Neues Arcade-Futter von Konami: Metal Gear Arcade wurde kürzlich auf der AOU-Messe in Japan vorgestellt und entzückt mit netten technischen Spielereien.
Der Multiplayer-Shooter basiert auf Metal Gear Online, dem Mehrspieler-Part von Metal Gear Solid 4 – dementsprechend nüchtern wirkt die Grafik. Als ‘Ausgleich’ gibt es echte 3D-Optik samt Headtracking-Funktion per Spezialbrille. Durch Letzteres registriert das Game die Blickrichtung des Spielers, was bequemes Umschauen ermöglicht und quasi das Pendant zum linken Analogstick eines Pads darstellt. Ein Analogstick an der Vorderseite der Knarre dient zum Laufen, weitere Knöpfe sind fürs Ducken, Rollen und Nachladen zuständig.
Die ersten Spieleindrücke fallen zwiespältig aus: Einerseits faszinieren die technischen Gimmicks und der spektakuläre 3D-Effekt, andererseits sind die Kontrollen komplex und das ungewohnte Headtracking macht koordiniertes Bewegen schwer.
Der Arcade-Shooter wird drei Spielmodi bieten, dabei lassen sich bis zu acht Automaten verlinken:
1. Local Play: Spielt gegen Kontrahenten, die sich in der gleichen Spielhalle befinden.
2. Mission Play: Spielt in einem Vierer-Team kooperativ.
3. National Play: Spielt online gegen Kontrahenten, die sich in einer Spielhalle irgendwo im Land aufhalten.
Ob sich Metal Gear Arcade auch in den hiesigen Spielhallen ein Stelldichein geben wird, steht derzeit noch in den Sternen.





Jetzt aber zum wichtigsten Punkt: Wie Yoshinori Ono (Producer von SSF4) in diversen Interviews nicht genug betonen kann, ist Yuri die erste KOREANISCHE Kämpferin, welche beim Street Fighter Tournament mitmischen darf.
Aufgrund dessen (und natürlich auch wegen des Zweiten Weltkrieges) sind die Beziehungen von Japan zu anderen asiatischen Ländern, vor allem Korea und China, immer etwas kompliziert.




