Die Spiele des Jahres 2011 – Platz 20 – Killzone 3

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Tobias Kujawa meint: Gleich zu Jahresbeginn knallte es gewaltig auf der PS3. Killzone 3 lieferte eine SciFi-Kriegs-Präsentation vom Allerfeinsten und zeigte, dass realistische Kriegsszenarien irgendwie langweilig sind, wenn man auch auf fernen Planeten gegen Weltraum-Nazis kämpfen kann. Von der Steuerung mag man halten, was man will, mir gefällt die Schwergängigkeit irgendwie, so habe ich wenigstens das Gefühl, wirklich eine Panzerung und ein schweres Gewehr zu tragen und nicht wie bei Call of Duty frei wie ein Vogel trotz 500 Schuss Munition in der Hosentasche durch die Gegend zu schweben. Außerdem verlangen die Gegner ein bisschen mehr von mir, als möglichst schnell wild um mich ballernd zum nächsten Checkpoint zu rennen. Absolut spielenswert!

Oliver Schultes meint: 2011 gab es nur ein Spiel, das Killzone 3 in Sachen Grafikqualität das Wasser reichen konnte – und das war das spektakuläre Uncharted 3. Killzone 3 bleibt in Sachen Inszenierungswucht jedoch ungeschlagen: Die Bildgewalt ist unwiderstehlich, zusammen mit dem Referenz-Sound entsteht ein Schlachtengemälde, das Ihr nicht wieder vergessen werdet. Gerade im letzten Drittel (Schrottplatz, Kampf gegen Riesenmech) verschwimmen fast die Grenzen zwischen Spiel und Film – einfach nur Wahnsinn! Das Drumherum (Steuerung, Gegnerintelligenz, Schwierigkeit, Waffenarsenal, Multiplayer-Modus) ist klasse, gedämpft wird die Begeisterung lediglich durch die kurze Solo-Kampgane, den mitunter holprigen Missionsverlauf und das enttäuschende Finale. Dennoch: Muss Mann und Frau gespielt haben!

Matthias Schmid meint: Sony und Guerilla Games zünden gleich früh im Jahr eine Ego-Shooter-Bombe, die ihresgleichen sucht. Zwar sind die Charaktere immer noch austauschbar und auch das geniale Setting wird vom flachen Plot nicht annäherend ausgeschöpft – dafür ist Killzone 3 für mich der Technik-Knaller des Jahres. Wenn ich digitale Kunstwerke wie Kirby und das magische Garn und El Shaddai mal außen vor lasse, hat mich kein Spiel 2011 grafisch derart beeindruckt wie Killzone 3. Allein die Szene, als ich in diesem Gleiter um den Riesenmech herumfliege – der helle Wahnsinn! Außerdem glänzt Killzone 3 dort, wo andere Shooter nur Herden von Idioten auf mich hetzen – dank der feinen KI ist jeder Helghast eine kleine Herausforderung. Und natürlich muss ich Olli zustimmen, dass die Kampagne zu kurz und das Ende käsig ist.

Michael Herde meint: Freilich sieht Killzone 3 bombig aus und scheppert ordentlich. Ich finde es zudem klasse, dass die Steuerung viel besser funktioniert als im Vorgänger. Lobenswert ist auch, dass ich die Kampagne zusammen mit einem Freund via Splitscreen spielen darf. Und fraglos sind auch die Animationen auf Spitzenniveau, doch unterm Strich fand ich das kurz-knackige Abenteuer albern. Schuld daran ist neben der quasi nicht existenten Story und den bemühten Schleichversuchen die permanente Befehlsverweigerung meiner Heldentruppe. Obwohl es sich bei ihnen um Soldaten handelt, die von Vorgesetzten Befehle erhalten, setzen sie sich immer wieder darüber hinweg, wenn es ihnen nicht passt und sie machen wie trotzige Kinder was sie wollen – das nervt auf Dauer.

Zum Test geht es hier.

So verlief der Start der PlayStation Vita in Japan

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Eine bange Frage für jeden Konsolenhersteller kurz nach dem Release einer neuen Daddelkiste lautet immer: Und, wie hat sich das Ding verkauft? So oder ähnlich wird es wohl auch bei Sony nach dem Start der PlayStation Vita gewesen sein, die am 17. Dezember auf die japanische Videospieler-Meute losgelassen wurde.

Zunächst eine Überraschung: Die mobile Konsole ist nicht komplett ausverkauft. Erste Zahlen sprechen von 321.407 verkauften Exemplaren in den ersten beiden Tagen, womit man zwar den Vorgänger übertroffen hat (166.074 Exemplare am ersten Tag, der zweite ist nicht bekannt), aber hinter dem 3DS (371.326 Exemplare) zurückliegt.

Die Memorycards waren sowohl in den Größen 16GB als auch in 32GB komplett vergriffen.

In diversen Foren beschwerten sich einzelne Kunden über einfrierende Touchscreens und komplette Systemabstürze, aber bisher ist noch nicht klar, ob es sich hier um die typischen “Kinderkrankheiten” der Erstauslieferungsmenge oder ein grundsätzliches Hardwareproblem handelt.

Nintendo zeigt die Wii U auf der CES

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Zuerst war es nur ein Gerücht, jetzt bestätigte Nintendo gegenüber 1up, dass sie die Wii U auf der CES (Consumer Electronics Show) vom 10. bis zum 13. Januar in Las Vegas zeigen wird – allerdings nicht jedem, sondern nur der Presse, welche auf der letzten E3 nicht in den Genuss der Spieledemos kam. Dies ist das erste Mal seit 17 Jahren, dass der Mario-Konzern auf besagter Messe eine neue Konsole vorstellt.

Mit Blick auf eventuelle Pläne von Microsoft wird diese Meldung besonders brisant, denn es wurde in den Vergangenheit immer mal wieder gemunkelt, dass auf der CES 2012 erste handfeste Fakten zu einem Xbox 360-Nachfolger preisgegeben werden.

Symphonic Odysseys jetzt auf CD erhältlich

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Erinnert Ihr Euch noch an Symphonic Odysseys im letzten Jahr? Das große Nobuo-Uematsu-Konzert in Köln bei dem der Meister selbst anwesend war? Mit den tollen Arrangements von Final Fantasy, The Last Story, Chrono Trigger oder King´s Knight? Nun, genau dieses Konzert ist nun auf CD erhältlich – dieses Mal sogar auf einer Doppel-CD, damit auch die Zugaben noch Platz finden. Im Gegensatz zur Aufnahme von Symphonic Fantasies ist Symphonic Odysseys allerdings trotz Fortführung des schicken Cover-Motivs nur in Japan über Uematsus eigenes Label Dog Ear Records erhältlich – und wer die japanischen Importpreise kennt, der wird nun schwer schlucken. Tatsächlich haben wir aber Glück: Die fleißigen Buben und Mädchen von MAZ bieten das Doppel-Album zum echten Nice-Price an. Für etwa 29 Euro seid Ihr dabei – das ist sogar noch weniger, als die Doppel-CD in Japan kostet, da würde man umgerechnet etwa 35 Euro hinlegen. Nun, für den Weihnachtsbaum wird es zeitlich wohl etwas eng, aber mit so einer feinen CD könnt Ihr Euch und Eure Lieben auch locker noch nach den Feiertagen beschenken.

David hilft Goliath: Tri-Ace unterstützt Square Enix bei Final Fantasy XIII-2

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Die Mitarbeit wurde von Square Enix bisher nicht offiziell gemacht und auch das Logo ist nirgendwo zu sehen: Tri-Ace, die Entwickler der Star Ocean– und Valkyrie Profile– Spiele, unterstützten Square Enix bei Programmierung, Artwork und Spieldesign von Final Fantasy XIII-2.

Wie Siliconera und Andriasang berichten, twitterte Produzent Yushihiro Kitao jetzt über die Zusammenarbeit der beiden Entwickler. Die Namen der Tri-Ace Mitarbeiter werden auch in den Credits von FF XIII-2 aufgelistet. Ob die Kooperation geholfen hat, den Nachfolger zum vielkritisierten 1. Teil des Spiels zu verbessern, erfahren wir in Europa spätestens am 3. Februar, wenn der Titel in die Läden kommt.

Xbox-Chefdesigner ausgewechselt

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Neues von der nächsten Generation? Laut einem Bericht auf develop-online.net wurde seitens Microsoft das Okay für eine neue Konsolengeneration für das Jahr 2013 gegeben.

Der Xbox-Lead-Designer Don Coyner wird aber wohl nicht mehr an dem Projekt arbeiten. Laut Informationen von cnet wurde der Xbox-360-Veteran durch Emma Williams ersetzt, die am umstrittenen Design des neuen Dashboards mitarbeitete.

Neues Xbox-360-Dashboard kommt angeblich mit schlechterer Video-Qualität

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Laut einem Bericht von Eurogamer bringt das neue Dashboard-Update der Xbox 360 – das vor allem den Fokus auf die multimedialen Möglichkeiten der Konsole setzt – eine Verminderung der Video-Qualität mit sich: So beklagten sich Nutzer, die das “Metro”-Dashboard (erschienen am 7. Dezember) ausprobierten, dass die Farben in Videos nun “verwaschener” wirken und sich Schwarz in einen Grauton verwandelt.

Schuld daran hat offensichtlich ein limitiertes RGB-Farbspektrum, was man mittels Photoshop herausfand. Was im Standbild (siehe oben) noch kaum auffällt, ist jedoch vor allem bei Bewegtbildern sichtbar. Bereits bei der Beta-Phase war das Problem bekannt – für die Beta-Tester hatte Microsoft folgende aufmunternden Worte parat: „Danke für das Feedback! Auch wenn wir euer Feedback in diesem Release noch nicht einarbeiten können, werden wir es doch für zukünftige Veröffentlichungen berücksichtigen. […]“

Microsoft gab noch keine offizielle Stellungnahme dazu ab – insofern ist nicht bekannt, wann der Fehler behoben wird.

Schlaflos in Japan: Die PlayStation Vita wurde veröffentlicht

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Nachdem sie im Januar als NGP angekündigt und auf der E3 in PlayStation Vita umbenannt wurde, ist die neue mobile Sony-Konsole nun endlich in Japan erschienen. Bereits vor dem Release konnte Sony die frohe Kunde überbringen, dass die Erstauslieferungsmenge von 500.000 auf 700.000 Geräte erhöht wurde.

Demzufolge war es keine Überraschung, dass sich vor dem Yodobashi Camera in Akihabara, bekannt als DAS Elektronikmekka Japans, bereits zu nächtlicher Stunde rund 600 Leute versammelt hatten, um im Morgengrauen ihr Exemplar der PlayStation Vita käuflich zu erwerben. Kurioserweise hatte sich einer von ihnen sogar als Mario verkleidet. Aus anderen japanischen Städten wurden ähnliche Zahlen gemeldet.

Launchtitel waren Uncharted: Golden Abyss, Ultimate Marvel vs Capcom 3, F1 2011, Katamari Damacy, Ridge Racer, Michael Jackson: The Experience, Little Deviants, BlazBlue: Continuum Shift Extend, Dark Quest, Disgaea 3 Return, Lord of Apocalypse, Virtua Tennis 4, Dynasty Warriors Next, Hot Shots Golf, Dream C Club Zero Portable, Fish On, Minnato Issho, Monster Radar, Nature of Night of Kamaitachi, Niconico, Project N.O.E.L.S, Shinobido 2: Tales of the Ninja und Yuusha no kiroku. Außerdem wurde bereits jetzt ein Firmware-Update auf die Version 1.50 von Sony veröffentlicht.

Und hier gibt es für Neugierige die Features in englischer Sprache: Klick!

Nintendo schafft es in den Louvre

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Der Louvre in Paris gehört zu den berühmtesten Museen der Welt. Nun punktet das Heim der Mona Lisa nicht nur mit allerlei Kunst und Kultur, sondern auch mit neuester Technik: Bis zum März wird das Museum 5000 Nintendo 3DS sein Eigen nennen. Diese sollen die alten Audioguides ersetzen, zusätzliche Informationen bieten und ein breiteres Publikum ansprechen. Ein Programm soll jederzeit erkennen, wo sich der Besucher gerade aufhält, außerdem soll es spezielle Anwendungen für Kinder geben.

Was man wohl mit der Kamera (Stichwort Augmented Reality) und dem 3D-Modus im Museum anfangen kann… was meint Ihr?

Euer Gesicht in Max Payne 3? Kein Problem…

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Aktuell veranstaltet Rockstar einen Wettbewerb, nach dessen Ende Euer Gesicht mit etwas Glück als Avatar im Multiplayer-Modus von Max Payne 3 landen könnte. Der Weg dahin ist ganz simpel:

Via Twitter folgt Ihr bis zum 13. Januar Rockstar (@rockstargames) und verwendet bei Tweets zum Spiel den Hashtag #MAXPAYNE3 – das war’s schon. Wenn Ihr Glück habt werdet Ihr angeschrieben und um ein Bild gebeten. Jede Woche werden dann aus den zehn angeschriebenen Leuten zwei Finalisten ausgesucht.

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