Team6 droht: “Wir machen drei Spiele für den 3DS”

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Nintendos 3DS hat die Trendwende geschafft und ist inzwischen sogar zur schnellstverkauften Konsole des Mario-Konzerns avanciert – das lockt allerdings auch trittbrettfahrer an, auf die man gut verzichten könnte. So hat Team 6 jetzt bekanntgegeben haben, dass sie drei Titel für den DS-Nachfolger in der Mache haben, wie Eurogamer berichtet.

“Wir haben immer daran geglaubt, dass Nintendo hier das Richtige tut”, sagt Ronnie Nelis, CEO von Team 6, in diesem Zusammenhang. Das klang schonmal anders, denn vor geraumer Zeit hatte seine Mannschaft noch das Vertrauen in die Plattform verloren. Einer der neuen Titel wird ein Nachfolger zu Monster Trucks Mayhem sein.

Warum wir uns darüber nicht unbedingt freuen? Team 6 war in der Vergangenheit u.a. für die Entwicklung von FlatOut 3 (siehe Bild) verantwortlich – eine reine PC-Entwicklung, die jüngst fast aus dem Nichts auftauchte und mit rekordverdächtig miesen Wertungen den Ruhm der launigen Rüpelraserei nachhaltig ruinierte.

Kaz Hirai wird nun offiziell Sonys nächster Präsident

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Schon im letzten Jahr gab es Gerüchte, dass Sir Howard Stringer, der amtierende Boss von Sony, seinen Platz für Kaz Hirai räumen wird, was allerdings dementiert wurde (wir berichteten hier).

Heute Morgen verkündete Sony offiziell im Wall Street Journal, dass Kazuo “Kaz” Hirai, der derzeitige Chef von Sony Computer Entertainment, im April diesen Jahres die Geschäfte von Stringer übernehmen wird. Stringer bleibt dem Konzern noch bis Juni als Vorstandsvorsitzender erhalten. Kaz Hirai ist maßgeblich für den Erfolg der Playstation in den USA verantwortlich, 2006 wurde er der Nachfolger von PlayStation-“Vater“ Ken Kutaragi. Seine Verdienste rund um die Playstation hatten laut Sony einen maßgelichen Anteil an seiner Berufung an die Konzernspitze.

Dragon’s Dogma kommt später – aber mit Demo von Resident Evil 6!

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Zuerst die schlechte Nachricht: Dragon’s Dogma ist von März auf Ende Mai verschoben worden (genauergesagt ist es am 22. Mai in den USA und drei Tage später bei uns soweit). Jetzt die gute: Käufer des RPGs werden Zugang zu einer Demo von Resident Evil 6 erhalten.

Wer sich für die Xbox-360-Version des Titels entscheidet, ist in Bezug auf die Demoversion im Vorteil, denn dort kann das Demo bereits am 3. Juli heruntergelanden werden, PS3-Besitzer warten dagegen bis zum 5. September – zumindest im Rest der Welt. In der deutschen Pressemitteilung ist kein Wort zu Resident Evil 6 zu finden, den Grund kann man sich leicht denken – Capcom will derzeit weder etwas bestätigen noch kommentieren, eine definitive Entscheidung ist also noch nicht gefallen.

Es gab in der Vergangenheit schonmal ein ähnlich heiß herbeigesehntes Demo, das bei einem anderen Titel im Schlepptau daherkam: Anfang 2001 erschien Zone of the Enders inklusive einer Schnupperversion von Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty – bis auf Deutschland, da gab’s nur ein Video… hoffen wir mal, dass das kein schechtes Omen ist.

Paul McCartney komponiert für ein Videospiel

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Paul McCartney, Gitarrist der legendären Beatles, hat gegenüber der Zeit bestätigt, dass er aktuell an Kompositionen für ein bis dato unbekanntes Videospiel arbeitet. Abseits von Rock Band wäre dies das erste Mal, dass originalgetreue Musik des ehemaligen Pilzkopfs offiziell in einem solchen Produkt zu hören ist.

“Ich wurde gefragt und fand es interessant”, sagt McCartney. Außerdem sei es ein faszinierender Markt, denn ein Computerspiel verkaufe sich heute weitaus besser als eine CD. Zudem erreiche man ein anderes Publikum damit.

“Vermutlich hören auf diesem Weg viele junge Leute zum ersten Mal meine Musik”, fährt er fort. Vielleicht inspiriere es sie ja in der Art, wie Jazz ihn damals inspiriert habe.

Südkorea will Onlinezeit für Minderjährige begrenzen

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Wie Gamasutra berichtet, plant das südkoreanische Ministerium für Erziehung, Wissenschaft und Technologie einen Gesetzentwurf, der vorsieht, dass Online-Accounts von Minderjährigen, die sich mehr zwei Stunden durchgängig oder mehr als drei Stunden pro Tag mit Online-Games beschäftigten, gesperrt würden. Dies wäre eine konsequente Weiterentwicklung der vor zwei Jahren eingeführten Regel, dass Onlinespiele für Minderjährige zwischen 22 und 8 Uhr am Folgetag unzugänglich sein müssen.

Erste Reaktionen der koreanischen Videospielindustrie fallen moderat aus. Ein anonymer Vertreter der Branche sagte diesbezüglich, dass sie gesprächsbereit seien und gemeinsam Richtlinien finden sollten.

Angry-Birds-Macher: “Piraterie ist nicht immer schlecht fürs Business!”

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Mikael Hed, seines Zeichens Chefentwickler von Rovivo (Angry Birds), hat laut Guardian auf der Midem-Konferenz in Cannes der Videogame-Industrie seine Weisheiten mitgegeben und sagt, dass man zukünftig noch mehr den Konsumenten im Fokus haben muss. Als ein Negativbeispiel führt er die Musikindustrie auf, welche ja bekanntlich schwer zu kämpfen hat.

“Wir können eine Menge von der Musikindustrie lernen, insbesondere deren ineffektive Maßnahmen zur Bekämpfung illegaler Kopien. Außerdem müssen wir aufgehören, die Konsumenten als reine Nutzer zu betrachten, sondern sie wie Fans behandeln. Verlieren wir diese Basis, geht das GEschäft den Bach hinunter – erweitern wir die Zielgruppe, werden wir wachsen.”

Hed stellt klar, dass die Bekämpfung von Piraterie eher vergeblich ist und tausende von möglichen “Fans” abschreckt, die sonst womöglich später Geld ausgeben würde.

Deshalb spricht er sich offen für Kopien aus, da diese ein verstecktes Potenzial wecken könnten. Selbstverständlich sei er aber gegen eine räuberische Piraterie, die dem Image des Unternehmens oder den Kunden etwa durch schlechte Nachahmungen Schaden zufügt. 

Team Ninja: “Die Hardware des Wii U ändert sich momentan ständig”

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Die Hardware-Spezifikationen des Wii U sind momentan Gegenstand vieler Spekulationen: Manche Entwickler meinen, sie seien zu schwach, andere sind damit zufrieden und  Nintendo selbst sagt nur, dass sie sich nicht an einem technischen Wettrüsten mit der Konkurrenz beteiligen wollen. Der Boss von Team Ninja, Yosuke Hayashi, hat im Gespräch mit dme Magazin NGamer nun eine weitere Position eingenommen und sagt, dass diesbezüglich noch nichts in trockenen Tüchern sei.

“Nintendo hat uns gefragt, was wir uns von der Hardware wünschen”, beginnt er. Dann habe man ihnen Feedback gegeben und gesehen, dass sie zuhörten und wirklich entsprechende Änderungen vornahmen. Die Hardware verändere sich momentan noch ständig.

Team Ninja sagte Nintendo in Bezug auf Wii U von Anfang an vollste Unterstützung zu. So ist bereits jetzt vorgesehen, dass Ninja Gaiden 3 ein Launchtitel werden soll.

Xbox-Live-Marktplatz-Update: 01.02.2012

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Hobby-Tänzer können sich freuen, am 1. Februar erscheint auf dem Xbox Live Marktplatz Rhythm Party (800 Punkte). In dem von Konami exklusiv für Kinect entwickelten Titel sind Spieler an keine vorgegebene Choreografie gebunden. Die Herausforderung besteht darin, die eigenen Körperbewegungen den auf dem Bildschirm auftauchenden Symbolen anzupassen. Die Tracklist von Rhythm Party beinhaltet u.a. Titel wie „Born This Way“ von Lady Gaga und „Every Little Step“ von Bobby Brown.

Außerdem soll heute noch Double Fine Happy Action Theater erscheinen, auch wenn man bei Microsoft wieder mal nichts davon zu wissen scheint. Na wir sind gespannt…

Statt lauer Addons gibts diese Woche einen echten XLBA-Kracher zum halben Preis. Wer da nicht zugreift, der ist selbst schuld.

  • Bastion: 600 MS Points (50% Ersparnis)

Lego Harry Potter: Die Jahre 5-7 – im Test (360)

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Die Veröffentlichungsfrequenz der Lego-Spiele ist zum Bauklötze staunen: Lego Harry Potter: Die Jahre 5-7 ist 2011 bereits das dritte seiner Art – nach Lego Star Wars III und Lego Pirates of the Caribbean, 2012 folgt übrigens Lego Batman 2: DC Super Heroes.

Doch damit einhergehende Ermüdungserscheinungen des im Wesentlichen stets identischen Spielprinzips sollten Potter-Fans nicht abschrecken, denn sie erwartet eine liebevolle Adaption der letzten vier Kinofilme, garniert mit vereinzelten Anleihen aus den Romanen. Wie beim Vorgänger überwiegen Simpelrätsel und Sammelei vor Kämpfen, wie sie bei den Klötzchen-Kollegen zur See oder im All die Regel sind. Gefechte mit Dementoren und Todessern sind rar, Kampfzauber packt Ihr meist nur in speziellen Situationen aus, etwa im Duellierclub des Phönix-Ordens oder in Schlüsselszenen.

Die meiste Zeit zerdeppert Ihr Bauklotzinventar vor bekannten Kulissen voller mehr oder minder offensichtlicher Geheimnisse. So sammelt Ihr unzählige Legosteine, die als Währung dienen, schaltet dabei neue Charaktere frei, spürt besondere Steine, Zauberhüte und vieles mehr auf, wofür Ihr die einzelnen Abschnitte mehrmals besuchen müsst. Zum Weiterkommen nutzt Ihr charakterspezifische Vorzüge der wechselnden Mitglieder Eurer Begleitergruppe. Dudley Dursley beispielsweise ist stark und öffnet Tore, Hermine hat ein schlaues Buch dabei und löst simple Beobachtungsrätsel, Luna spürt per Zauberbrille spezielle Objekte auf und Harry macht sich per Umhang unsichtbar. Zusätzlich erlernen unsere Helden bis zu sieben Zauber, darunter auch neue wie die unverzeihlichen Flüche.

Auf Heimkonsolen sind die storyrelevanten Spielabschnitte wie im Vorgänger verbunden durch ein weitläufiges Hogwarts voller Zusatzaufgaben, der Geist ’Fast Kopfloser Nick’ weist den Weg zum nächsten Einsatz. Die Kehrseite dieser konsistenten Welt: Es ist nicht immer offensichtlich, ob ein Level bereits begonnen hat, obendrein müsst Ihr die Story in vorgegebener Reihenfolge spielen, nicht zuletzt, weil die Zauberfertigkeiten aufeinander aufbauen. Andere Lego-Spiele erlauben hingegen, einzelne Filme in beliebiger Reihenfolge nachzuspielen.

Dafür stimmt hier die Technik: Ruckler bleiben aus und Tearing bleibt bei deaktivierter Bewegungsunschärfe ein seltener Gast. Abgesehen von der Bildauflösung ist es zudem egal, ob Ihr zur Wii-Version oder einer HD-Variante greift, denn die Kontrollen sind gelungen und Übersichtsprobleme selten.

+ starke Lizenzen
+ viel zu entdecken
+ setzt auf bewährte Stärken
+ toller Zweispieler-Modus

– kaum neue Ideen
– Geschichte ohne Kenntnis der Vorlage nicht nachvollziehbar

Michael Herde meint: Teil 1 begeisterte mich durch mehr Rätsel und weniger Action als andere Lego-Spiele. Das Rezept diesmal ist identisch, frische Ideen sind dabei aber Mangelware. Die schicken, vielseitigen Schauplätze bestehen für meinen Geschmack zu wenig aus Legosteinen und die weitläufige Hogwarts-Oberwelt habe ich schon im Vorgänger erkundet. Trotz enormer Ermüdungserscheinungen mag ich das Konzept der Lego-Spiele aber immer noch – vom befriedigenden Klang gesammelter Steinchen über die vielen verschachtelten Aufgaben und Geheimnisse. Die Handheldfassungen spielen sich ebenfalls gut, vereinzelt erweist sich die Einblendung kontextsensitiver Kommandos aber als störrisch. Die DS-Version bleibt durch pixelige Videos und häufige Ruckler im Spiel auch in technischer Hinsicht hinter ihren Geschwistern zurück.

Nichts Neues an der Lego-Front: Wer Teil 1 liebte, schätzt auch die Steinchen-Adaption der vier letzten Potter-Filme.

Singleplayer78
Multiplayer
Grafik
Sound

Yoshinori Ono: Online-Gaming ist Nachfolge der Spielhallen-Ära

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Früher war alles besser – zumindest, wenn man sich an die Neunziger erinnert und Fan von Beat’em-Ups und Arcades ist: Erreichte die Beliebtheit des Genres in dieser Dekade doch ihren Höhepunkt.

Der Beat’em-Up-Boom war dabei eng mit der Arcade-Szene verknüpft, erinnert sich Street Fighter-Schöpfer Yoshinori Ono in einem Interview mit Giant Bomb – aber auch diese schrumpfte inzwischen. Selbst in der Arcade-Hochburg Japan schließen immer mehr Hallen ihre Pforten, klassische Automaten werden durch Ufo-Catcher oder Foto-Automaten ersetzt.

Doch Ono sieht einen Hoffnungsschimmer für die Arcade-Kultur: Das Online Gaming von Street Fighter und Co sieht er als legitimen Nachfolger der Spielhalle an:

“Eine Sache, die in den 90ern nicht verfügbar gewesen ist, war das Online-Spielen, und das ist etwas, worauf wir uns bei diesem Spiel stark konzentriert haben“, erklärt er über seine kommende Kreation Street Fighter x Tekken.

“Alle Modi in diesem Spiel können online gespielt werden. Das großartige an Beat’em Ups ist der Zweikampf, 1 vs.1, und du versuchst, dich in diesem Arcade-Setting mit deinem Gegner zu messen. Durch die Online-Fähigkeit sind wir in der Lage, dieses Arcade-Gefühl ins Internet zu übertragen. So kann man, selbst wenn es den Arcades zurzeit nicht wirklich gut geht, doch wieder genau wie dort Erfahrungen sammeln, indem man Online spielt.“

Den Schlüssel zum Revival der Beat’em Ups sieht er in der Community und im Wettkampf: “Auch wenn jeder Entwickler eine andere Art hat, es auszudrücken, man kommt immer wieder darauf zurück, Wettkämpfe zu veranstalten und die Community zu unterstützen – die Tournament-Szene.“

Und genau hier will er auch weiterhin ansetzen und die Spieler-Gemeinschaft unterstützen. Ob das Revival gelingt?

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