Mitte der 90er-Jahre war die Weltraum-Baller-Saga Wing Commander eine ganz große Sache, spätere Teile trumpften u.a. mit FMV-Sequenzen und prominenten Darstellern wie Mark Hamill auf, zudem folgte ein (ziemlich mäßiger) Kinofilm. Diese Ruhmeszeiten sind lange vorbei, das letzte Lebenszeichen der inzwischen bei Electronic Arts gelandeten Marke war 2007 das (ziemlich miese) Download-Spielchen Wing Commander Armada.
Doch Fans gibt es ebenso noch wie Chris Roberts, den Vater der Serie. Der hat jüngst wie viele andere auf Kickstarter ein Projekt angeleiert, das sich Star Citizen nennt und nicht von ungefähr an seine alten Glanztaten erinnert. In einem Gespräch darüber mit PCGamesN hat sich Roberts prompt auch zu Wing Commander geäußert.
So würde er sehr gerne die Rechte an der Serie wieder besitzen, weil er immer noch starke Gefühle dafür habe – allerdings müsste er diese schon komplett bekommen und nicht nur von Electronic Arts quasi für ein Projekt geliehen bekommen. Doch “sie interessieren sich nicht für diese Welt, ich schon”. Dort habe man einfach andere Prioritäten, deshalb ließe sich kaum sagen, ob er seine Schöpfung nochmal in die Finger kriegen könne.