Arc the Lad II – im Test (PSP/PS3)

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Das erste Arc the Lad war ein spielerisch simpler und noch dazu ziemlich kurzer Rollenspiel-Taktik-Mix. Die Fortsetzung des PSone-Epos baut dagegen den RPG-Anteil stark aus, bietet einen fast schon schwindelerregenden Umfang und erlaubt Euch, den Spielstand des Erstlings zu importieren. Arc the Lad 2 knüpft direkt am Ende des Vorgängers an und stellt dem Helden Arc und seiner Truppe eine weitere Hauptfigur und viele neue Mitstreiter zur Seite. Die detailreiche 2D-Grafik mit liebevoll animierten Sprites ist gut gealtert und auch heute noch hübsch anzusehen, die teilweise orchestral eingespielte Musik geht prima ins Ohr und die spannend erzählte Geschichte fesselt von der ersten Minute an. Schön, dass der beste Teil der Reihe und eines der gelungensten 32-Bit-Rollenspiele überhaupt endlich auch in Europa erhältlich ist. Nur absolute 2D-Hasser lassen sich dieses Rollenspiel-Monster entgehen, alle anderen freuen sich auf 60 bis 80 Stunden feinsten Abenteuer-Spaß.

Episches Japan-Rollenspiel, das mit spannender Story und liebevoller Pixeloptik überzeugt.

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Sine Mora – im Test (360)

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Sine Mora (lateinisch für ”unverzüglich”) unternimmt für die eher entwicklungsträgen Shoot’em-Ups einen ambitionierten, nicht minder verlockenden Versuch. Neben hartgesottenen Ballerfans der alten Schule sollen auch Genreneulinge für den ungarisch-japanischen Wiederbelebungsversuch der tot geglaubten Ballerspiele begeistert werden. Wie das klappen soll? Mit verschiedenen Spielmodi natürlich. Quasi als Tutorial zum Kennenlernen konzipiert, ist der Story-Modus mit drei Kapiteln, jeweils mehreren Unterabschnitten und häufig eingestreuten Cutscenes samt Textboxen und ungarischen Sprechern. Im Steampunk-Universum von Sine Mora geht es um den Krieg zweier Fraktionen, Zeitreisen und die Motive der verschiedenen Piloten. Das ist nett und lässt sich erfreulicherweise per Schultertaste vorspulen, ohne die Szene dabei abzubrechen. Interessanter ist das Spiel selbst. Nur im Story-Modus gibt es die angeblich frustschonende Schwierigkeitsstufe ’Normal’: Doch was anfangs gemächlich verläuft, zieht bald drastisch an und lässt einen ’Einfach’-Modus vermissen. In der Arcade-Variante fehlen Zwischensequenzen und der ’Normal’-Modus, Profis toben sich auf ’Schwer’ und ’Wahnsinnig’ aus und ringen um High Scores in Online-Ranglisten. Geübt wird im Bosskampf-Modus und bei der Punktejagd, um die Finessen des pfiffigen Score-Systems zu durchschauen. So geht der mühsam erspielte Multiplikator nach Einsatz einer Zweitwaffe sofort flöten, konsequent gesammelte Punkte-Orbs jagen den Zähler hingegen nach oben.

Bis es so weit ist, wollen bodenständigere Ziele erreicht werden. Beispielsweise ohne Verlust aller Continues an den toll designten Bossen vorbei zum Levelende zu gelangen. Oder die mehrstufigen Waffen-Power-Ups nach einem Treffer schleunigst wieder einzusammeln und den optimalen Einsatz verschiedener limitierter Zweitwaffen zu finden. Oder Lücken in feindlichen Angriffsmustern mittels kurzer Zeitlupe zu optimieren. Das Spiel ist beinhart und gnadenlos, setzt aber noch einen drauf: das Zeitlimit! Sobald das Spiel beginnt, läuft ein Timer. Treffer kosten wertvolle Strafsekunden, Abschüsse bringen Zeitboni. Es genügt also nicht, Feindformationen auszuweichen, das Spiel zwingt Euch permanent in die Offensive. Das macht Sine Mora eigentümlich motivierend und zu einem Fest für Genrefans, das musikalisch recht dezent ausfällt und sich am besten mit Arcade-Stick spielt die Analogsteuerung ist zu langsam, das Digi-Pad teils zu ungenau.

Ebenso knackiges wie toll aussehendes Horizontal-Shoot’em-Up mit pfiffigem Score-System

Singleplayer9
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The Splatters – im Test (360)

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Clevere Puzzlespiele, bei denen Flüssigkeiten und deren physikalische Eigenschaften im Mittelpunkt stehen, sind derzeit gefragt: Konami veröffentlichte das spaßige Puddle für Xbox 360 und PS3, über Nintendo kam ein paar Monate zuvor das noch bessere Wii-Spiel Hydroventure. Auch bei The Splatters von SpikySnail geht es zwar grundsätzlich um das gleiche Thema, das Konzept ist aber ein anderes: Ihr müsst die namensgebenden Splatters durch die Levels katapultieren, damit sie platzen und sich ihre Flüssigkeit auf farblich entsprechende, herumliegende Bomben ergießt. Damit Eure Schützlinge sich zerlegen, schießt Ihr sie in die Luft, lasst sie auf Nägel treffen oder visiert direkt die Bomben an. Seid dabei aber besser etwas kreativ und originell: Je mehr Ihr die Umgebung ausnutzt, desto höher fällt die abschließende Bewertung aus. Viele Levels schafft Ihr nur, wenn Ihr Euch wirklich etwas einfallen lasst, zum Glück helfen praktische Extra-Skills dabei und halten das Spiel zugleich abwechslungsreich. Leider offenbaren sich auch einige Probleme: Der Zufall scheint öfters die Hand im Spiel zu haben und die Steuerung passt in die Kategorie ’gewöhnungsbedürftig’.

Dafür gefällt vor allem die TV-Funktion: Mit der könnt Ihr Euch ansehen, wie andere Spieler die Aufgaben angehen – eine praktische Hilfestellung, wenn Ihr auf der Suche nach neuen Ideen seid. Die originellen Einfälle sind es dann auch, die über die Macken gut hinwegtrösten und dem Puzzler eine Empfehlung einbringen. Mit dem ungewöhnlichen Konzept, der treffenden Musikuntermalung und dem eigenwilligen, aber gefälligen Grafikstil ist The Splatters trotz Kinderkrankheiten mindestens einen Blick wert.

Katapult-Knobelei mit witzigem Grundkonzept, das etwas gewöhnungsbedürftig ist und dem Zufall relativ viel Spielraum lässt.

Singleplayer7
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Diabolical Pitch – im Test (360)

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Die Skepsis war groß, als Microsoft 2010 bekannt gab, dass Goichi ”Suda51” Suda mit seinem Studio Grasshopper Manufacture (Killer 7, No More Heroes) an einem Projekt für das damals noch unbekannte Kinect arbeite. Doch auch mit ihrem neuesten Werk zeigt die japanische Spieleschmiede allen Skeptikern den digitalen Mittelfinger, denn das eigenwillige Actionspiel zählt zu den bislang gelungensten Kinect-Titeln. Wo die Bewegungssteuerung bei vielen anderen Spielen lediglich dem Selbstzweck dient, wirkt sie bei Diabolical Pitch sinnvoll integriert: In dem Grasshopper-typisch audiovisuell superb präsentierten Titel schlüpft Ihr in die Rolle des Baseball-Profis McAllister, der sich nach einem Autounfall in einem bizarren Vergnügungspark wiederfindet. Mit einem bionischen Wurfarm ausgestattet, müsst Ihr Euch hier zahlreicher Gegnerwellen erwehren. Die Abfrage Eurer Wurfbewegungen funktioniert dabei tadellos. Neben den Standard-Aktionen kann McAllister auch auf den titelgebenden teuflischen Wurf zurückgreifen. Dann lässt der Baseball-Spieler z.B. einen bildschirmfüllenden Meteor auf seine Feinde niederstürzen. Langweilig wird es selten, denn die mannigfaltigen Gegner fordern stets neue Herangehensweisen.

Seichte RPG-Elemente runden Diabolical Pitch ab: So kauft Ihr Euch mit erspielten Münzen neue teuflische Würfe, Punkte-Multiplikatoren oder eine längere Lebensleiste. Pluspunkte gibt es für Koop-Kampagne, zwei Strikes hingegen für den mit fünf Welten überschaubaren Umfang und den aufgrund des teils zu hohen Gegneraufkommens chaotischen Spielablauf.

Durchgeknallte Wurf-Action mit wildem Design und ausgezeichneter Kinect-Kontrolle

Singleplayer8
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Massig Ankündigungen auf der Nintendo-Direct-Präsentation

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Am Samstag fand mal wieder die Internet-Veranstaltung Nintendo Direct statt, in der es neben der  Enthüllung von New Super Mario Bros. 2 (mehr dazu hier) noch eine Menge mehr Infos und Ankündigungen gab – zwar vieles sehr auf Japan ausgerichtet, aber lest selbst:

  • Just Dance Wii 2 erscheint im Juli in Japan
  • Duelle zwischen zwei Spielern in Mario Tennis Open werden mit einem Exemplar des Titels möglich sein. Außerdem könnt Ihr Euren Mii-Charakter importieren, ihn mit 200 verschiedenen Accessoires ausstatten oder einfach auf 16 Nintendo-Charaktere zurückgreifen. An Spielvarianten sind inzwischen Tournament, Free Competition, Special Game und ein interaktiver Super Mario Bros.-Modus bestätigt.
  • Die europäische Version von Rhythm Heaven Fever für Wii wird den japanischen Soundtrack enthalten.
  • Japan-Termin für Little Battler eXperience Explosive Boost (5. Juli)
  • Culdcept kommt am 28. Juni und Rune Factory 4 am 19. Juli in Japan
  • Heroes of Ruin wird täglich mit neuem DLC versorgt werden
  • Fire Emblem Awakening bekommt neue Charaktere zum Download
  • Neuer DLC für Fire Emblem, Theatrhythm und Monster Hunter 3G
  • Animal Crossing 3DS erscheint unter dem Namen Animal Crossing: Jump Out im Herbst in Japan

So sieht das Handbuch für Neuzugänge bei Valve aus

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Videospielentwickler gilt allgemein als Traumberuf vieler Jugendlicher. Nun ist im Flamehaus-Forum ein Scan des Valve-Handbuchs für Neulinge aufgetaucht, dessen Titelbild Ihr oben sehen könnt.

Laut Greg Coomer von Valve, der für besagtes Posting verantwortlich ist, wollten die Half Life-Macher es den Neuangestellten damit so leicht wie nur möglich machten. Werft am besten gleich mal hier einen Blick in das 37-seitige Dokument – sympathischer kann man ein Regelwerk kaum machen.

Die aktuellen UK-Charts: Hex Hex!

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Eine Überraschung ist es eigentlich nicht, schließlich kam in der letzten Zeit ja nicht allzuviel ernstzunehmende Konkurrenz heraus – jedenfalls hat sich der polnische Hexer gleich mal die Spitzenposition gesichert. Faszinierender ist da schon, wie erfolgreich sich die Lichtschwert-Fuchtelei weiterhin hält…

Vom 16. bis 22. April wurden auf der Insel folgende Spiele am meisten gekauft:

  1. The Witcher 2: Assassins of Kings (360)
  2. Kinect Star Wars (360)
  3. FIFA Street (360)
  4. FIFA Street (PS3)
  5. Mass Effect 3 (360)
  6. FIFA 12 (360)
  7. Tiger Woods PGA Tour 13 (360)
  8. FIFA 12 (PS3)
  9. Battlefield 3 (360)
  10. The Elder Scrolls V: Skyrim (360)
  11. Moshi Monsters: Moshling Zoo (DS)
  12. Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 (Wii)
  13. Tiger Woods PGA Tour 13 (PS3)
  14. Forza Motorsport 4 (360)
  15. Gran Turismo 5 (PS3)
  16. Mario Party 9 (Wii)
  17. Mass Effect 3 (PS3)
  18. Super Mario 3D Land (3DS)
  19. Uncharted 3: Drake’s Deception (PS3)
  20. Call of Duty: Modern Warfare 3 (360)
  21. SSX (360)
  22. Saints Row: The Third (360)
  23. Battlefield 3 (PS3)
  24. Mario Kart 7 (3DS)
  25. Zumba Fitness (Wii)

3DS-Firmware-Update behebt Mario-Kart-7-Abkürzung

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Bereits übermorgen wird ein neues Firmware-Update für den Nintendo 3DS zum Download bereitstehen, das durchaus sinnvolle Features beinhaltet:

So wird es dann möglich sein, Ordner zu erstellen und nach Themenbereichen zu gliedern. Ihr könnt also etwa all Eure Download-Titel in einem Verzeichnis im Hauptmenü des Handhelds unterbringen, was der Übersicht definitiv zugute kommt.

Das zweite Feature ist aber fast noch wichtiger, denn das Updaten von Spielen wird von Mittwoch an möglich sein. Erster Titel, der davon Mitte Mai profitiert, wird Mario Kart 7 sein. Bei besagter Raserei erlaubte ein Bug bekanntlich eine deftige Abkürzung bei Online-Duellen. Um weiterhin an besagten Rennen teilnehmen zu können, wird die Installation des Patches übrigens unbedingt notwendig sein.

Jubiläumsedition zum 20. Geburtstag von Kirby für Wii

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Man sieht es ihm gar nicht an, aber Nintendos Kirby feiert in diesem Jahr bereits seinen 20. Geburtstag. Zu diesem Anlass haben seine Väter sich etwas Besonderes ausgedacht:

So wird es für Wii eine spezielle Jubiläumsedition, bestehend aus bisher veröffentlichten Kirby-Titeln, geben. Welche das genau sein werden, ist leider noch nicht bekannt. “Ein neuer Mario-Titel und Kirbys Geburtstagfeier werden dazu beitragen, 2012 zu einem großartigen Jahr für Nintendo-Fans zu machen”, sagt Scott Moffitt, Executive Vice President of Sales & Marketing von Nintendo of America. Da er gleichzeitig davon sprach, dass man diese sowohl auf Wii als auch auf dem 3DS erleben könne, ließe dies durchaus Rückschlüsse auf eine entsprechende Version für den DS-Nachfolger zu.

Starbreeze-CEO: “Wir hätten es mit Syndicate nie allen Recht machen können”

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Die Wiederauferstehung einer früher erfolgreichen Marke ist häufig mit schier gigantischen Erwartungen seitens alteingesessener Fans verbunden – im Fall von Syndicate war das nicht anders. Genau darüber hat jetzt Mikael Nermark, CEO von Starbreeze, mit Joystiq gesprochen.

“Mit Syndicate waren große Hoffnungen verbunden, weil es eine sehr bekannte Marke ist”, so Nermark. Er sei der Meinung, dass man unter diesen Vorzeichen die Erwartungen mancher Leute gar nicht hätte erfüllen können. Er liebe das Original und als er in die Branche kam, seien diese Art von Spielen genau richtig für ihn gewesen. Als Entwickler wolle man dem Titel aber immer zusätzlich eine eigene Note geben. Über das fertige Syndicate sei er allerdings sehr glücklich.

Vergangene Woche hatte Nermark in einem anderen Interview gesagt, das die mitunter mäßigen Verkäufe von Syndicate auch mit der Insovenz der GAME-Kette zusammenhängen dürften.

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