Eigentlich war es abzusehen, dass wir bald wieder davon berichten müssen – die Rede ist vom in Spielerkreisen höchst unbeliebten Online-Pass, der dafür sorgt, dass Ihr bei Gebrauchtspielen zur Freischaltung bestimmter Features extra löhnen müsst. Diesmal ist Ninja Gaiden 3 davon betroffen. Wie Tecmo Koei inzwischen nämlich bestätigt hat, werdet Ihr besagten Pass benötigen, um den Multiplayer-Modus des Actiontitels nutzen zu können.
Ninja Gaiden 3 erscheint am 20. März in den USA und drei Tage später bei uns.
Der Nintendo 3DS verkauft sich immer besser, vor allem in den USA – dort hat das Handheld im jahr seit seiner Einführung gut das Doppelte an Ab- und Umsatz im Vergleich zum direkten Vorgänger erzielt.
So gingen 4,5 Millionen Geräte und 9 Millionen Spiele über die Ladentische und sorgten für etwa 1,2 Milliarden Dollar Umsatz. Ebenso imposant: Mario Kart 7 und Super Mario Land 3D wurden in kürzester Zeit 1,45 Millionen bzw. 1,75 Millionen mal verkauft.
Wieviel das wirklich ist, zeigt der Vergleich mit den entsprechenden DS-Zahlen: Das vorherige Handheld schaffte mit 2,3 Millionen Exemplaren und 5 Millionen Spielen im ersten Jahr einen Umsatz von 540 Millionen Dollar – also nichtmal die Hälfte
“Nintendo 3DS schließt das erste Jahr mit einer langen Liste von Erfolgen ab. Aber wir sehen erst die Spitze des Eisbergs”, sagteder Präsident von Nintendo of AmericaReggie Fils-Aime.” Mit einer Menge kommender First und Third-Party Spielen, einem großen Unterhaltungssortiment und steigenden Verkaufszahlen hat der Nintendo 3DS eine glänzende Zukunft.
Mittwoch abend, 19 Uhr unserer Zeit: Apple präsentiert wie erwartet die nächste iPad-Generation, die ebenso erwartet durchaus eindrucksvolle Neuerungen und Features bietet. Und zwar:
sieht von außen eigentlich fast aus wie bisher
neues, deutlich höher aufgelöstes Display mit 2048 x 1536 Pixel in Retina-Qualität – mehr als das Vierfache
A5X-Quad-Core-Grafikprozessor – ebenfalls rund das Vierfache leistungsfähiger
44% bessere Farbsättigung
iSight-Kamera mit 5 Megapixel, Auto-Belichtung und -Fokus, Gesichtserkennung und mehr
Videoaufnahmen in 1080p
Diktierfunktion mit Spracherkennung, auch für u.a. deutsch
4G LTE als neu unterstützter Datenübertragungsstandard, außerdem 3G weltweit unterstützt
kann als persönlicher Hotspot genutzt werden (sofern es der Mobilanbieter zulässt)
weiterhin 10 Stunden Akku-Ladung
9,4 mm dick, ca. 635 g schwer (1,4 lbs)
Preis (USA): 499/629$ (16 GB), $599/729$ (32 GB), 699/829$ (64 GB) ohne/mit 4G – also wie bisher auch
erhältlich ab dem 16. März, auch in Deutschland, Vorbestellungen starten jetzt (viel Glück)
Puh. Und interessant: Das iPad 2 soll parallel weiter verkauft werden, aber billiger – mal sehen, wie lange das wirklich noch erhältlich bleibt…
Die Mutter aller Städtebausimulationen kehrt zurück: Im nächsten Jahr erscheint offiziell ein (noch unnummerierter) Nachfolger von SimCity. Das 1989 von Will Wright erdachte Spiel begründete ein ganzes Genre, das die Entwicklerfirma Maxis (seit 1997 eine Tochtergesellschaft von EA) erdachte, und >mit der ebenfalls erfolgreichen Serie Die Sims auf das Famlienleben transferierte.
SimCity zurück zu Maxis, und wir bringen es euch 2013 für den PC.”
SimCity ist also wieder zu Hause – nach langer Zeit: SimCity 4 war im Grunde der letzte offizielle Teil der Reihe, der unter Federführung von Maxis entstand – das war 2003 (abgesehen von der Deluxe-Edition von 2005), im nächsten Jahr wäre es also schon zehn Jahre her. SimCity Societies von 2007 wurde von Tilted Mill entwickelt, den Nintendo-Ableger von 2008, SimCity Creator für Wii und DS, entwickelte Hudson. Eigentlich müsste der Nachfolger jetzt SimCity 5 heißen, aber vielleicht verzichtet man auch ganz auf eine Nummerierung, um den Neustart der Serie zu feiern.
Leider wurde kein Wort über eine Konsolenversion verloren – dafür wurde den Fans ein geradezu unfassliches Feature versprochen “Wir haben kurvigen Straßen hinzugefügt”, bemerkte sie – wohlwissend, dass man so ziemlich alles im Spiel bauen konnte, ausgenommen von ganz gewöhnliche Kurven…
Natürlich wurde auch die Grafik verbessert, dank der neuen Glassbox-Engine werden jetzt auch Naturgewalten und Katastrophen noch effektvoller dargestellt. Dennoch hatte man nicht im Sinn, ein “noch komlexeres SimCity zu erschaffen, was durchaus möglich gewesen wäre – der Spaß steht für Maxis aber immer noch im Vordergrund. Darüber hinaus hat das Spiel aber auch noch soziale und ökologische Aspekte bekommen: Die Ressourcen sind -wie auch in der Realität- endlich und der Spieler muss sich dem stellen, genauso den Problemen mit Umweltverschmutzung, oder das der eigene “Sim” arbeitslos werden kann. Umwelt-Sünder im Spiel können sich unbeliebt bei Freunden machen, wenn ihre Emissionen überhand nehmen. Globale Ranglisten verfolgen Ressourcennutzung, Sauberkeit, Umweltverschmutzung und Reichtum, neben anderen Faktoren. Jedoch sind nach wie vor alle Szenarien möglich: Im Spiel wird nicht darauf bestanden, einen ökologischen oder sozialgesinnten Weg zu gehen, um Erfolg zu haben.
Der Ansatz des Spiels, auch ökologische und soziale Aspekte ins Gedächtnis zu rufen, erklärte dann auch die Präsenz diverser, bereits im Vorfeld angekündigter Gastredner, die man auf Anhieb nicht unbedingt auf einer Spielemesse vermuten würde: Davis Guggenheim, Regisseur des Dokumentarfilms “Eine unbequeme Wahrheit, Twitter-Mitbegründer Biz Stone und Charity:Water-CEO Scott Harrison lobten denn auch, dass dieses Spiel diese Problematiken ins Bewusstsein ruft – und dennoch Spaß macht.
Dass EA die Veranstaltung daraufhin gleich großspurig “Gamechangers nennt, im Sinne davon, dass man jetzt “andere Spiele anbietet, die gesellschaftliche Veränderungen bewirken können (was dazu noch die Frage aufwirft, ob dies ein Spiel überhaupt zu leisten vermag), oder ob sich EA selbst gern als “Gamechanger sieht: Der Ansatz, reale Probleme in Spielen einzubinden ist ohne Zweifel lobenswert, zumal SimCity als Spiel dafür prädestiniert ist. Ob Electronic Arts sich als “Spieleerneuerer feiern darf oder sich nur das grün-soziale Mäntelchen -auf amerikanische Art- zu Werbezwecken umgeworfen hat, wird sich daran zeigen, ob und wie EA dieses Engagement weiterführt. Maxis ist auf jeden Fall auf einem guten Weg dahin.
SimCity soll 2013 für den PC erscheinen; mehr Infos gibts auf der offiziellen Website.
Sean Dunn, General Manager von Big Huge Games, gab in einem Interview mit Joystiq an, dass das gerade erst veröffentlichte Kingdoms of Amalur: Reckoning nur ein flüchtiger Blick auf das war, was das Entwicklerteam im MMO-Bereich auf die Beine stellen könne. Interessant werde es mit Copernicus, das im gleichen Universum spiele.
Dabei scheint der Schwerpunkt vor allem auf der Story zu liegen, was im MMO-Genre tatsächlich ein häufig kritisierter Schwachpunkt ist. Um dem entgegen zu wirken, wurde der Fantasyautor R.A. Salvatore mit an Bord genommen. Dadurch liegt natürlich der Schluss nah, dass es auch irgendwann Reckoning-Romane gebe, doch dies sei, so Dunn, aktuell nicht geplant: “Ich kann über konkrete Pläne noch nichts sagen, aber es gibt Dinge, die Sinn machen und welche, die das nicht tun.” Allerdings werde das nächste Projekt von hoher Qualität und bedeutend für die Fans sein.
Ob es jedoch zur Vermarktung des aktuellen Titels so clever ist, wenn man zugibt, dass er quasi nur eine Testversion des kommenden ist, sei mal dahingestellt…
Ein sehr interessantes, wenn auch nicht wirklich neuartiges Feature von Fable war anno 2004, dass Eure Entscheidungen Einfluss auf die Spielwelt hatten. Dies wird auch beim kommenden Fable: The Journey nicht anders sein.
So erklärte Schöpfer Peter Molyneux in einem Vorbericht bei Joystiq, dass Spieler sich vor allem besonders gut um ihr Pferd kümmern sollten, da dies auch Auswirkungen auf dessen Verhalten haben werde. Diese Idee sei ihm während der Entwicklung des Titels gekommen, womit man auch den Ursprüngen der Rollenspielserie treu bleiben wolle. Sehr hilfreich bei der Ausarbeitung dieses Features, besonders in Bezug auf die Interaktion mit der Umwelt – sensationellerweise kann man auch zeitweise zu Fuß unterwegs sein – sei auch die Verwendung der Unreal Engine gewesen.
Klingt eigentlich doch eher wieder wie viel heiße Luft, aber auch da bleibt sich der Macher eben treu… Fable: The Journey erscheint im Laufe des Jahres exklusiv für Kinect.
Diese Nachricht kam aus dem Nichts: Per Twitter hat Peter Molyneux verkündet, dass er nach 15 Jahren seine Lionhead Studios verlassen wird und auch den Job als Creative Director der Microsoft Studios Europe aufgibt. Sein nächster Arbeitgeber nennt sich 22 Cans und ist ein unlängst von einem anderne Ex-Lionhead-Mann gegründeter Entwickler, über den man sonst nicht wirklich viel weiß.
Die gewohnt wortgewaltige Erklärung, wieso er diesen Schritt jetzt macht und Microsofts Kommentar dazu könnt Ihr im englischen Wortlaut u.a. auf VG247 nachlesen – wichtig für die nähere Zukunft ist derweil, dass Molyneux sein Baby Fable: The Journey aber nicht aufgibt: Dem Kinect-Ableger der Serie wird er bis zur Fertigstellung als “kreativer Berater” erhalten bleiben.
Traurige Nachricht für alle, die sich schon auf plattformübergreifende Duelle in Counter-Strike: Global Offensive gefreut hatten: Entgegen erster Planungen von Valve wird Cross-Play bei dem Ego-Shooter leider doch nicht möglich sein.
Chet Faliszek von Valve erklärt dazu, dass man die Verkaufsversionen für PC und Mac kontinuierlich updaten wolle, wodurch es langfristig Probleme mit der PS3-Fassung gegeben hätte. Um dies zu umgehen, hätte man nur die Beta-Version des Spiels updaten können, was man aber nicht wolle. Dies mache jede einzelne Plattform im Endeffekt allerdings stärker.
Counter-Strike: Global Offensive wird diesen Sommer erscheinen.
Am Rande der Game Developers Conference wurde bekannt, dass Nintendo für die Entwicklung von Spielen für den Wii U ein Lizenzabkommen mit Autodesk geschlossen hat. Dies bedeutet, dass die Entwickler von nun an auf Autodesk Scaleform, die Autodesk Kynapse AI Middleware und Autodesk HumanIK für interaktive Charakteranimation zurückgreifen dürfen. Im gleichen Atemzug riss sich der Mario-Konzern übrigens auch die Havok Physics and Animation Middleware unter den Nagel.
Na, mal sehen, was softwaretechnisch dann unter dem Strich dabei rauskommt.
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