“Sie sollten die Hardware nur ersetzen, wenn Sie einen dramatischen Sprung in der Qualität erreichen – und nicht nur um das zwei-oder dreifache. Sie muss gewaltig und fundamental neu sein”, ermahnt Sweeney via VentureBeat die Konsolenhersteller. Die Langlebigkeit der derzeitigen Konsolen-Generation ist für ihn dabei ein zweischneidiges Schwert:
Von der Spiele-Seite her gesehen war es wirklich großartig für unser Geschäft. Mit jedem neuen Titel wurde die auf der Xbox 360 installierte Nutzer-Basis größer und größer, so konnten sich auch immer mehr Spiele verkaufen. Auf der anderen Seite wird es immer schwerer, aufregendere [Spiele] mit der gleichen Hardware zu erzeugen. Das ist der Punkt, an dem eine neue Hardware gerechtfertigt ist, erklärt der Mitgründer von Epic Games.
Die Firma, die für die Unreal-Engine verantwortlich zeichnet, hatte sich auch schon bei der jetzigen Hardware-Generation eingemischt – so ermahnten sie Microsoft, den RAM der Xbox 360 auf 512 MB zu verdoppeln: “Ohne diese zusätzlichen Speicher, hätten wir viel weniger Platz für Details [bei Gears of War] gehabt. Diese Entscheidung kostet Microsoft rund 1 Milliarde Dollar, aber man kann sagen, dass es sich ausgezahlt hat”, meint Sweeney.
Epic jedenfalls ist bereit für die Next Gen: Auf der GDC 2011 zeigten sie bereits die Nachfolgerin der Unreal-Engine 3, die “definitiv nicht auf den derzeitigen Konsolen laufen würde.