das wird, was es wird.
Ab jetzt Phil Spencer und nur noch Spiele, die spezifisch für Xbox One gemacht werden (also kein LocoCycle?).
Den Auftakt macht Cryteks Ryse: Son of Rome, sieht hübsch römisch aus, aber… wo ist Cevat Yerli?
Ordentlich brutal isses auch, das freut die Schnetzler und Prüfer sicher gleichermaßen. Spielerisch scheint’s bisher nichts zu geben, was man in ähnlichen Spielen nicht schonmal erlebt hat.
Okay, der Schild-Block gerade ist zumindest interessant eingesetzt. Und man kann seine Leute etwas rumkommandieren, was schon nett wirkt. Aber der ganze QTE-Kill-Käse, ich nenn’s mal altmodisch.
Hm, Kopf am Boden zu Matsch treten, das war doch schon bei Kratos tabu.
Und da isser, der Cevat! Und er spricht länger als damals die Destiny-Fuzzis bei Sony, aber nur ein klein wenig.
Huch! Killer Instinct!
Und das war’s schon wieder? Aber egal, dass wird schon reichen, um einige in Versuchung zu führen.
Tedt Price von Insomniac als nächstes – naja, was auch immer er ankündigt, kann ja nur besser werden als Fuse.
Sunset Overdrive, “stylisierter” Open-World-Shotter, der sich täglich ändern kann (Cloud! Hurra!).
Free Running im Stil von Mirror’s Edge (aber nicht Ego-Sicht) ist mit drin und man ballert Aliens platt. Kuriose Waffen (Plattenteller-Diskus-Feurer) und schräger Stil – mal sehen, ob das bis zur Veröffentlichung nicht alles wieder glatt und seelenlos wird…
Blabla über McLaren, das wird dann sicher Forza 5 sein – wieso holt man sich für so ein Voiceover nicht die Top-Gear-Leute, dann hätte diese ätzende Hyperbole wenigstens Charme.
Jepp, Forza 5. Ein superseltener McLaren-Bolide und ein glatzköpfiger Dan Greenawalt stehen auf der Bühne.
“Bei der neuen Generation dreht sich nicht nur alles um Recheneleistung und Polygonzahlen.” Stimmt, DRM und so gibt’s auch.
Der Drivatar kommt zurück, offenbar fährt man jetzt nicht mehr gegen “echte” KI, sondern die angelernten Cloud-Klone von menschlichen Spielern. Und wie soll das offline gehen? Wenn man selber nicht spielt, sammelt der Drivatar für einen Preisgeld… äh?
Ach so, die Grafik ist schon schick, vor allem weil der Kurs durch eine Stadt (Prag?) ging. Das hat dann schon was für sich.
Phil Harrison entert die Bühne und beschwört Microsofts Indie-Unerstützungs-Power herauf.
Als erstes Beispiel: Minecraft für Xbox One – ganz kurz nur, aber kennt man ja. Größere Maps werden versprochen, das will man dann aber auch hoffen.
Und als nächstes geht’s wirklich sehr “indie” weiter: Remedy erzählt was zu Quantum Break.
Hm… die Zeit steht still, die Frau ist verwirrt, die Gesichter der Figuren sehen echt richtig gut aus. Wirkt schon sehr interessant.
D4? Sagt mir nix. Wer ist Swery65? Kleiner Bruder von Suda51? Irgendwas mit Cel Shading und Japan-Einfluss halt.
Project Spark ist dran – soll woll eine Art Spielebakuast nach LBP-Muster werden, nur in 3D und mit Sprach-Kontrolle? VIel zu komplex, als dass man das in der präsentierten Form als glaubwürdig nachvollziehen kann.
Spiele-Montage mit Spark-Sachen – ja, nun…
Mark Witten auf der Bühne und er will uns zeigen, wie toll Smartglass jetzt ist – Pinkelpause?
Was für ein fieser Fakeout? Mittendrin kommt eine Einladung zu einem Match von Killer Instinct! Und das sieht aus wie ein, hm.. Prügelspiel? Und nicht mal so unglaublich brutal.
Match vorbei, jetzt wird die Videoaufzeichnungs- und Editierfunktion der Xbox One gezeigt. Halt eigentlich genau das, was Sony auch versprochen hat, nur amerikanischer.
Und wer will, kann sogar live auf Twitch streamen.
Es sind jetzt mehr Freunde als 100 möglich (keine genaue Zahl gesagt) und MS-Punkte werden abgeschafft (ab sofort lokale Währung), ein Gold-Account funktioniert für alle User auf der Konsole.
Na, hoppla: Ein neues Spiel vom Panzer-Dragoon-Macher zeigen, aber ohne Ton? Crimson Dragon heißt es, an der Soundkulisse darf aber noch gearbeitet werden.
Capcoom Vancouver als nächstes – kommt jetzt Dead Rising 3?
Tatsächlich – da lacht die BPjM schon! Open World und diesmal in einer Stadt statt im Einkaufszentrum.
Wirkt fast so, als ob man das diesmal vernünftig steuern könnte. Und ganz schön viele Zombies auf einem Haufen.
Niemals kommt das bei uns raus.
Fahrzeuge und Bombardierung durch Air Support – kablamm! “Diese Ferien exklusiv für Xbox One”, da schau her. Später auch PS4 oder nicht?
CD Projekt Red – Das ist dann natürlich The Witcher 3. Mit exklusiven Kinect-Sprachkommandos, pff. Aber die Optik ist schon schick.
Battlefield 4 – “uncut Gameplay”. Was im ersten Anlauf schonmal nicht klappt, hoppla. Und gar nicht peinlich.
Jetzt läufts! Und es ist… ein Battlefield halt. Sicher ganz toll für alle, die’s mögen. Oha, Schiff geht kaputt, Verwüstung sieht schon ordentlich spektakulär aus.
Rogue-like Gameplay, mysteriöse Welt, Capybara Games (die “Sword & Sworcery”-Leute) – also jetzt wieder her Indie. Sieht interessant aus, auch wenn die Figuren arg winzig sind. Name: Below.
Es wurden fünf neue Studios nur zur Entwicklung von Xbox-One-Spielen gegründet. Eins sieht schonmal mit Feuerwerk und Skycraper-Klettereien ganz interessant aus. Bei einem weiteren marschiert ein Kuttenmann durch eine Wüste, aus der ein riesiges Vieh ausbricht. Aha.
Oh, hoppla, das ist ja der Master Chief! Also Halo! In der Wüste!
Ein neues Halo mit 60 fps, aber erst 2014. Heißt das dann wirlich nur Halo? Nicht 5? Was ist mit der Trilogie passiert?
Xbox One – im November, für 499 Euro!
Schnäppchen!
Darauf nochmal einen Exklusiv-Titel, nämlich das Krachbumm von Respawn.
Irgendwie rennen in Titanfall ganz schön viele Mechs rum, so richtig prickelnd wirkte das zumindest bislang noch nicht.
Vince Zampella und Kumpane zeigen jetzt noch eine live gespielte Sequent, na dann.
Und das war eben nochmal Krachbumm – und das Ende der PK!
Fazit also: Jede Menge Spiele, die überwiegend schick aussehen, aber wie erwartet nicht ein Wort zu den ganzen Reizthemen. Dafür ein ungefährer Termin und ein Preis, der doch einiges höher ist, als man eigentlich erwartet hätte.