Nintendo-Shop-Kanal-Update: 30.06.2011

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3DS Virtual Console

Das bisher schon mit einigen guten Titeln besetzte 3DS-VC-Angebot wird diese Woche um einen echten Kracher erweitert: Kirby’s Dreamland (4€) war das Debüt unseres Lieblingsknödels und gehört aufgrund der exzellenten Spielbarkeit auch heute noch in jede Sammlung, auch wenn der hier noch weiße Kirby hier noch nicht die Fähigkeiten seiner Gegner klauen kann: Das lernte er erst später auf dem NES.

DSiWare

Mit A Fairy Tale (Lemon Team, 200 Punkte) steht wieder mal ein Kandidat für die Puzzle-Fans in den Startlöchern. Das Spielprinzip ist schnell erklärt und könnte simpler nicht sein: Ihr durch Antippen der farbigen Steine werden gleichfarbige Paare vom Spielfeld entfernt und einem Punktekonto gutgeschrieben, das es zu füllen gilt.

Frische Bilder zu Final Fantasy XIII-2

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Square Enix hat einen Schwung frischer Bilder zum direkten Nachfolger des umstrittenen Final Fantasy XIII veröffentlicht. Auf manchen Motiven lassen sich Details zum Kampfsystem des neuen Final Fantasy XIII-2 erahnen, doch was erhofft Ihr Euch für das Rollenspiel?

I Am Alive erhält Rating in Australien

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Das ‘Australien Classification Board’ (vergleichbar mit unserer USK) hat dem Titel ein ‘Rated 15’ gegeben. Das Spiel enthalte “strong violence” und komme für alle Plattformen. In Australien werden Videospiele in der Regel sehr früh geprüft, allerdings ist allein aufgrund der Einstufung davon auszugehen, dass I Am Alive tatsächlich noch erscheinen wird. Zwischenzeitlich war das Spiel auch als reiner Download-Titel im Gespräch. Unsere Meldung dazu könnt hier nachlesen.

Das letzte Lebenszeichen von I Am Alive gab es mit der Angabe eines Release-Fensters zwischen April 2010 und März 2011. Auch auf der diesjährigen E3 wurden keine Angaben zum Verbleib des Spiels gemacht. I Am Alive war zunächst bei Darkworks in Entwicklung, wurde aber zwischenzeitlich an Ubisoft Schanghai übergegeben. Das Spiel selbst konfrontiert Euch mit dem von Erdbeben zerstörten Chicago und soll die Suche nach Wasser zu einem wichtigen Spielelement machen.

Kunstwettbewerb zum 10. Geburtstag von Devil May Cry

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Capcom ruft im Rahmen des zehnten Jubiläums der Devil May Cry-Reihe alle Dante-Fans zu einem Artwork-Wettbewerb auf. Dem Gewinner winkt die Verewigung des Kunstwerks in einem noch nicht bekannt gegebenen Spiel des japanischen Traditionsherstellers.
 
Weitere Details findet ihr hier, die Teilnahmebedingungen stehen da und das selbst erstellte Artwork muss bis zum 22. Juli 2011 dorthin.
 

Die Rückkehr der PSN-User!

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Alle Jahre wieder treffen sich die Aktionäre in Tokio zum Plenum. Das Thema des Abends war der Ausfall des PlayStation Networks. In diesem Zuge verkündete Sony CEO Howard Stringer vor den Aktionären, dass nach der vollständigen Wiederherstellung des PSN, 90% der User wieder zurück seien. Er ergänzte weiterhin, dass auch das Vertrauen in die Marke Sony kontinuierlich wieder steige. Dies egalisiert nicht die verursachten Mehrkosten von 173 Mio. Dollar, rückt aber Sony wieder ein besseres Licht und beruhigt die Anleger.

Er erklärte zudem die schwankenden Aktienwerte und Ratings, nachdem im März nicht nur das PSN ausgefallen war, sondern auch unvorhersehbare Naturkatstrophen eigetreten waren. Desweiteren entschuldigte er sich für die Unannehmlichkeiten während des PSN-Ausfalls und verkündete, bereits den Ausbau und die Sicherheit des IMS (information management system) veranlasst zu haben.

Stringer wehrte die Vorwürfe eines Aktionärs ab, der behauptete, das Sony-Management habe sich mit diversen unangemessenen und öffentlich geführten Diskussionen in Misskredit gebracht und so den Hackerangriff provoziert.

Das 94. jährliche Aktionärsmeeting war mit 8.360 Aktionären die größte Versammlung in der Geschichte von Sony.

OnLive über PS3 und Xbox 360 möglich?

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OnLive-Technik-Chef Joe Bently glaubt, dass sein Dienst die PS3 und die Xbox 360 bereichern können, da OnLive nicht nur auf den heimischen TV gestreamt werden kann, sondern auch auf beliebige Peripherie-Geräte wie z.B. Tablets oder eben PS3 und Xbox360.

Das kalifornische Unternehmen präsentierte auf der E3 seinen neuen Controller, der die Verbindung zu den OnLive Servern via TV und Tablets herstellt. Auf der E3 wurde eine ganze Bandbreite von Spielen gezeigt, die auf dem iPad gespielt wurden, z.B. Gearbox’ Borderlands oder Ubisoft’s From Dust.

Die Technik stammt von den jeweiligen Publishern wie Warner oder EA. Jedoch sucht OnLive nun auch Kontakt zu den “traditionellen” Herstellern, die plattformexklusive Inhalte stellen und dabei viele neue Spielerpotenziale eröffnene sollen. Dass dieses Konzept funktioniert, zeigt sich unter anderem in Steam von Valve. 

Auf die Frage, wie man sich die Zusammenarbeit mit Sony und Microsoft in der Zukunft vorstellen würde, antwortet Joe Bently offen. “Unser Controller ist eine Mischung aus PS3- und Xbox-Controller. Es ist alles kompatibel, es würde einfach funktionieren. Einige OnLive-Leute sind im Gespräch mit Sony und Microsoft und wir müssen sehen, wohin das führt. Aber es würde definitiv klappen – wir können mit allen arbeiten.”

“Die Leute sollen aufwachen und erkennen, dass fast alle Geräte (TV, iPad, iPhone,….) Konsolen sein könnten. Wieso solltest du dein Spiel nicht überall mitnehmen können. Ich denke die Zeit ist gekommen,” ergänzt Bently.

“In meinen Vorlesungen an der Uni, sage ich meinen Studenten, dass das Internet einen enormen Leistungsschub in den letzten Jahren bekommen hat und dass dies das Zeitalter der SOC (System-On-Chips) ist. Smartphones und Tablets erleben einen ernormen Boom. Es braucht nur ein wenig Vorstellungskraft: Was würdest du unternehmen mit einem superschnellen Internet und diesen SOCs in TV-Geräten? Bald werden auch Kühlschränke diese SOCs enthalten. Daraus entstand die Idee, aus “Allem” eine Konsole machen zu können und hier auf keine Kompromisse einzugehen,” so Bently weiter.

Übereinstimmend mit Bently, hat Valve die Kooperationsgespräche der beiden Unternehmen in einem noch engeren Rahmen aufgesetzt.

OnLives Cloud-Gaming Dienst wird diesen Herbst erscheinen. 

Was meint Ihr, hat OnLive eine reelle Chance auf eine kleine Revolution?

Kaliforniens “Killerspiel”-Gesetz für verfassungswidrig erklärt

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Der Supreme Court hat ein Gesetz gekippt, welches Minderjährige in Kalifornien vor gewalthaltigen Computerspielen schützen sollte. Nach Meinung des Gerichts verstoße man damit gegen verschiedene Grundrechte, vor allem auf das der freien Meinungsäußerung. Der zuständige Richter Antonin Scalia erklärte: “Genau wie Bücher, Theaterstücke und Filme vermitteln Computerspiele Ideen.” Diese kreative Entfaltung dürfe, so Scalia, auch zum Schutze der Jugend nicht unterbunden werden.

Im Kern geht es um eine Änderung des kalifornischen Zivilrechts aus dem Jahre 2005. Gewalthaltige Software sollte mit einer “Ab 18”-Kennzeichnung versehen und somit nicht an Minderjährige verkauft werden dürfen. Konkret geht es dabei um Titel, in welchen man “das Abbild eines menschlichen Wesens töten, verstümmeln oder sexuell attackieren kann”. Zuwiderhandlungen gegen das Gesetz zögen eine Strafe von bis zu 1000 US-Dollar pro Fall nach sich. 2006 trat das Gesetz kurz in Kraft, wurde nach kurzer Zeit aber wieder ausgesetzt. Die ‘Entertainment Software Association’ (ESA), der größte Verband amerikanischer Videospiel-Hersteller, brachte die Angelegenheit schließlich vor Gericht. 2007 erklärte ein kalifornisches Bundesgericht das Gesetz für verfassungswidrig, 2009 wurde diese Entscheidung in einem Berufungsverfahren bestätigt. Arnold Schwarzenegger, damaliger Gouverneur von Kalifornien, brachte den Fall schließlich vor den Supreme Court. Die Prozessvertreter des Bundestaates argumentierten in der Verhandlung unter anderem damit, dass für gewalthaltige Videospiele die gleichen Regeln wie für Pornographie gelten müssten. Dort kann der Gesetzgeber den Schutz durch den ersten Verfassungszusatz einschränken lassen. Der Supreme Court entschied jedoch mit sieben zu zwei Gegenstimmen, dass dieses Verfahren nur für die Darstellung pornographischer Handlungen, nicht aber für “irgendwelche Inhalte, die ein Gesetzgeber schockierend findet”, gelte.

Zwei Richter erachten Gewaltspiele in den Händen von Kindern als ein großes gesellschaftliches Problem. Sie billigen der Regierung durchaus zu, gesetzliche Maßnahmen zu ergreifen. Doch auch sie stimmten mit der Mehrheit gegen das Gesetz Kaliforniens, da es zu vage und auch nicht verfassungskonform sei. So gebe es zum Beispiel keinen überzeugenden Zusammenhang zwischen gewalthaltigen Spielen und dem aggressiven Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Zwei Richter gaben abweichende Meinungen zu Protokoll. Richter Stephen Bryer sieht den Gesetzentwurf als verfassungsgerecht an. Für Richter Clarence Thomas bedeutet der Schutz der Meinungsfreiheit nicht, dass man Minderjährige an Erziehungsberechtigten und Schutzeinrichtungen vorbei mit beliebigen Inhalten konfrontieren dürfe.

Ähnliche Verhandlungen gab es bereits in sechs anderen US-Bundesstaaten, darunter Illinois und Michigan. Doch auch dort scheiterten die entsprechenden Gesetzesvorlagen vor Gericht.

Zum Vergleich: In Deutschland dürfen Spiele mit einer Alterskennzeichnung “Ab 18” generell nicht an Minderjährige verkauft werden.

Das komplette Protokoll zur oben behandelten Verhandlung findet Ihr hier.

Verkaufszahlen der Xbox 360 unterirdisch

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Auf der diesjährigen E3 betonte Microsofts Don Mattrick: “Jetzt geht es um Wachstum und Innovation.” Die monatlichen Verkaufszahlen der Xbox 360 in Japan (gemessen vom 15. Mai bis zum 12. Juni) stehen aber im Widerspruch zu der Aussage Don Mattricks.

Lediglich 6.000 Einheiten konnte Microsoft platzieren, auch die Software-Verkäufe konnten diesen Rückgang nicht kompensieren und nehmen ebenfalls die Abwärtsspirale: Insgesamt wurden in Japan 1,5 Mio. Einheiten verkauft. Allerdings wurden in den letzten zwei Jahren gerade einmal 500.000 Konsolen abgesetzt, die nachfolgenden Spiele waren die “Top-Seller”:

  • Phantom Breaker mit 13.300 Einheiten
  • Akai Katana Shin mit 7.220 Einheiten
  • Portal 2 mit 5.240 Einheiten
  • Dance Central mit 4.130 Einheiten

Mattrick verkündete, dass mit Kinect ein neuer Markt eröffnet worden und Kinect bald in “jedem” Haushalt zu finden sei. Dies trifft zumindest in Japan nicht zu. Bisher verfügen weniger als 10 Prozent der Xbox-360-Besitzer über Kinect, die Verkaufszahlen von Mai bis Juni liegen bei 2.680 Einheiten. Dies könnte auch daran liegen, dass Japan mit die höchste Einwohnerdichte aufweisen kann und deren Platzverhältnisse im Gegensatz zum empfohlenen Platz für Kinect steht.

Wii U wird (k)ein Online-Erlebnis

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Schon auf dem Wii gab es nur wenige gute Titel mit solider Online-Unterstützung. Dass sich das auch mit der zukünftigen Konsole großartig ändern dürfte, hat nun Shigeru Miyamoto im Gespräch mit MTV Multiplayer bestätigt.

“Wir setzen uns nicht hin und behaupten, dass es unser Ziel ist, die Nummer 1 in Sachen Online-Gaming zu werden. Das ist ganz einfach nicht unser Ziel. Aber zu verstehen, dass die Art und Weise, wie unsere Kunden spielen möchten, Elemente beinhaltet, die eine Online-Verbindung benötigen, und dabei zu wissen, dass das System einen Browser haben wird, legt doch nahe, dass Internet und eine Internet-Verbindung offensichtlich ein sehr wichtiges Element für das System sein werden”, so Miyamoto.

Das bisherige Multiplayer-Konzept von Nintendo soll selbstverständlich fortgeführt werden:

“Es gibt verschiedene Möglichkeiten von ‘online’ zu profitieren und eine lokale Mehrspieler-Erfahrung zu erweitern, indem man sie ans Internet anbindet und so neue Wege des Spielens ergründet. Auch die Tatsache, einen kleineren Bildschirm zu haben, mit dem man online gehen und möglicherweise sehen kann, was die eigenen Freunde spielen oder auf dem TV schauen, ist interessant. Ich denke, es gibt jede Menge Möglichkeiten, wie man dies nutzen kann”, äußert sich Miyamoto.

Was sagt Ihr? Reicht der Fokus auf lokale Mehrspieler-Erfahrungen?

Xenoblade Chronicles – auch im limitierten Bundle erhältlich

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Wii-Spieler haben es momentan nicht leicht, echte Spieleperlenfür Nintendos weißen Kasten sind rar gesät. Kirby Wii, Zelda: Skyward Sword, Xenoblade und vielleicht The Last Story läuten das Ende der Wii-Ära ein. Zumindest bei Xenoblade Chronicles, das am 2. September erscheint, kommen Sammler aber noch mal ins Schwitzen. Das Spiel gibt es nämlich neben der normalen Edition auch als limitiertes Bundle mit einem roten Classic Controller Pro. Beide Varianten verfügen über ein Wendecover mit alternativem Artwork.

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