Draufzahlen bei gebrauchten Spielen: EA führt den Online-Pass ein

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Der Gebrauchtmarkt für Spiele ist Publishern schon lange ein Dorn im Auge. Schließlich heißt jedes von Endverbraucher zu Endverbraucher verkaufte Spiel Prozent Einnahmen für die Hersteller. Solange Spiele aber weiterhin auf physischen Datenträgern erscheinen, können Videospiel-Unternehmen kaum den legalen Weiterverkauf von Software unterbinden.

EA hofft allerdings, einen Weg gefunden zu haben, wie man als Hersteller davon profitieren kann. Ab jetzt wird jedem neuen Spiel von EA Sports ein sogenannter ‘Online-Pass’ beiliegen, der nur einmal aktiviert werden kann. Ohne Aktivierung kann der Spieler nicht auf die Online-Modi des jeweiligen Titels zurückgreifen. Wer das Spiel gebraucht kauft, muss für 10 Dollar einen neuen Online-Pass bei EA erwerben, ansonsten kann er nur Offline-Inhalte spielen. Das Gleiche gilt für Spieler, die sich die Titel ausleihen wollen.

EA betont dabei, dass die Pass-Käufer nicht nur für Online-Modi bezahlen, sondern auch für Bonus-Inhalte. Tiger Woods PGA Tour 11 wird als erstes Spiel auf Online-Pässe zurückgreifen.

Verrückter Spezial-Controller für Dragon Quest Battle Road Victory

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Alteingesessene Automaten-Fans, die vom Aussterben der Spielhallen frustriert sind, bleibt heute oft nur noch eine Möglichkeit: Sie holen sich das Arcade-Ambiente nach Hause. Unterstützung gibt es dabei von Hersteller Hori und seinem neuen Protz-Controller für die Wii-Umsetzung von Dragon Quest Battle Road Victory.

Das Design des Blickfangs entspricht den Original-Kontrollen des Battle Road Victory-Automaten. Angeschlossen wird die Peripherie wie der Nunchuk-Controller an die Unterseite der Wii-Remote. Zwei dicke Buttons laden zum wohligen Draufhämmern ein. Durch Drücken des Schwertes löst Ihr eine Finishing-Attacke aus. Die restlichen Knöpfte repräsentieren das Kontroll-Schema des Classic-Controllers. Protzig ist übrigens nicht nur das Design, sondern auch der Preis: 12,800 Yen (ca. 110 Euro) müsst Ihr für das Plastik-Excalibur hinblättern.

In Dragon Quest Battle Road Victory beschwört Ihr Monster und lasst sie in einer Arena gegeneinander antreten (Pokémon Stadium lässt grüßen). Die Wii-Fassung bietet außerdem einen exklusiven Online-Modus. Eine Veröffentlichung im Westen ist zur Zeit nicht angekündigt.

Guinness-Buch kürt die 50 beliebtesten Videospiele

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Während es in der aktuellen Ausgabe des Männermagazins FHM die 100 schönsten Frauen Deutschlands im Heftchen-Format zu bestaunen gibt, kürte das Guinness-Buch der Rekorde nun die ’50 beliebtesten Videospiel-Serien aller Zeiten’. Gefragt wurden diesmal nicht etwa nur Journalisten, Entwickler oder andere Branchenvertreter. Nein, stattdessen wandte man sich in einer Online-Umfrage an die Spieler persönlich – mehrere Zehntausend sind dem Aufruf gefolgt und haben entschieden.

Waren die Platzierungen im Großen und Ganzen für viele absehbar, so liegt die Überraschung im Detail. Kein Mario auf Platz 1. Nicht einmal unter den Top 3. Die werden von Bungies Halo, Infinity Wards Call of Duty und Nintendos Legend of Zelda dominiert. Der Klempner muss sich mit dem 6. Platz zufrieden geben. Ebenfalls verwunderlich ist die Tatsache, dass Die Sims es nicht einmal unter die Besten 20 geschafft haben. Aber was bitte hat der MMO-Titel Runescape unter all den Hochkarätern verloren, wirbt er doch mit Features wie “im Vollbildmodus spielbar” für sich…

Hier die komplette Auflistung:

Platz 01: Halo
Platz 02: Call of Duty
Platz 03: The Legend of Zelda
Platz 04: Guitar Hero
Platz 05: Metal Gear
Platz 06: Super Mario Bros.
Platz 07: World of Warcraft
Platz 08: Gears of War
Platz 09: Super Smash Bros.
Platz 10: Grand Theft Auto
Platz 11: Pokémon
Platz 12: Resident Evil
Platz 13: Fallout
Platz 14: Half-Life
Platz 15: Sonic the Hedgehog
Platz 16: Counter-Strike
Platz 17: Runescape
Platz 18: FIFA
Platz 19: Kingdom Hearts
Platz 20: Final Fantasy
Platz 21: Pac-Man
Platz 22: Madden NFL
Platz 23: The Sims
Platz 24: Tomb Raider
Platz 25: WWE Smackdown Vs. RAW
Platz 26: Rock Band
Platz 27: LittleBigPlanet
Platz 28: Saints Row
Platz 29: The Elder Scrolls
Platz 30: God of War
Platz 31: GoldenEye 007
Platz 32: BioShock
Platz 33: Killzone
Platz 34: Skate
Platz 35: Left 4 Dead
Platz 36: Need for Speed
Platz 37: Chrono Trigger
Platz 38: Gran Turismo
Platz 39: StarCraft
Platz 40: Ratchet & Clank
Platz 41: Pong
Platz 42: Tom-Clancy-Reihe
Platz 43: Star Wars: Battlefront
Platz 44: Battlefield
Platz 45: Diablo
Platz 46: Lego Batman
Platz 47: Mario Kart
Platz 48: Burnout
Platz 49: Crash Bandicoot
Platz 50: Pro Evolution Soccer

Seid Ihr mit der Auswahl zufrieden oder vermisst Ihr ebenfalls einige ältere Kaliber?

iPad: jetzt wird auch Deutschland ver-APPLE-t

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Am 28. Mai ist es soweit – dann steht Apples iPad auch bei uns in den (Online-)Läden. Seit heute kann man das Gerät vorbestellen. Ganz Ungeduldige importieren sich die neue Apple-Hardware aus den USA, dort ist der schicke Tablet-Computer schon seit dem 3. April erhältlich.

Eigentlich sollte diese Ankündigung bei Apple-Fans und allen anderen iPad-Interessenten hierzulande für Freudensprünge sorgen, doch waren die ersten Reaktionen auf die letzten Freitag veröffentlichten Deutschland-Preise für alles andere als positiv. So sollte das Einstiegsgerät zunächst deutlich mehr kosten als in den USA, nämlich 514 Euro (USA: 499 US-Dollar).

Auf die Behauptung Apples, dass die Preise für das iPad in Deutschland wegen der GEMA und anderen Verwertungsgesellschaften europaweit am höchsten sein müssten, folgte Widerspruch vom angeblichen Sündenbock. Dr. Urban Pappi, bei der GEMA zuständig für Lizenzverhandlungen in den Bereichen Broadcasting und Online, bestritt die Aussage Apples. Laut Pappi hätten weder die GEMA noch die in diesem Fall zuständige Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) zuvor Forderungen an Apple gerichtet, auch Verhandlungen um einen gesonderten Tarif für das iPad habe es nicht gegeben.

Apples Reaktion: ein Eingeständnis in Form einer Preissenkung für Deutschland, die heute bekannt gegeben wurde. Laut Apple-Boss Steve Jobs will der Konzern letztes Wochenende erfahren haben, dass das iPad nicht der deutschen Urhebersteuer unterliegt, wie von Apple zuerst angenommen. Diese Steuer ist bei Geräten ohne Brenner erst ab einer Speicherkapazität von 40 GB fällig, weshalb die Preisanpassung auch nur bei den 16 und 32 GB iPads greift. So liegt etwa der Preis des 64-GB-Geräts immer noch bei den ursprünglich genannten 814 Euro, die zwei kleineren iPad-Versionen wurden um 15 Euro nach unten korrigiert.

Noch eine Berichtigung zu den 3G-Modellen des iPads: Glaubt man dem Apple Store, so stehen für Deutschland bisher nur die Anbieter O2 und Vodafone fest. Aber: Auch die Telekom, Apples langjähriger iPhone-Vertriebspartner, ist mit an Bord. Warum dies im Apple Store nicht berücksichtigt ist, ist auch der Telekom schleierhaft. Laut Apple soll dieser Fehler aber “in den nächsten Tagen” berichtigt werden.

Dass der flinke UMTS-Mobilfunkstandard sein Geld kostet, ist selbstredend. Mit bis zu 30 Euro im Monat ist dieser Service aber alles andere als günstig. Immerhin gibt es beim iPad im Gegensatz zum iPhone keine Tarifbindung, die erstmals vom iPad verwendete Micro-Sim-Karte wird direkt auf dem Gerät aktiviert und man wählt dort den gewünschten Tarif aus. Mit Simyo und Fonic stehen auch schon die ersten Mobilfunk-Discounter in den Startlöchern.

Alle iPads haben ein 9,7 Zoll Hochglanz-Breitbild-Display und sind mit einer 1 GHz CPU ausgestattet. Der Unterschied bei den Geräten liegt im Speicher und ihren unterstützten Mobilfunkstandards. So kommt das iPad in drei Wi-Fi- sowie in drei 3G-Varianten auf den Markt, und das mit entweder 16, 32 oder 64 GB Flash-Speicher. Die “größere” 3G-Ausgabe unterstützt im Gegensatz zum kleinen Bruder außer dem Wi-Fi-Standard noch die Mobilfunkstandards UMTS und GSM mit ihren entsprechenden Datenübertragungsverfahren HSDPA bzw. EDGE.

Die Preise für Deutschland:

  • iPad 16 GB Wi-Fi 499 Euro (USA: 499 US-Dollar)
  • iPad 32 GB Wi-Fi 599 Euro (USA: 599 US-Dollar)
  • iPad 64 GB Wi-Fi 714 Euro (USA: 699 US-Dollar)
  • iPad 16 GB Wi-Fi + 3G 599 Euro (USA: 629 US-Dollar)
  • iPad 32 GB Wi-Fi + 3G 699 Euro (USA: 729 US-Dollar)
  • iPad 64 GB Wi-Fi + 3G 814 Euro (USA: 829 US-Dollar)

Mehr Details inklusive Vorbestellmöglichkeit findet Ihr hier im Apple Store. Achtung: Apple hat aufgrund der erwartet großen Anfrage das Bestelllimit auf zwei iPads pro Kunde begrenzt.

Marvel vs. Capcom 3: Aller guten Dinge sind vier

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Das US-Spielemagazin Game Informer hat in seiner jüngsten Ausgabe vier weitere Charaktere von Marvel vs. Capcom 3 enthüllt. So werdet Ihr mit Dante aus Devil May Cry, dem Comichelden Captain America und Deadpool sowie Felicia aus Darkstalkers in den Ring steigen dürfen.

Bereits aus dem Trailer bekannte Spielcharaktere sind Hulk, Iron Man, Wolverine, Chris Redfield aus Resident Evil, Ryu aus Street Fighter und Morrigan Aensland aus Darkstalkers.

Marvel vs. Capcom 3 soll im März 2011 für PS3 und Xbox 360 erscheinen.

LittleBigPlanet 2: Sackboy schlägt zurück *UPDATE*

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Was als Gerücht in der Gameswelt die Runde machte, haben Media Molecule und Sony bestätigt: Ja, es ist ein Nachfolger des Hüpfspiel-Baukastens LittleBigPlanet in der Mache – wann LittleBigPlanet 2 erscheinen wird, steht noch nicht fest. Immerhin dürfen wir uns an einigen Screenshots erfreuen.

Mehr zu LittleBigPlanet:

Mario Galaxy 2: Luigi ist auch dabei

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In Super Mario Galaxy gab es bereits die Möglichkeit, den Weltraumhüpfer mit Luigi zu bestreiten. Da ist es kaum verwunderlich, dass Marios Bruder auch im Nachfolger als spielbarer Charakter zur Verfügung steht. Ein Blick in das nachfolgende Video lohnt dennoch.

Super Mario Galaxy 2 erscheint am 11. Juni.

Mehr zu Mario Galaxy 2:

Viermal Pac-Man für die große Leinwand

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Wer über Videospiele grübelt, die sich am besten für eine Filmadaption eignen, denkt nicht gerade an erster Stelle an Namcos Arcade-Klassiker Pac-Man. Aber gerade die Absurdität eines Kinoausflugs hat Fans dazu inspiriert, ihre ganz eigenen Visionen zu inszenieren. Egal, ob als Superhelden-Geschichte oder Horror-Slasher aus der Sicht der Geister: Die vier Fan-Videos bieten jeweils eine andere Perspektive auf den knallgelben Geisterschreck.

Hollywood wäre außerdem nicht Hollywood, wenn es aus der Absurdität nicht Realität machen würde. Schon länger kursieren Gerüchte über einen echten Pac-Man-Film im Netz. Angeblich arbeitet Produzent Avi Arad zurzeit an einem nicht näher bestimmten “Pac-Man-Projekt”, das auf der diesjährigen E3 vorgestellt werden soll. Arad produzierte in der Vergangenheit vor allem Verfilmungen von Comic-Helden aus dem Marvel-Universum, darunter Hits wie X-Men, Spider-Man und Iron Man, aber auch Gurken wie Fantastic Four, Ghost Rider und Elektra.

XCOM – frische Bilder

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Der Kampf gegen außerirdische Invasoren erreicht PS3 und Xbox 360.

Wie das aussieht, erfahrt Ihr in unserer Bildergalerie unten, mehr Infos zu XCOM findet Ihr hier.

Geheimnisse hinter dem Wasserfall

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Geheimnisse sind der Treibstoff für unseren Forschergeist. Seit einiger Zeit läuft dieser jedoch im Sparmodus – aktuelle Spiele setzen nur noch selten einen Fokus auf ausladende Erkundungen der Spielwelt und selbst wenn, gibt es in der modernen Weit der virtuellen Habitate kaum etwas, was einen Spieler für die Mühen stundenlanger Erforschung entsprechend entlohnen würde.

Doch fangen wir am Anfang an: Ja, der Wasserfall ist Schuld, dass ich mich überhaupt diesem Thema widme. Kurzer Rückblick: Mein mit Raketenwerfern und dicken Maschinengewehren beladener Borderlands-Berserker stampft durch die trockene, im Mad (Moxxi) Max-Stil gehaltene Steppe und stolpert über einen kleinen Fluss, der hinauf zu einem Wasserfall führt. Und was mache ich? Richtig! Genau das, was jeder alte Zocker hier getan hätte! Ich renne zum Wasserfall, nehme Anlauf… und pralle mit voller Geschwindigkeit gegen die Mauer hinter dem Wasserfall.

Wasserfall der SpieleZum Glück ist meine bessere Hälfte gleich hinter mir – in Form der fiesen Assassine Lilith hat sie mir schon mehr als einmal den dicken Hintern vor den Fängen kläffender Skaggs und Mutanten gerettet. Die (berechtigte!) Frage lautet natürlich sofort: “Was zum Geier hat dein kleines Berserkerhirn jetzt schon wieder vorgehabt?”

Um diese Frage zu beantworten (wohlweißlich nicht die, welche sich um mein Berserkerhirn dreht), müssen wir noch weiter an der Uhr drehen und halten irgendwann 1988 an, als ein kleiner Daddler mit leuchtenden Augen vor einem (für heutige Verhältnisse) winzigen Fernseher saß, und mit einem kleinen Pixelgebilde namens Link durch die Prärie stapfte.

Hier war sie! Die erste Begegnung mit dem legendären Wasserfall, einem rauschenden Gebilde aus weißen und blauen Pixeln. Und was erwartete mich hinter dem Wasserfall? Richtig! Eine Fee!

Der Mythos des Wasserfalls war für mich geboren – unwissend, dass das Thema natürlich auch einen literarischen Ursprung hat. Mir war das schnuppe – Hauptsache auch die nächsten Konsolen-Abenteuer boten mir einen rauschenden Katarakt mit entsprechendem Geheimnis dahinter. Und ich wurde nicht enttäuscht.

In The Legend of Zelda: A Link to the Past bekam der wundersame Wasserfall einen Wunschbrunnen spendiert, in welchen man sein komplettes Equipment schmeißen konnte, nur um danach von einer Elfe zurechtgewiesen zu werden. Natürlich hatte das Ganze auch noch einen praktischen Nutzen: Madame verwandelte unseren blauen Bumerang in einen roten, der erheblich weiter fliegen konnte – yeehaw, Elfenbacke!

Beinahe in jedem virtuellen Abenteuer der letzten Jahre wurde mein Gehirn trainiert wie der Pawlowsche Hund: “Wasserfall” -> “Schatz!” Doch in letzter Zeit rennt nicht nur mein dicker Borderlands-Berserker gegen verschlossene Türen. Trotz der immer größeren virtuellen Spielplätze verkommt der Mythos vom Wasserfall zum Reinfall – und damit auch der Ansatz, Rätsel möglichst clever in ein Spiel einzubinden. Aber sind Spiele von heute diesbezüglich wirklich einfacher gestrickt?

Sicher wird niemand abstreiten, dass der Forschungs- und Rätsel-Aspekt von Spielen wie (ausgerechnet) Final Fantasy XIII, GTA IV (Taubenschießen?), Modern Warfare 2 (Laptops kaputt schießen?), Resident Evil 5 (Glitzerteile kaputt schießen?) eher dazu gesponnen wurde, um den Spieler möglichst sinnlos weitere Stunden vor der nicht mehr flimmernden Flimmerkiste verbringen zu lassen. Einfach 50 Gegenstände der Marke X an besonders eigenartigen Stellen im Spiel verstecken und den Spieler zwingen, diese a) abzuschießen oder b) einzusammeln – fertig ist die moderne Forscherkunst.

Natürlich geht das alles auf das gleiche Prinzip zurück: Videospieler sind geborene Forschernaturen und testen gerne die Grenzen ihrer Lieblingsspiele aus – meist bis in das virtuelle Wunderland hinein, welches als Glitch-Paradise bekannt ist und nur wenig mehr bietet, als unendliche Texturtapeten, wegploppendes Gelände oder eine umgedrehte Spielwelt. Diese wunderbare Neugier will in uns allen gestillt werden und geht quer durch alle Genres – die diesbezüglich einfacher gestrickte Sportspiel-Gemeinde bleibt hier mal außen vor.

Der Trend geht dahin, dass wirklich jeder Zocker praktisch alles vom Spiel sehen soll – eine Warp Zone in Super Mario Bros. war genial versteckt, heute werden die Warpröhren gleich auf der Karte angezeigt. Geheime Joypad-Codes gehören praktisch vollkommen der Vergangenheit an – wer braucht schon unendlich Leben, wenn man automatisch hinter der letzten Ecke wiederbelebt wird? Und wer sich durch die Gummischläuche eines Final Fantasy XIII gegrindet hat, genießt den Abspann nur aufgrund dessen, dass die verworrene Geschichte endlich ein Ende gefunden hat.

Sterben Geheimnisse in heutigen Spielwelten aus? Welcher Wasserfall bot Euch zuletzt eine Überraschung an? Und wie steht Ihr zu aktuellen Spiele-Highlights, welche Euch an die Hand nehmen und wie eine gestresste Mutter durch das virtuelle Gelände zerren?

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