Wir haben den Namen gehört, den flashigen Ankündigungs-Trailer gesehen, aber ansonsten wissen wir nicht viel über Call of Duty: Black Ops. Bis jetzt.
Mark Lamia, Studioleiter von Treyarch (Call of Duty 3, Call of Duty: World at War) offenbart in einem Interview Details über Spielablauf, Szenario und historische Hintergründe.
Mehrmals betont er, dass man den Spielern etwas Neues bieten wolle, weshalb sich das Entwicklerteam für die Ära des Kalten Krieges entschieden habe. Erstens sei der jahrzehntelange Konflikt zwischen Ost und West bis dato in Videospielen kaum behandelt worden, zweitens gestalte sich der historische Hintergrund gerade durch die titelgebenden Black Ops (Schwarze Operationen) interessant für ein neues Call of Duty.
Lamia erklärt, dass der Kalte Krieg ein Konflikt gewesen sei, der unter der Oberfläche, jenseits der Augen der Öffentlichkeit, geführt worden sei und deshalb jede Menge Inspiration und Vorlagen für spannende Spiel-Missionen biete. So wurden die ausführenden Spezialeinheiten mit den neusten und ungewöhnlichsten Waffen ausgerüstet. Beispielsweise greift Ihr im Spiel auf eine modifizierte Armbrust zurück, um Gegner lautlos aus der Ferne zu erledigen. Generell sollen sich die Missionen abwechslungsreicher gestalten als in den Vorgängern und eine kinoreifere Atmosphäre bieten. In dieser Hinsicht orientiere man sich am Ablauf der Modern Warfare-Teile, so Lamia. Als Berater für militärische Fragen zieht Treyarch sowohl amerikanische als auch russische Veteranen heran.
Letztendlich stehe aber der Unterhaltungswert über dem Anspruch auf historische Authentizität. Die Geschichte der Einzelspieler-Kampagne entfaltet sich (größtenteils) aus der Sicht zweier Hauptfiguren. Laut Lamia konzentrieren sich die Autoren auf eine Geschichte mit Figuren, die sich im Laufe des Konflikts auch weiterentwickeln sollen. Eine ausgefeilte Geschichte wäre ein Novum für die Call of Duty-Reihe.
Fast schon Standard sind dagegen Mehrspieler-Modi wie ein Koop-Modus für zwei bis vier Spieler und ein separater Online-Modus in der Tradition der Vorgänger.




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