Peter Molyneux, Gottvater des Gottspiele-Genres (das ja letztlich schon durch Populous begründet wurde), hatte eine göttliche Eingebung und lässt uns daran teilhaben: Microsofts Bewegungssteuerung Kinect ist nicht perfekt und für alles geeignet.
Im Gespräch mit der US-Webseite Gaming Union präzisiert er seine Aussage und legt sich auf das Hauptproblem von Kinect fest: Die Navigation der Spielfigur ist damit nicht so ohne weiteres möglich.
Oder um Molyneux genauer zu zitieren: “Ich muss zugeben, dass Kinect ein paar Probleme hat. Als Eingabegeräte macht es ein paar echte Probleme. Ohne Stick ist das Navgieren ein echtes Problem. Man hat keine Knöpfe, deshalb ist es auch eproblematisch, einer Figur Anweisungen zu erteilen.”
Er sieht aber auch Vorteile: “Dafür versteht es Kinect prima, ein Gefühl von Freiheit und Emotion zu vermitteln”. Das wolle man auch mit Fable: The Journey bewirken. Daran würde man seit etwa sieben Monaten werkeln, weil Microsoft sich von ihm wünschte ein Spiel für Core-Zocker und Kinect zu entwickeln.
Wieso man aber über ein halbes Jahr lang nicht begriffen hat, dass eine Präsentation während der E3-Pressekonferenz die vermeintlichen Kinect-Vorzüge nicht vermittelt, wenn man es wie einen Rail-Shooter vorführt und erst hinterher darauf hinweist, dass es genau ein solcher nicht sein soll, das mag er nicht so recht erklären…