Tecmo-Koei fordert: “Japan soll nicht mehr westliche Entwickler kopieren“

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Im letzten Jahr hörte man vermehrt selbstkritische Stimmen aus japanischen Entwicklerstudios, welche die Spieleindustrie des Landes in der Krise sahen. Der lauteste unter ihnen war sicherlich Dead or Alive-Schöpfer Tomonobu Itagaki, der die japanischen Entwickler gar als “unfähige Nörgler” verunglimpfte (wir berichteten hier). Die Lösung vieler Entwickler hieß, sich den Westen als Vorbild zu nehmen.

Gänzlich anders sieht das Kenichi Ogasawara des Entwicklerstudios Omega-Force von Tecmo-Koei: Der Produzent der Dynasty Warriors-Serie erklärte, dass seine Landsleute aufhören sollten, den Westen kopieren zu wollen:

“Wir haben uns angesehen, wie westliche Entwicklern ihre Spiele herstellen und präsentieren, in Bezug auf die Zwischensequenzen, die Grafik und all das, und wir haben versucht, diesen Ansatz in der Entwicklung zu übernehmen. Leider konnten wir nicht die Ergebnisse erzielen, die wir wollten”, sagte Ogasawara gegenüber Gamasutra.

“Ich glaube, als japanischer Entwickler sollten wir überlegen, wie wir das ursprüngliche Spiel-System verbessern, anstatt das zu kopieren, was andere machen”, gibt er zu bedenken. Stattdessen erinnert Ogasawara die japanischen Entwickler daran, dass ihre einzigartige Kultur einem “großen Schatz” gleicht, den es erst noch zu heben gilt.

Dynasyty Warriors Next soll zum Launch der Vita erhältlich sein, Warriors Orochi 3 soll im März erscheinen.

Monumental Games – Moto-GP-Macher schließt seine Pforten

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Das in Nottingham (England) ansässige Studio wird ab sofort all sein intellektuelles Gut verkaufen. Dafür soll es auch bereits einige Interessenten geben. Bis zum Ende des Jahres will man die Firma dann komplett aufgelöst haben.

Monumental Games letzter großer Auftrag war eine eigene Engine, welche es letztendlich nicht zur Marktreife brachte. Nach einigen Umstrukturierungsversuchen seit 2010 wurden dann im vergangengen Monat die verbliebenen Mitarbeiter entlassen.

Als Auslöser für den Niedergang des Unternehmens gilt ein großes, unangekündigtes Projekt für einen bekannten Publisher, welches leider doch nicht zustande kam.

Zocker-Nachschub: Neue Spiele der Woche vom 20. bis 26. Februar

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer: Die Termine für große Namen sind meist bekannt, Titel aus der zweiten Reihe und Exoten müssen dagegen mehr um Aufmerksamkeit ringen. In dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und praktisch zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte – komfortabel nach Systemen sortiert.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

In der Woche vom 20. bis 26. Februar erscheinen…

…für PS3:

  • Asura’s Wrath (Capcom)
  • Binary Domain (Sega)
  • BlazBlue: Continuum Shift Extend (Arc System Works)
  • Hyperdimension Neptunia mk2 (NIS America)
  • Syndicate (Electronic Arts) – vorerst nur als PEGI-Fassung

…für Xbox 360:

  • Asura’s Wrath (Capcom)
  • Binary Domain (Sega)
  • BlazBlue: Continuum Shift Extend (Arc System Works)
  • Hyperdimension Neptunia mk2 (NIS America)
  • Syndicate (Electronic Arts) – vorerst nur als PEGI-Fassung
  • Victorious: Time to Shine (Nacmo-Bandai)
  • Zumba Fitness Rush (505 Games)

…für Wii:

  • The Last Story (Nintendo)
  • Zumba Fitness 2 (505 Games)

…für PlayStation Vita:

  • Army Corps of Hell (Square Enix)
  • Asphalt Injection (Ubisoft)
  • BlazBlue: Continuum Shift Extend (Arc System Works)
  • Dungeon Hunter: Alliance (Ubisoft)
  • Dynasty Warriors Next (Tecmo-Koei)
  • Everybody’s Golf (Sony)
  • F1 2011 (Codemasters)
  • FIFA Football (Electronic Arts)
  • Lumines: Electronic Symphony (Ubisoft)
  • Michael Jackson: The Experience HD (Ubisoft)
  • ModNation Racers: Road Trip (Sony)
  • Ninja Gaiden Sigma Plus (Tecmo-Koei)
  • Rayman Origins (Ubisoft)
  • Ridge Racer (Namco-Bandai)
  • Shinobido 2: Revenge of Zen (Namco-Bandai)
  • Touch My Katamari (Namco-Bandai)
  • Ultimate Marvel vs. Capcom 3 (Capcom)
  • Uncharted: Golden Abyss (Sony)
  • Virtua Tennis 4: World Tour Edition (Sega)
  • WipEout 2048 (Sony)

…für Nintendo DS:

  • Victorious: Hollywood Arts Debut (Namco-Bandai)

 

 [Motiv-Quelle]

BlazBlue: Continuum Shift Extended – Premium Edition limitiert auf 200 Exemplare

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Die Premium Edition des 2D-Prüglers ist nur direkt über den BlazBlue-Shop (von Publisher Zen United) erhältlich, wahlweise für PlayStation 3, Xbox 360 oder Vita – aber unabhängig von der Plattform: Es sind nur 200 zu haben.

Die Edition beinhaltet:

  • Die Limited Edition-Version von BlazBlue: Continuum Shift Extend für PS3, PS Vita oder Xbox 360
  • 12 hochwertige Torchon-Skizzen-Karten von Hahnemühle mit Motiven aus den BlazBlue-Archiven
  • Der ‘Song Interlude’-Soundtrack mit Musik der Extended-Version mit den zwei Gesangsstücken “Childish Killer und Blue-Bloom“, von Daisuke Ishiwatari komponiert.
  • Der ursprüngliche, erste Band des BlazBlue-Mangas, der eine begrenzte Neuauflage aufgrund der großen Nachfrage erhalten hat
  • Band 2 des BlazBlue-Mangas, zum ersten Mal für ein westliches Publikum lokalisiert und veröffentlicht
  • Hazama- und Ragna-Poster mit Illustratioen von Katou Yuuki

BlazBlue: Continuum Shift Extend ist ab dem 22. Februar erhältlich, die Premium-Edition wird inklusive Steuer etwa 72 Euro kosten.

Ninja Gaiden 3: Anzahl der Vorbestellungen in Japan ungewöhnlich hoch

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Wie Team Ninja mit stolzgeschwellter Brust via Twitter bekannt gibt, ist die Anzahl an Vorbestellungen für ihr neuestes Baby Ninja Gaiden 3 in Japan höher als gedacht. Doch womit hängt das (auch) zusammen?

Ganz einfach, jedem vorbestellten Exemplar des Spiels liegt eine Demo von Dead or Alive 5 bei – also doch kein magisches Erlebnis, sondern schlichte Verkaufsstrategie. Bereits in der Vergangenheit hatte es mitunter Demos gegeben, bei denen “nebenbei” eine Vollversion angehängt war.

Im gleichen Atemzug wurde übrigens nochmal erwähnt, dass es in dem Titel eine Echtzeit-Moveliste geben wird.

Mojang: Die Minecraft-Entwickler starten eine 60-Stunden “Game-Jam“ – UPDATE: Über 450.000 $ wurde gespendet

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Klotz-Guru “Notch” Persson und seine Crew starten ein interessantes Projekt für wohltätige Zwecke: In einer 60-stündigen Session, die man via Livestream ab 10:00 Uhr morgen früh verfolgen kann, entwickeln sie live ein Spiel, bei dem die Nutzer Genre und Setting wählen können. Derzeit liegt ein “Echtzeit-Strategie-Beat’em Up” im “Steampunk-Ägypten”-Design in der Nutzergunst vorne. Wer daraus noch eine Dungeon-Crawler-Dating-Sim im 2.Weltkrieg machen will, der sollte schleunigst hier abstimmen: jeweils die Kategorien mit den meisten und den wenigsten Stimmen werden kombiniert.

Wer HumbleBundle noch nicht kennt: Verschiedene Entwickler aus der Independent-Szene entwickeln DRM-freie, plattformübergreifende Spiele, die sie als “Humble Bundle” zum Download anbieten. Den Preis kann man hierbei selbst bestimmen. Meist wird als Anreiz, z.B. wenn man mehr bezahlt als den durchschnittlichen Betrag, ein weiteres Spiel freigeschaltet. Zudem kann man auch bestimmen, an wen das Geld gehen sollen, denn ein Teil des Geldes geht auch an gemeinnützige Organisationen wie Child’s Play Charity.

Update 20.02.: Mittlerweile kamen für das Spiel Catacomb Snatch, das Notch und sein Team in den vergangene 60 Stunden entwickelt haben, über 450.000 $ an Spenden zusammen, die unter anderem an das amerikanische Rote Kreuz gingen. Der “Echtzeit-Strategie-Shooter im Steampunk-Ägypten-Design” , der sich gegen die anderen zur Wahl stehenden Genres durchsetzte, wurde zusammen mit anderen Spielen als “Humble Bundle” angeboten. Glück (oder Unglück, wie man’s nimmt) für Notch: sein Bart bleibt ihm erhalten. Er hatte nämlich agekündigt, diesen einer Veränderung zu unterziehen, sollten die Spenden die 500.000 $-Marke erreichen…

Enthüllt: Enslaved hätte reizvollen DLC bekommen sollen…

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Für das im Oktober 2010 erschienene Enslaved: Journey to the West waren ursprünglich noch mehr herunterladbare Inhalte geplant, darunter ein Multiplayer-Modus. Dies verriet Tameem Antoniades von Ninja Theory nun in einem Interview mit der Zeitschrift Edge (wie CVG berichtet).

“Wir wollten Charaktere erschaffen, die sich nicht wie Pappaufsteller, sondern wie richtige Leute anfühlen“, so Antoniades. Bei einem Erfolg des Titels hätte das auch durchaus ein lohnendes Unterfangen sein können. Trotzdem werde man nicht aufhören, daran zu glauben und den eingeschlagenen Weg weiterverfolgen: “Glaubhafte Charaktere können ein Spiel aufwerten”

Das gegenwärtige Projekt der Entwickler ist der Reboot von Devil May Cry mit einem veränderten Dante, was bekanntlich nicht überall gut ankommt.

Xbox 360: Neues Update behebt Farbprobleme

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Relativ groß war der Schrecken, als einige Besitzer der Xbox 360 nach dem Dezember-Update für ihre Konsole feststellten, dass von nun an Farbräume mitunter nicht mehr korrekt dargestellt wurden, was sich u.a. in ausgewaschenem Grau statt sattem Schwarz äußern konnte – zum Glück aber nicht bei den Spielen, sondern bei den Video-Apps.

Microsoft versprach nach eine Weile Abhilfe und hat tatsächlich Wort gehalten: Das nun veröffentlichte Update ist dabei zwingend erforderlich und wird Euch aufgedrückt, sobald Ihr Euch bei Xbox Live einloggt. Laut Major Nelson zeigt der Patch “das weitere Bestreben von Microsoft nach der bestmöglichen Erfahrung mit Xbox Live”.

Brian Fargo denkt über eventuellen Wasteland-Nachfolger nach

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In einem Gespräch mit IGN sagt Brian Fargo, CEO von inXile Entertainment, dass man momentan über ein Sequel oder Spin-Off zu dem 1988 veröffentlichten apokalyptischen Rollenspiel Wasteland nachdenke. Ein Nachfolger war damals an lizenzrechtlichen Problemen gescheitert, wonach man sich Fallout zuwandte (was ja letztlich auch keine schlechte Entscheidung war).

“Viele Leute haben vergessen, dass es ohne Wasteland auch kein Fallout gebe”, so Fargo. Ob man allerdings einen direkten Nachfolger produziere oder ein Spiel, das auf den Wasteland-Grundsätzen basiere, wisse man jedoch noch nicht. “Der Titel würde auf jeden Fall nicht in Richtung Mainstream gehen, sondern völlig kreativ wie in alten Zeiten sein”, ergänzt er.

Da die Idee allerdings zum aktuellen Zeitpunkt erst 72 Stunden alt ist, wird noch viel Zeit vergehen, bis das Projekt spruchreif ist. Vor allem, weil man die geschätzten eine Million Dollar zur Entwicklung auch erstmal zusammenkratzen muss – als möglicher Weg käme offensichtlich eine Kickstarter-Kampagne in Frage, wie sie Tim Schafer erst letzte Woche erfolgreich hingelegt hat (mehr dazu lest Ihr hier). Da braucht man nicht lange überlegen, woher Fargos plötzliche Eingebung stammt…

Gerücht: Die nächste Xbox bekommt den Code-Namen “Durango”

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Kurzes Brainstorming: Was denkt man beim Wort “Durango“? Wer unvermittelt an einen 70er-Jahre Western (Cowboys mit Koteletten!) denkt, liegt gar nicht mal so falsch: Durango ist ein kleines, verschlafenes Nest (ca. 15.000 Einwohner) mitten im US-Bundesstaat Colorado, das nach der gleichnamigen spanischen Stadt benannt wurde; auch ein Bundesstaat in Mexico wurde so getauft. Ab jetzt ist Durango aber nicht mehr nur ein simpler Ortsname, sondern laut Kotaku auch der neue Code-Name der Xbox 360-Nachfolgerin.

Wer geneigt ist, aus dem Namen Rückschlüsse auf die Hardware hinein zu interpretieren (was meist ein fruchtloses Unterfangen ist), dem sei hiermit ein weiterer Anhaltspunkt genannt: Laut Wiki leitet sich der Name vom baskischen “Urango” ab, was so viel wie “Wasserstadt” bedeuten soll. Durango ist aber lediglich der Arbeitstitel, ähnlich wie die Dreamcast mal “Katana” hieß, oder Kinect “Natal” genannt wurde. Mit dem tatsächlichen Namen der nächsten Xbox-Generation wird er also nicht viel gemein haben.

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