Dass sich Sony mit seinem neuesten Firmware-Update 3.21 keine Freunde machen würde, war bereits abzusehen. Was damals noch als Feature der PS3 angepriesen wurde, soll nun unterbunden werden. Die Rede ist von der Möglichkeit, andere Betriebssysteme wie etwa Linux zu installieren. Diverse Hacker kündigten bereits an, ein Gegenmittel zu entwerfen und haben zudem davon abgeraten, die Betriebssoftware vorschnell auf den neuesten Stand zu bringen.
Anscheinend trägt diese Warnung nun Früchte. So sollen inzwischen allerlei technische Probleme in Verbindung mit der jüngsten Firmware aufgetreten sein. Besitzer klagen unter anderem über fehlgeschlagene Boot-Vorgänge, verloren gegangene Bilder, nicht mehr vorhandenen Ton bei HDMI, Abstürze der Konsole, langsame Datenraten, Schwierigkeiten beim Zugang zum PlayStation Network und der fehlerhaften Wiedergabe von Blu-Rays. Weitere Komplikationen findet Ihr im offiziellen PlayStation-Forum.
Eine offizielle Stellungnahme seitens Sony steht noch aus, aber die gab es ja auch zur ApocalyPS3 nicht besonders ausführlich…
Nach Informationen der LA Times sieht es derzeit übel für die Filmumsetzung des blutigen Action-Titels Gears of War aus. Angeblich soll Regisseur Len Wisemen (Foto, führte bereits Regie bei Underworld und Stirb Langsam 4.0) das Projekt für den düsteren Horrorstreifen Nocturne verlassen haben. Desweiteren würden Budgetkürzungen sich drastisch auf die gesamte Story des Films auswirken: Sollte die Schlacht gegen die Locust zuerst episch inszeniert werden, würden Fans nun mit einer ‘straight-ahead invasion story’ abgefertigt werden.
Ein fünf Maps umfassender DLC für 1.200 Microsoft-Punkte (etwa 14 Euro)? Dieses ungleiche Preis-Leistungs-Verhältnis stieß bei einigen Fans auf Kritik an Call of Duty: Modern Warfare 2-Entwickler Infinity Ward. Doch gerade einmal eine Woche nach dem Release am 30. März ist das ‘Stimulus Pack’ trotz seines hohen Preises bereits 2,5 Millionen Mal heruntergeladen worden. Am ersten Tag soll das Multiplayer-Mappack eine Million Spieler glücklich gemacht haben.
Zur Erinnerung: Das ‘Stimulus Pack’ beinhaltet drei komplett neue Maps und zwei alte, die Infinity Ward ein paar Veränderungen unterzogen hat. Bislang ist das Pack Xbox-360-exklusiv. PS3-Spieler müssen mindestens bis Ende des Monats auf den Multiplayer-DLC warten.
Im Endeffekt ist es ganz egal, auf was für einer Oberfläche ‘Beer Pong’ gespielt wird. Denn egal ob auf einer Tischtennisplatte oder einem Biertisch – am Ende geht es bei dem Trinkspiel doch nur um das Bier und weniger um das Spiel. Ein Mario-Fan hat sich dennoch die 100-stündige Arbeit gemacht, einen stylischen Austragungsort für das Partyspiel zu schaffen. Er hat auf seinem ‘Beer Pong’-Tisch die meisten der Mario Bros. 3-Level und -Items untergebracht. Das Ergebnis seiner Mühen stellt er stolz in diesem YouTube-Video vor:
Aber nicht nur aus Mario-Grafiken haben trinkfeste Gamer ‘Beer Pong’-Tische gebaut, auch Links Spielwelt musste bereits für den Trinkspieltisch herhalten.
Square Enix hat einige neue Infohäppchen rund um die unterschiedlichen Bewohner von Eorzea aus Final Fantasy XIV veröffentlicht. In jedem der fünf Völker wird es nach den Angaben auf der offiziellen Website des Online-Rollenspiels zwei Clans geben, denen Ihr Euch anschließen könnt. Welche Völker es geben wird und wie sich die Gruppierungen visuell und vom Lifestyle her unterscheiden werden, haben wir nachfolgend für Euch aufgelistet:
Hyuran
Die Hyuran kamen aus unterschiedlichen Ländern nach Eorzea und machen den Großteil der Bevölkerung des fiktiven Landes aus. Die meisten Hyuran gehören dem Clan der Wiesländer an, die in den Tiefebenen von Eorzea leben. Die Wiesländer legen sehr viel Wert auf eine frühe intellektuelle Ausbildung. In den nördlichen Gebirgen des Landes ist der Clan der Hochländer zuhause. Dieser Clan verfolgt eine kriegerische Ausbildung seiner Jugend.
Miqo’te
Die Miqo’te erinnern mit ihren tierischen Trieben und ihrem Aussehen an Raubkatzen. Meist sind die Miqo’te Einzelgänger und leben in klar voneinander abgegrenzten Revieren. Bei diesem Volk wird zwischen den tagaktiven Sonnentatzen, die sich selbst als ‘Volk der Sonne’ bezeichnen und den nachtaktiven Mondstreunern, die sich als ‘Wächter des Mondes’ verstehen, unterschieden.
Lalafell
Die gutmütigen Lalafell gehören entweder dem Clan des Plainsfolk an, der in saftigen Grünlandschaften zuhause ist. Oder sie gehören dem Dunesfolk an, das sich hauptsächlich in sandigen Wüstenregionen aufhält.
Elezen
Die hochgewachsenen Elezen lebten bereits vor den Hyuran in Eorzean. Als das fremde Volk in ihr Land eindrang, versuchten sie, die Völkerwanderung zu unterbinden. Inzwischen leben beide Parteien in Frieden miteinander. Bei den Elezen kann zwischen den Dunkelalben und den Forester unterschieden werden. Während die Dunkelalben zumeist in Höhlen hausen, bevölkern die Forester die Wälder von Eorzean.
Roegadyn
Die Roegadyn sind groß und kräftig, allerdings verfolgen sie meist keine kriegerischen Absichten. Sie gehören entweder den Seewölfen oder der Lohengarde an, die mit Vorliebe an Vulkankratern siedelt.
Seit Ende März läuft eine Closed Beta des Online-Rollenspiels, das noch in diesem Jahr auf PC und PS3 erscheinen soll. Bereits 6.000 Abonnenten sind schon in der Testversion des Titels aktiv. Wie Final Fantasy XIV aussehen wird, zeigt Euch auch das nachfolgende Video.
Virales Marketing ist in aller Munde. Werbung für bestimmte Produkte wird geschickt in die Inhalte oder Funktionen von Medien und sozialen Netzwerken eingebettet. Videospiele sind da natürlich keine Ausnahme. Konami führt den Trend in Metal Gear Solid: Peace Walker zu neuen Höhen.
Dass der japanische Getränkehersteller Suntory exklusiv acht verschieden Peace Walker-Charakter-Motive auf die Dosen seiner Getränke druckt, ist schon länger bekannt (siehe Bild). Zusätzlich wird es aber auch digitale Versionen der Softdrinks im Spiel selbst zu finden geben. Nach einem schweißtreibenden Kampf freut sich Snake natürlich über eine energiespendene Erfrischung. Auf den echten Dosen befinden sich außerdem Codes, mit denen Ihr ein digitales T-Shirt für Snake freischalten könnt.
Einen ähnlichen Deal hat Konami mit dem Kleidungshersteller Uniqlo geschlossen. Wer eines (oder gleich mehrere) von zehn speziellen T-Shirts (natürlich mit MGS-Motiven und Logos) in der wirklichen Welt kauft, findet auch hier einen Code, um das digitale Pendant im Spiel freizuschalten. Die Shirts werden ca. 1,500 Yen kosten. Weitere Marketing-Deals hat Konami mit Herstellern von Deodorant, Nachos, japanischen Spiele-Zeitschriften und Sony (verschiedene Walkmen im Spiel) geschlossen. Kurzum: Alles Werbung für Produkte, die der heutige Mann bzw. Zocker von Welt braucht. Famitsu (übrigens selber einer der Marketing-Partner) bietet hier einen Überblick aller Items, Shirts, usw.
Wirklich interessant wird es für den echten Zocker aber erst jetzt, denn Snakes neues Abenteuer bietet Fans von Monster Hunter und Assassins Creed ebenfalls einige exklusive Inhalte. So hat es ein besonderes Areal ins Spiel geschafft, in dem ihr alleine oder im Koop-Modus auf die Jagd nach Bestien aus dem Monster Hunter-Universum geht. Praktisch: Auf Monster Island erbeutetes Frischfleisch könnt Ihr per Grill in lebenswichtige Rationen umwandeln. Impressionen von der Monster-Insel findet Ihr in der Bilder-Galerie. Freunde von Desmonds Meuchelmörder-Blutlinie freuen sich hingegen auf so manche Assassins Creed-Homage in Peace Walker. Snake kann an bestimmten Stellen nämlich den legendären “Sprung des Glaubens” ausführen und anschließend als Heuballen getarnt Gegner ausschalten. Mehr dazu gibt es im Video unten (welches ursprünglich als Gag am 1. April erschien, die Inhalte gibt es aber wirklich im Spiel).
Eigentlich sollte Two Worlds II bereits im Mai 2010 erscheinen. Nun aber hat der polnische Entwickler Zuxxez den Release-Termin des Rollenspiels auf den Spätsommer verschoben. Ein genauer Termin steht bislang nicht fest.
Der Nachfolger von Two Worlds wird lückenlos an die bereits bekannte Story anknüpfen. Als Gefangener startet Ihr im Schloss des Oberschurken Gandohar. Kurz darauf werdet Ihr von Orks befreit und müsst Euch fortan auf der Flucht gegen Schergen unterschiedlicher Rassen von Zwergen bis Elfen behaupten.
Viel Handlungsspielraum und eine gewaltige Spielwelt versprechen ein Fantasy-Rollenspiel erster Klasse. Risen und Dragon Age können sich warm anziehen – wenn Two Worlds II dann endlich mal kommt.
Seit geraumer Zeit geht es Codemasters (bekannt durch Operation Flashpoint oder Colin McRea Rally) wirtschaftlich schlecht. Erst kürzlich trat der britische Publisher und Entwickler den Vertrieb seiner Spiele auf dem europäischen Festland an Koch Media ab. Nun hat das indische Unternehmen Reliance Big Entertainment 50 Prozent der Anteile von Codemasters aufgekauft.
CEO Rod Cousen blickt der Zusammenarbeit mit dem indischen Konzern positiv entgegen. “Die Möglichkeiten, die sich durch diese Partnerschaft ergeben, sind wirklich aufregend”, sagte er in einem Interview. “Codemasters’ Zukunft war nie zuvor so strahlend.”
Wie genau die Zusammenarbeit in Zukunft aussehen wird, ist bislang nicht bekannt. Es kann allerdings davon ausgegangen werden, dass Codemasters als Teil der Reliance-Tochtergesellschaft Zapak Digital Entertainment vornehmlich Spiele für den asiatischen Markt produzieren wird.
In Afterfall: Insanity fu?hrt Ihr einen Psychiater in die trostlosen Ruinen einst blu?hender Städte und bekannter Gegenden in Europa – oder besser gesagt in die Zufluchtsorte darunter. In vor sich hin rottenden Bunkern und Schutzbereichen hat sich die Menschheit auf ein Überleben nach dem nuklearen Holocaust vom Oktober 2012 mehr schlecht als recht eingerichtet. Sie kämpft ums Überleben gegen Mutanten, mordende Söldner und andere Gefahren des nuklearen Winters.
Das klingt sehr nach Metro 2033, findet jedoch in Third-Person-Perspketive statt. Afterfall: Insanity wird mit der aktuellen Unreal Engine entwickelt und soll Anfang 2011 auf Euren HD-Konsolen für gepflegten Grusel sorgen. Erste Bilder findet Ihr in der Galerie unten.
Der japanische Hersteller HORI macht aus Eurer PS3-Slim per mobilem Monitor eine PS3-Portable. Schließt die Konsole an den 11,6 Zoll HD Ready-LCD-Bildschirm an und schon kann der Spaß losgehen. Einziges Problem: Eine Stromquelle sollte immer in Eurer Nähe sein.
Mit 210 Euro ist der schicke Monitor zudem nicht gerade günstig. Bislang gibt es das Gerät nur in Japan. Ob auch wir in den Genuss einer mobilen PS3 kommen, ist noch nicht bekannt. Die PS3-Slim ist übrigens nicht die erste Sony-Konsole, die Ihr zum Handheld umfunktionieren könnt. Auch für die erste PlayStation gab es schon Bildschirme.
Nette Anekdote am Rande: Die einzig wirkliche PS3-Portable könnt Ihr im Video unten betrachten. Da blüht das Zocker-Herz auf.
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