Und mehr wissen wir leider auch nicht… typisch Rockstar eben. Sind wir also gespannt auf kommenden Mittwoch, wenn uns der erste Trailer hoffentlich konkretere Hinweise gibt, wo es diesmal zur Sache gehen wird (und wann)…
Valve behauptet: Spiele-Piraterie hängt nicht mit dem Preis zusammen
Gabe Newell will jetzt herausgefunden haben, dass es nicht die Spiele-Preise sind, die manchen Kunden zum Raubkopierer mutieren lassen. Auf einer Konferenz in Seattle verkündete er jetzt gegenüber Geekwire folgende verblüffende These: Wenn wir eine Sache über Piraterie gelernt haben, dann das: Es liegt nicht am Preis. Es liegt am Service.
Das müssen Sie uns jetzt aber genauer erklären, Herr Newell.
Der einfachste Weg, Piraterie zu verhindern, liegt nicht in den technischen [Kopierschutz]-Maßnahmen. Er besteht darin, dem Kunden einen besseren Service zu bieten als die Piraten. Der Grund, warum der Mitbegründer von Valve über Piraterie parliert, erschließt sich einem relativ schnell, wenn man weiß, von welchem Land hier die Rede ist: Russland. Eben dieses Land hat sich zum zweitgrößten europäischen Markt für Valve gemausert. Eben dieses Land ist auch dafür bekannt, dass ein Spiel schneller seinen Weg auf einen dubiosen Download-Server findet als ins Verkaufsregal.
Wobei Verkaufsregal hier doch nicht das richtige Wort ist, denn es geht um Steam, Valves Internet-Vertriebsplattform. Valve gab jetzt die Partnerschaft mit Xsolla bekannt, die es nun russischen Nutzern erlaubt, ihr Steam-Konto in bar an russischen Kiosken aufzuladen. Doch worin besteht denn nun der bessere Service, den Valve bieten will? In der schnellen Lokalisierung, sagt Newell: Die Leute, die behaupten, dass die Russen alles kopieren, sind dieselben, die auch sechs Monate brauchen, um ihr Spiel für Russland zu lokalisieren.
Demnächst heißt es also an russischen Kiosken: Ein Pivo und ne Prawda bitte, und den Rest auf den Steam-Account.
?????, Herr Newell.
Ubisoft Christmas Fantastic – das gibt’s zum Fest von den Franzosen
Am 12.10.2011 lud der Publisher nach Köln ein. Im Apartement “die wohngemeinschaft” wurden die Titel für das kommende Weihnachtsgeschäft vorgestellt. Neben den Präsentationen der großen Konsolentitel versprach die Presseeinladung außerdem noch den Download-Titel Shoot Many Robots sowie eine Überraschung. Diese stellte sich vor Ort als I Am Alive heraus, das Survival-Abenteuer, welches schon lange auf sich warten lässt. Leider sollte Letzteres auch so bleiben – der nun als Download erscheinende Titel schaffte es leider nicht rechtzeitig zur Präsentation nach Köln. Das gleiche Schicksal teilte dann auch Shoot Many Robots. Nichtsdestotrotz durften wir mit den Rabbids herumalbern, Ezio durch Straßen und über Dächer scheuchen und mit Rayman und seinen Freunden die kunterbunten Level unsicher machen. Ausserdem konnten wir Hand anlegen an den kommenden Lizenztitel Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn sowie den Fuß an diverse Tanz- und Fitnessspiele. Was wir im Einzelnen von den Spielen halten, dürft Ihr im Folgenden nachlesen.
Rabbids – Alive and Kicking
Die neueste Hasen-Hatz war vor Ort leider nur in einer frühen Version spielbar. Nachdem das Spiel beim ersten Start direkt einen Systemabsturz provoziert hatte, offenbarte sich uns im weiteren Verlauf eine launige Sammlung von insgesamt 16 Minispielen. Je nach Variante dürfen sich ein bis vier Spieler mit den Hasen vergnügen. Beim “Hasentreten” etwa bewegt Ihr Euch durch den Raum und versucht mit Hilfe Eurer Körperteile, die aus dem Boden auftauchenden Hasen zu plätten. Das Ganze machte zwar Spass, litt jedoch unter einer teils ungenauen Abfrage, was den ein oder anderen Nager dann auch entkommen ließ. Das “Teller-Ablecken” nötigt Euch dazu, mit dem Kopf Essensreste quasi wegzuwischen. Das sieht zwar merkwürdig aus, klappte jedoch reibungslos. Highlight war allerdings eine Art Schattenspiel, beim welchem Ihr Gegenstände nachmachen müsst, welche als Silhouette auf einem Duschvorhang dargestellt werden. Die daraus resultierenden Verrenkungen sorgten für einige Lacher bei Spielern und Zuschauern.
Your Shape 2012
Erstmals für die Xbox 360 erhältlich, lässt Euch das Spiel wie beim Wii-Vorgänger zwischen verschiedenen Fitness-Disziplinen wählen. Neu hinzugekommen ist das sogenannte “Boot Camp” in welchem Euch ein virtueller Trainer lautstark durch verschiedene Übungen scheucht. Ein weiteres neues Feature sind die Jogging-Strecken, welche Euer virtuelles Abbild durch Städte wie etwa New York und London laufen lässt. Grafisch präsentiert sich das relativ bieder, lediglich markante Gebäude sind auf den Laufkursen farblich hervorgehoben – ansonsten dominieren wie auch im Rest des Spiels sterile, helle Töne. Punkten kann der Titel jedoch mit seiner guten Abfrage: Sämtliche von Euch vorgetragen Aktionen werden vom Spiel erkannt und auf ihre korrekte Ausführung überprüft. Ihr erhaltet umgehend eine Rückmeldung vom virtuellen Trainer, solltet Ihr bestimmte Übungen nicht richtig kopiert haben. Die Trainingspalette reicht von verschiedenen Workouts wie dem Bauchmuskeltrainig über koordinative Übungen wie das Seilspringen bis hin zur Möglichkeit, reale Gewichte in das Training einzubauen. Natürlich erhaltet Ihr bei allen Aktionen ständig Aufschluss über Euren Kalorienverbrauch.
BioShock: Infinite hat Bezüge zur Real-Politik
In der Erzählung des kommenden BioShock: Infinite spielt Politik eine große Rolle. Ken Levine, der Boss von Irrational Games, erzählte jetzt auf der Comic-Con in New York, dass diese durchaus Bezüge zur realen (US-)Politik enthält. Als man sich beispielsweise über die nationalistischen und patriotischen Gruppierungen im Spiel Gedanken machte, wollten darin einige Leute die gegenwärtige “Tea Party-Bewegung wiedererkennen (deren Symbolfigur Sarah Palin durch einen Versprecher berühmt wurde, als sie Nordkorea ungeschickterweise zu den Verbündeten der USA zählte ) Die Opposition im Spiel namens “Vox Populi hat hingegen deutliche Bezüge zu der gegen die Macht der Konzerne und Banken protestiereden Bewegung, deren Anhänger momentan die Wall Street öffentlich besetzen.
BioShock: Infinite kommt 2012 für PS3 und 360.
Battlefield 3: Käufer entdecken Hinweis auf neues Medal of Honor
In den USA und Großbritannien haben Käufer eines Battlefield 3-Exemplars neben dem eigentlichen Spiel auch einen interessanten Flyer gefunden: Mit einer zähnefletschenden Fratze und der Buchstabenfolge ‘MOH’ verweist das Stück Papier auf die offizielle Medal of Honor-Homepage.
Die offizielle Ankündigung eines Nachfolgers des Reboots der Medal of Honor-Reihe aus dem vergangenen Jahr (zum Test des umstrittenen Titels geht es hier) dürfte nun nur noch eine Frage der Zeit sein. Bereits im Februar war Greg Goodrich, ausführender Produzent des Reboots, im Bezug auf einen möglichen Nachfolger zu Medal of Honor nicht um klare Worte verlegen: “Ja, Danger Close arbeitet derzeit am nächsten Medal of Honor. Wir können es kaum erwarten, Euch mehr darüber zu erzählen.”
Wir sind gespannt, welchen Weg die Entwickler mit dem neuen Teil einschlagen werden. Die Zahl 1, die ebenfalls auf dem Flyer zu sehen ist, legt die Vermutung nahe, dass sich der Nachfolger erneut um die Tier 1 Operator drehen wird. Doch was denkt Ihr? In welches Krisengebiet schickt uns Danger Close diesmal?
Microsoft gibt neueste Quartalszahlen bekannt
Microsoft hat jetzt seinen Geschäftsbericht für das letzte Quartal, das am 30. September endete, für seine Entertainment-Sparte vorgelegt. Demnach sind die Einnahmen zwar gestiegen – trotzdem vermeldete der Konzern weniger Profite.
Insgesamt nahm Microsofts Entertainment-Bereich im vergangenen Quartal 1,96 Milliarden Dollar ein – das sind 12 % mehr als im Vergleichsquartal des letzten Jahres. Trotzdem verblieben nur 352 Millionen in der Kasse: Der Gewinn schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 9%, weil die Kosten um 19% gestiegen waren. Ein Grund sind die Lizenzgebühren für die neuen Partnerschaften bei Xbox-Live.
Das Geschäft mit der Xbox lief gut: Bei Xbox Live stiegen die Verkäufe um 7%. Auch wenn die Xbox 360 sich im letzten Quartal nur 2,3 Millionen Mal verkaufte (Vorjahr: 2,8 Millionen), präsentiert sich die Konsole im neunten Monat in Folge als Top-Seller in den USA – in Japan sieht das allerdings etwas anders aus…Natürlich verwies man auch auf den Erfolg von Gears of War 3, das sich allein in der ersten Woche 3 Millionen Mal verkaufte.
Insgesamt erzielte der Microsoft-Konzern einen Rekord-Umsatz von 17,37 Milliarden Dollar, 7% mehr als im vergangenen Jahr. Netto verblieben dem Redmonder Riesen immerhin schlanke 5,74 Milliarden Dollar
Sony sichert sich Filmrechte an Assassins Creed
Laut Fusible sicherte sich Sony Pictures jetzt die Rechte für eine Umsetzung von Assassins Creed als Film. Schon Variety berichtete darüber, dass Sony ein Auge auf das Spiel von Ubisoft geworfen hatte. Herausgefunden hatte man das an den folgenden 16 (!) Domain-Namen, die sich Sony Pictures gesichert hat:
assassins-creed-movie.com
assassins-creed.net
assassins-creedmovie.com
assassinscreed-film.com
assassinscreed-film.net
assassinscreed-movie.com
assassinscreed-movie.net
assassinscreed-thefilm.com
assassinscreed-thefilm.net
assassinscreed-themovie.com
assassinscreed-themovie.net
assassinscreedfilm.com
assassinscreedfilm.net
assassinscreedthefilm.com
assassinscreedthefilm.net
assassinscreedthemovie.net
Man scheint sich seiner Sache also ziemlich sicher zu sein – eine offizielle Erklärung, dass der Deal zwischen Ubisoft und Sony perfekt ist, wurde (bis jetzt) nämlich noch von keinem der beiden Partner verkündet. An den Rechten des Assassinen-Spiels war nämlich auch Universal interessiert. Die Domain-Namen sind jedoch ein recht deutlicher Fingerzeig
Ubisofts Prince of Persia wurde bereits als Film umgesetzt – allerdings mit mäßigem Erfolg.
Portal 2 – jetzt werdet Ihr zu GLaDOS
Habt Ihr Portal 2 schon gespielt? Wenn nicht, unbedingt nachholen! Wir fanden das nämlich gut, sehr gut sogar. Hier der Beweis. Vor wenigen Wochen spendierte uns Valve den kostenlosen DLC Peer Review – der garantierte klugen Koop-Knoblern ein paar zusätzliche Spielstunden.
Jetzt ließ Valve eine weitere Katze aus dem Sack: Anfang nächsten Jahres soll das nächste Download-Paket in den Startlöchern stehen. Und das beinhaltet einen Editor. Der soll laut Valve leicht zu bedienen sein und Euch den Bau von Einzelspieler- und Koop-Kammern ermöglichen. Die Portal 2-Gemeinde kann Eure Kreationen dann natürlich anschauen, spielen und bewerten. Ob das Paket wie Peer Review ebenfalls kostenlos sein wird, verriet Valve noch nicht.
Wir haben auch schon die ersten beiden Bilder des Editors parat – in unserer Galerie. Zwar scheinen diese noch vom PC zu stammen, nichtsdestotrotz finden wir, dass das schon eine ziemlich stylische Benutzeroberfläche ist.
Yager sucht Fokus-Tester für Spec Ops: The Line
Der Third-Person-Shooter Spec Ops: The Line des Berliner Studios Yager ist schon seit einiger Zeit von der Bildfläche verschwunden. Volljährige Spieler können sich jetzt aber selbst davon überzeugen, dass das Spiel noch lebt!
Falls Ihr interessiert seid, schreibt eine Mail an so-focus-test@yager.de . Ihr bekommt dann einen Fragebogen zugestellt und werdet in den Test-Pool aufgenommen. Falls Ihr ausgewählt werdet, erwartet Euch in Berlin eine vierstündige Spielesession, Verpflegung und ein kleines Dankeschön.
DLC: Schon über 50% haben es getan!
Wer kennt das nicht? Das sehnsüchtig erwartete Spiel erscheint endlich nach langer Wartezeit und wird sofort mit verschiedenen DLCs bombardiert. Gerade bei Map-Packs ist für ein unterbrechungsfreies Spielen irgendwann ein Kauf Pflicht.
Das nordamerikanische Marktforschungsunternehmen EEDAR hat in einer Studie den “Deconstructing Downloadable Content (DLC) Report” für 2011 erhoben. Die Umfrage gibt es bereits zum dritten Mal. Waren es 2009 nur knapp ein Drittel der Gamer, sind es 2011 schon 51%, die sich schon einmal einen DLC innerhalb der letzten 12 Monate zugelegt haben. Die Experten von EEDAR schätzen, dass DLC einen Umsatz von 875 Millionen US Dollar erreichen wird. Nächstes Jahr könnte sogar die Milliarden-Marke geknackt werden.
Und das Potenzial ist noch nicht vollständig ausgeschöpft. Wenn die Publisher es schaffen die restlichen 49% zu überzeugen, dann winken noch einmal 600 Millionen Extradollar. Doch natürlich gibt es auch Gründe, wieso ein DLC nicht in Frage kommt. Die Top drei seht Ihr hier:
- Schutz der Privatsphäre (47%)
- Kein Widerrufsrecht (38%)
- Zu Teuer (32%)
Die Umfrage hat den in die Mode gekommenen “Online Pass” nicht berücksichtigt. In der Umfrage ging es nur um DLC, der bezahlt wird und einen Geldtransfer von A nach B voraussetzt.
Die ganze Studie könnt Ihr hier einsehen.








