Nachdem letzte Woche bereits durch einen Patch für das erste Portal zarte Hinweise auf die Fortsetzung auftauchten (siehe hier), ist es nun offiziell: Valve wird uns Ende des Jahres mit einem ausgewachsenen Nachfolger beglücken: Portal 2 soll noch vor Weihnachten für PC und Xbox 360 erscheinen.
In den USA plauderten die Entwickler bereits etwas aus dem Nähkästchen: Portal 2 wird demnach ein wohl ein Vollpreisspiel und damit wesentlich umfangreicher und tiefgründiger als der Erstling, den Valve-Guru Doug Lombardi inzwischen als ‘Versuchlabor’ bezeichnet.
Hauptgegner bleibt die charismatisch-durchgeknallte Computer-Intelligenz GLaDOS, der Spieler schlüpft wieder in die Rolle der Heldin Chell. Allerdings spielt der zweite Ausflug mehrere hundert Jahre später – wie das zusammen passt, wurde noch nicht verraten.
Außerdem tummelt Ihr Euch diesmal nicht mehr nur in einem sterilen Labor und Fabrik-Umgebungen, es geht auch in natüprlichere Gebiete, wie die ersten Bilder (siehe unten) deutlich machen.
Das Grundkonzept von Portal bleibt derweil unverändert, wieder schießt Ihr mit Eurer Kanone Dimensionstore in Wände und Böden, durch die Ihr Euch bewegen könnt. Allerdings transportieren die nun nicht mehr nur Euch, sondern auch physische Effekte wie Windstöße oder Ansaugdruck von Rohren. Mit speziellen Farben könnt Ihr die Umgebung anmalen und dadurch deren Eigenschaften ändern, indem z.B. der glattere Aufstrich dafür sorgt, dass Ihr Euch schneller bewegt.
Neben der Solo-Kampagne ist bei Portal 2 ein ausgewachsener Koop-Modus mit an Bord, bei dem zwei Roboter die Hauptrolle spielen werden. Dabei wird besonders viel Wert auf Teamwork gelegt, entweder knobelt Ihr Euch im Splitcreen durch oder Ihr sucht einen Online-Partner – in letzterer Variante lässt sich sogar ein Bild-im-Bild einblenden, damit Ihr jederzeit seht, was Euer Partner gerade anstellt.