Sony äußert sich in Person des Vice-President PR, Rob Dyer (Bild rechts), abfällig über die Geschäftspolitik des Konkurrenten Microsoft. Die Xbox 360 habe zwar einen starken Third-Party-Support (Mass Effect 2, Alan Wake, Left 4 Dead 2), doch hauseigene Entwickler, die so genannten First Parties, könne Microsoft an einer Hand abzählen.
Das nächste Halo ist Bungies letztes, Rare veröffentlicht kaum noch Relevantes, sie haben Peter Molyneux und seinen Fable-Kram…doch kaum First-Party-Entwickler – wir schon, sagt Dyer gegenüber IndustryGamers. Und weiter: Sie gehen einfach zu Epic oder Valve oder Bioware und machen das, was sie auch mit Mass Effect gemacht haben [anstatt eigene Studios zu etablieren]. Da sieht man, wohin sie Ihre Dollar werfen.
Sony sieht sich durch ein starkes Geschäftsjahr 2009 gestärkt. Durch ein Slim-Model, einem Preisrutsch und vergrößerter Publisher-Unterstützung zeigt sich der japanische Konzern angriffslustig: Wir sind in Europa gleichauf, in Japan existiert Microsoft praktisch nicht und in den USA holen wir auf, führt Dyer aus.
Laut Dyer wird es System-exklusive Spiele von Drittherstellern kaum geben, das einzige, was Käufer von der PS3- oder 360-Version überzeugt, wäre daher Zusatzcontent. Als Beispiel zitiert er Batman: Arkham Asylum, das ausschließlich in der PS3-Fassung den Joker als spielbaren Bonuscharakter aufführte. “Exklusivspiele sind einfach nicht mehr so gang und gäbe wie zu PS2-Zeiten.”