| Spiel: | Silent Hill: Book of Memories |
| Publisher: | Konami |
| Developer: | Wayforward |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PSV |
| Erhältlich für: | PSV |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 11 / 2012 |
Das Vita-exklusive Abenteuer wagt überraschende Experimente mit den Survival-Horror-Wurzeln der Serie. Erstmals ist ein Koop-Modus für bis zu vier Teilnehmer enthalten (ob lokal oder online: Einer ist immer der Host), das Spielsystem selbst orientiert sich beim RPG- und HacknSlay-Genre. Folgerichtig gibt es nicht länger den einen Protagonisten mit dramatischer Lebensgeschichte, sondern einen simplen Charakter-Editor, in dem sich Namen, Geschlecht und Aussehen individualisieren lassen.
Im Rahmen der Story kämpft Ihr Euch durch 21 Zonen voller Kammern, die jeweils mit ereignislosen Gängen verbunden sind. In den Räumen tummeln sich Gegner aus diversen Silent Hill-Spielen, die nach ihrem Ableben weiße oder rote Flecken hinterlassen. Diese steuern das Karma-System: Je nach Wahl verdient Ihr neue Zusatzattacken, die Ihr mit dem rückseitigen Touchpad auslöst. Spielentscheidend sind jedoch Kammern mit Aufgabenkristallen. Zerschlagt sie und meistert Vorgaben wie Töte alle, Töte alle schnell, Töte alle, ohne getroffen zu werden. So erhaltet Ihr Puzzleteile, um nach einem Rätsel das Level verlassen zu dürfen. Mit an Bord ist die obligatorische Schlüsselsuche, eine Taschenlampe zum Aufspüren von Munition und Heilmitteln im Mobiliar sowie etliche Ein- und Zweihand-Todbringer wie Stahlrohr, Holzlatten, Messer, Beil, Wummen und starke Waffen des Labyrinthwächters, für den Ihr Aufträge erfüllt. Alle gehen mit der Zeit kaputt, lassen sich aber reparieren. Mit Erfahrungspunkten und Artefakten verbessert Ihr Euren Charakter, pro Level gibt es zudem einen Speicherpunkt und einen Händler.
Michael Herde meint: Das Beste vorweg: Love Psalm und Now were free sind zwei neue Songs mit Seriensängerin Mary Elizabeth McGlynn, auch Akira Yamaoka leistet einen Beitrag, der Rest blubbert banal dahin. Das Spiel selbst wirkt wie Diablo ohne Tiefgang und ausgereiftes Teamplay: Währungssäcke bekommt der Schnellste, rätseln darf nur einer, Medizin- und Munitionstausch ist Tobias und mir nicht gelungen. Grafisch mäßig wird arg monotone Hackerei mit trägem Ausweich-Move und repetitiven Rätseln geboten nicht zuletzt mangels Gruselflair bald langweilig, mit Kumpels ist es etwas länger ganz nett.
- rudimentärer Charakter-Editor
- Auflevel-System für den Helden
- Endlos-Modus nach den 21 Story-Zonen mit zufallsgenerierten Abschnitten
- nutzt Touchscreen, Touchpad und Buttons
Mobiler Dungeon Crawler mit Silent Hill-Anstrich, dem es spielerisch an Tiefgang und Finesse mangelt.
| Singleplayer | ![]() | 56 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |














