Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 2 – im Test (PS5)

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Zwei Jahre nach der ersten veröffentlicht Konami nun eine zweite Sammlung mit Schleich-Klassikern. Herzstück ist Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots, das nach 18 Jahren nicht länger PS3-exklusiv ist und damit endlich einem größeren Publikum zugänglich wird. Zwar fehlt der Online-Modus, dafür gehören Ruckler, ­lange Ladezeiten und kapitelweise Zwangs­installationen der Vergangenheit an, und die Bildrate liegt stabil bei 60 fps. Sony- und PS3-spezifische Inhalte des Originals wurden entsprechend angepasst. Darüber hinaus enthält das ­Paket neben einem digitalen Dreh- und ­Masterbuch auch die MGS ­Database mit ausführlichen Erklärungen zur Serien­geschichte bis 2008.

Das Spiel selbst ist die inhaltliche Fortsetzung von Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty und schließt die Saga chronologisch ab – sofern man Metal Gear ­Rising: Revengeance ebenso außer Acht lässt wie diese ­Collection. Dabei verliert sich MGS 4 immer wieder in ausführlichen Erklärdialogen, Codec-Funkgesprächen und Filmsequenzen, weshalb wir für den vollen Genuss dringend die Kenntnis der Vorgänger empfehlen. Während Old Snake seinen Widersacher Liquid Ocelot rund um den Globus jagt, führt das Spiel nahezu sämtliche offenen Handlungsstränge früherer Episoden zu ihrem Ende und versetzt Euch kapitelweise in neue Schauplätze, die Ihr mit großer spielerischer Freiheit bewältigt. Vom offensiven Sturm in Ego-Perspektive bis zum gewaltfreien Durchspielen ist alles möglich. Wer experimentiert, findet nicht nur viele versteckte Gags und Überraschungen, sondern schaltet womöglich auch neue Ausrüstung für den nächs­ten Durchgang frei – der Wiederspielwert ist hoch!

Zweites Highlight ist das ursprünglich 2010 für die PSP erschienene Metal Gear Solid: Peace Walker – diese Version basiert auf der HD Collection von 2012 für PS3 und Xbox 360. Als Handheld-Titel konzipiert, setzt Peace Walker auf kurze Missionen und Storyhäppchen im animierten Comic-Look statt auf ausschweifende Areale und Filmsequenzen. Das Spiel bildet das erzählerische und spielerische Bindeglied zwischen Metal Gear Solid 3: Snake Eater und Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain. Als Big Boss verhindert Ihr in den 1970ern einen Atomkrieg und baut gleichzeitig Eure eigene Basis auf, für die Ihr Soldaten rekrutiert und auf Einsätze schickt. Dabei entwickelt Ihr eine nahezu unendliche Vielfalt an Ausrüstung. Reguläre Missionen können sogar zu zweit gespielt werden, Bosskämpfe als Quartett, und Scharmützel gegeneinander sind bis zu sechst möglich, wenn auch nicht plattform­übergreifend. Peace Walker läuft technisch einwandfrei und bietet Fans ein Skript sowie ein Masterbuch mit viel Lesestoff.

Im Bonusbereich der Collection befindet sich zudem ­Metal Gear: Ghost Babel, das ursprünglich 2000 für den Game Boy ­Color ­erschien und Snake in einer ­alternativen Timeline zurück nach Outer Heaven führt.

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Max Snake
3. November 2026 14:14

Bin sehr überrascht, wie das Team von Konami eine sauberen Umsetzung bei Metal Gear Solid 4 geschafft. Da könnte ich wie vor 18 Jahren drei Tägigen Marathon Lauft setzten. Peace Walker war ein grandiose PSP Spiel.

Wenn ich die Story bei Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 2 denke, spiegelt sich irgendwie in der heutigen Gesellschaft.