Far Cry 3

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Wasserbüffeljagd, Haikämpfe, Schwarzmarkt: Far Cry 3-Produzent Dan Hay erklärte auf der Gamescom ein neues Feature der Ego-Shooter-Reihe – genannt “Outpost”.

Diese Außenposten erkennt man im Spiel an Rauchsäulen am Horizont, am besten natürlich aus erhöhten Positionen. Sie werden meist von Piraten und Schmugglern bevölkert. Wenn man Außenposten erobert, eröffnet dies dem Spieler zahlreiche neue Möglichkeiten und Belohnungen: Durch die Jagd auf Tiere erhält man beispielsweise Felle, die man auf dem spielinternen Schwarzmarkt lukrativ veräußern kann; zudem erhält man dort spezielle Waffen und Upgrades. Ubisoft war es dabei sehr wichtig, die Spielwelt möglichst lebendig zu gestalten, erzählt Hays: So wäre beispielsweise auf einem Außenposten, den er gerade erobert hatte, ein Kleinkrieg zwischen Zivilisten und Banditen ausgebrochen – was natürlich wiederum neue Herausforderungen bereit hielt…

Halo 4

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343 Industries haben sich viel vorgenommen: Nachdem Halo-Erfinder Bungie den Stab an die Entwickler aus Kirkland weiterreichte, will man nicht nur die Einzelspielerkampagne auf höchstem Niveau weiterführen, sondern auch den Multiplayer-Part.

Letzterer soll durch die Möglichkeit, die Charakterklassen durch Spezialisierungen weiterzuentwicklen, ein komplett neues Online-Erlebnis bieten. “Als wir mit Halo 4 im November starteten, war das erst der Anfang”, erklärte Spartan-Ops-Designer David Ellis gegenüber IGN. “Spezialisierungen sind nur eine weitere Möglichkeit, damit das Spielerlebnis noch Monate oder sogar Jahre nach dem Start noch frisch wirkt.”

Jede Spezialisierung bietet 10 freischaltbare Stufen, darunter 9 (kosmetische) Rüstungsupgrades wie Waffen-Skins, Embleme und Visier-Farben. Ab der zehnten Stufe wird ein “Gameplay-wechselnder Modifikator” freigegeben. Zum Start stehen einem zwei Klassen zur Verfügung: Pionier und Wetwork. Als Pionier verdient man beispielsweise schneller Punkte als bei den anderen. Weitere Klassen sind Ingenieur, Tracker, Rogue, Stalker, Pathfinder und Operator.

Halo 4 erscheint am 6. November exklusiv für die Xbox 360.

Gran Turismo 6

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Im Interview mit VG247 gab sich Shuhei Yoshida, als Chef der Sony Worldwide Studios Hauptverantwortlicher für die Software des Konzerns, zur Fortsetzung von Gran Turismo (noch) geheimniskrämerisch: “Kazunori hat scheinbar angefangen, darüber zu reden, so dass ich nicht überrascht wäre, ziemlich bald von ihren und unseren Plänen für das zukünftige Gran Turismo zu hören”, erklärte er.

Dass der sechste Teil von Sonys Referenz-Raser kommen wird, gilt als sicher: Polyphony-Chef  Yamauchi kündigte bereits kurz nach Erscheinen des 5. Teils im November 2010 an, dass man an einem weiteren Titel arbeiten würde; später nannte er ihn offen Gran Turismo 6. Doch dann herrschte lange Funkstille – immer noch ist nicht bekannt, ob der nächste Teil noch für die PS3 oder schon für die nächste Konsolengeneration kommen wird.

In Sonys Ankündigungsflut auf der Gamescom glänzte ein Titel wieder durch Abwesenheit: The Last Guardian. Yoshida weigerte sich strikt, über den Status Quo des Team-Ico-Titels zu sprechen…

Family Guy: Back to the Multiverse

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Activision versucht sich an einem Wagnis, das seinerzeit Take 2 misslang – zur respektlosen Zeichentrickserie “Family Guy” ein interessantes Spiel zu schnitzen. Besonders faszinierend wirkte das Ergebnis bei der Vorführung jedoch noch nicht: Die eher simpel gestrickte Celshading-Optik trifft den Stil der Vorlage zwar ordentlich und an allen Ecken und Enden trifft man auf Gags aus der Serie. Doch spielerisch wird ein stinknormales Action-Adventure mit Schwerpunkt auf Ballern geboten, das keinerlei herausragende Merkmale erkennen lässt. Ob man in acht Universen nun mit Hund Brian oder Baby Stewie rumwuselt und Amish oder Behinderte mit Wumme, Baseballschläger und Schrotflinte ins Jenseits schickt – irgendwie kommt nicht die große Begeisterung auf. Anhänger der Vorlage mögen das angesichts konsequenter Tabubrüche vielleicht anders sehen…

Lego Der Herr der Ringe

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Ihr könnt die Fließband-Klotzabenteuer allmählich nicht mehr sehen? Verständlich, aber für den Tolkien-Ausflug scheint sich eine Ausnahme zu lohnen, zumindest wenn es nach unseren ersten Eindrücken geht. Optisch schafft es Traveler’s Tales gewohnt kompetent, den Look der Vorlage mit dem Charme der dänischen Steine zu verknüpfen; dazu kommen diesmal der Filmsoundtrack und zahlreiche übernommene Dialoge, die zur Atmosphäre beitragen. Im ersten gezeigten Abschnitt wuseln Gimli und Legolas durch ein erstaunlich umfangreiches Hobbingen mitsamt Umgebung, die frei erforscht werden kann. Auffällig ist die etwas tiefer gesetzte Kameraperspektive, die sich auch nach Belieben drehen lässt – fast wie in ‘großen’ Action-Adventures und sehr willkommen.Der Angriff auf Helms Klamm, den wir danach sehen, ist dagegen wieder klassische Lego-Inszenierung. Spielerisch gibt’s behutsame Erweiterungen, so könnt ihr nun offenbar flexibler zwischen Charakteren wechseln, außerdem hat jeder Held einen virtuellen Rucksack, aus dem gefundene Hilfsmittel bei Bedarf entnehmbar sind. Natürlich stehen zur Lösung von Aufgaben wieder die Spezialfähigkeiten im Mittelpunkt, so haut Zwerg Gimli brüchige Steinplatten durch, während Elb Legolas mit seinem Bogen sonst unerreichbare Ziele beschießt.

Xbox-Live-Marktplatz-Update

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Eine prächtige handgemalte Welt erwartet euch in Dust: An Elysian Tail (1.200 Punkte), um seine wahre Identität zu finden. Als mysteriöser Krieger Dust gilt es, die alte Klinge von Ahrah zu führen. Mit einem einzigen Schlag können Dutzende von Feinden vernichtet werden. In der riesigen offenen Welt warten verschiedene Missionen darauf, entdeckt zu werden.

Der Deal der Woche dreht sich um Saints Row: The Third:

  • Der Ärger mit den Klonen: 280 MS Points (50% Ermäßigung)
  • Genkibowl VII: 280 MS Points (50% Ermäßigung)
  • Gangster im Weltraum: 280 MS Points (50% Ermäßigung)

Angry Birds Trilogy

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Rovios mobiler Dauerbrenner schafft es Ende September bekanntlich endlich auf PS3, Xbox 360 und 3DS. Am Konzept hat sich nichts verändert, grafisch sieht das launige Vogel-Katapultieren mit dezent aufgehübtschten Elementen wie animierten Hintergründen und eingestreuten Partikeleffekten auch auf großen Glotzen ansehnlich aus. Bei der Steuerung werden Kinect und Move zwar unterstützt, Schleuderprofis greifen aber besser zum Pad, so kommt mehr Präzision ins Spiel. Über alle drei ‘klassischen’ Teile hinweg (“Space” ist leider nicht dabei) sorgen hunderte Levels für langfristige Beschäftigung, da fallen die 19 konsoleneklusiven, besonders großen Spielfelder nicht sonderlich ins Gewicht. Die sonstigen Extras wie Skizzen und Biografien der Flattermänner sind eher irrelevant. Eigentlich ist das Paket seine knapp 30 Euro schon Wert – dass es den Spaß auf Handys und Tablets zum Bruchteil davon gibt, ist die andere Sache.

BioWare

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Dass Spielemacher bereits am ersten Erscheinungstag eines Spiels Zusatzinhalte bereithalten, stößt bei vielen Gamern auf Kritik, da sie – nach dem Erwerb des Vollpreistitels – schon wieder zahlen müssen. Man ist der Meinung, kein vollständiges Produkt vom Hersteller bekommen zu haben…

Fernando Melo,  Direktor für die Online-Entwicklung bei BioWare, läutete nun die nächste Runde in der Diskussion ein. Er behauptete auf der GDC Europe, dass solche Day-One-DLC von den Fans sogar gewünscht werden:

“Entgegen dem, was Sie vielleicht aus dem Internet hören, wollen Fans wollen mehr Inhalt.” Und wie er gegenüber IGN erklärte, würden besagte Fans dazu neigen, es sofort zu wollen. Das Problem liegt laut Melo darin, dass es nicht den einen richtigen Zeitpunkt für  DLC gibt: “Es ist subjektiv und bei jedem Spieler anders.” BioWare hat überdies festgestellt, dass ein erheblicher Teil der Spieler ihre Titel nicht bis zum Ende durchspielen, so dass es für den Hersteller wenig Sinn macht, Zusatzinhalte erst ein paar Monate später zu veröffentlichen.

Melo glaubt, dass die Day-One-DLCs dem Spieler mehr Freiheiten bieten: “Sie entscheiden, wann sie es sich holen. Es hängt nicht mehr an uns. Es ist nicht mehr vom First-Party-Release-Plan abhängig. Es ist da – und wenn sie es wollen, können sie es sich am ersten Tag holen. Wenn das nicht tun, können sie damit warten, bis sie ihr Spiel beendet haben”, erklärte er. “Jedes Spiel ist vom ersten Tag an digital. Jedes Spiel ist ein laufender Service, fast wie bei einem Online-Rollenspiel, bei dem jedem Tag neue Inhalte angeboten werden.”

Remember Me

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Nicht nur Sony hatte auf der Gamescom ein paar Überraschungen parat, auch Capcom stellte eine neue Marke vor. Über Remember Me wurde zwar (unter anderem Namen) schon länger orakelt, aber erst jetzt gibt es handfeste Informationen.

Der Titel spielt im Jahr 2084 in Neo-Paris. Die Evolution der sozialen Netzwerke hat mitlerweile dafür gesorgt, dass sämtliche Erinnerungen digitalisiert, verkauft und erworben werden können, wodurch auch das letzte Fünkchen Privatsphäre verloren ging. Die Bürger haben diese Entwicklung zähneknirschend akzeptiert und sehen sie als Preis für den technischen Fortschritt an.

Hier lebt Nilin, eine ehemalige Elite-Gedächtnis-Jägerin. Sie besitzt die Fähigkeit, in die Gedanken von Menschen einzudringen und sie zu stehlen bzw. zu verändern. Die nur aus wenigen Personen bestehende Staatsmacht nimmt Nilin  fest, weil sie Angst vor ihren Fähigkeiten hat und löscht ihre Erinnerungen. Nach ihrer Flucht aus der Gefangenschaft setzt Nilin  alles daran, ihre Identität wiederzuerlangen (“Das Netz” mit Sandra Bullock lässt grüßen); Unterstützung findet sie bei ihrem einzigen Freund. Dieses Szenario führt zu einem Katz-und-Maus-Spiel mit der Führungselite des Staats.

Der Spieler hat  u.a. die Fähigkeit, in die Erinnerungen anderer Menschen einzudringen und diese, in welcher Form auch immer, zu verändern. Capcom verspricht ein Gameplay, das sich an dem ständigen Wechsel zwischen Jäger und Gejagtem orientiert, sowohl in den Kämpfen als auch beim Erforschen der Umgebung.

Remember Me erscheint im Mai 2013 für PS3 und Xbox 360. Den starken Trailer dazu könnt Ihr Euch hier ansehen.

Battlefield 4

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Der ärgste Konkurrent der Battlefield-Reihe, Call of Duty: Black Ops 2, wird bekanntlich in naher Zukunft spielen – natürlich stellt sich da die Frage, ob Entwickler DICE  ähnliches im Sinn hat. Doch das ist nicht der nicht der Fall, erklärte General Manager Karl Magnus Troedsson auf der GDC Europe: “Wir werden dem Genre treu bleiben – der modernen Zeit, wie sie ist. Wir denken, dies ist der richtige Zeitraum, in dem die Serie auch in Zukunft fortgeführt werden kann. Battlefield 4 kann dort bestehen und sehr erfolgreich sein.“

Doch mehr wollte er nicht verraten: “Und ja, ich weiß, dass Battlefield 4 wahrscheinlich der kreativste Name ist, den wir uns je ausgedacht haben“, kommentierte er ironisch. “Ich darf dazu aber nichts weiter sagen, das ist alles geheim.” Zum Schluss ließ Troedsson aber doch noch eine Andeutung fallen: “Das bedeutet aber nicht, dass es in Zukunft nicht wieder ein weiteres Bad Company geben könnte.”

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