Final Fantasy XIII hätte ein Rollenspiel mit riesiger zu erkundender Umgebung werden können – ist aber nur ein RPG mit sehr großer Spielwelt geworden. Das liegt daran, dass die Entwickler nachträglich zahlreiche Locations aus dem Spiel entfernten, die bereits auf der PS3-Hardware liefen. Ziel: Die Spielwelt solle nicht aus allen Nähten platzen und zudem die Balance nicht gefährden. Das sagt zumindest Isamu Kamikokuryou, seines Zeichens Art-Director zum Rollenspiel-Epos, in einem Interview.
So haben die Designer ein ganzes Areal um Lightnings Haus entwickelt, das wie ein Park gestaltet war. Die Widerstandsgruppe Team Nora besaß ein Geheimversteck in einem Item-Shop. Der Nautilus Park, ein Freizeitpark, verfügte ursprünglich über einen kompletten Zoo. Laut Kamikokuryou hätte man aus der Menge des entfernten Materials ein völlig neues Spiel gestalten können.
Ob die Inhalte für immer verschollen sind, bleibt offen. Denkbar ist ein nachträglicher Einbau im Sinne eines DLC-Updates. Dass sich die Fans dann allerdings veräppelt fühlen dürften, steht auf einem anderen Blatt.
Final Fantasy XIII feierte kürzlich in Japan Release-Premiere und kommt am 9. März für PS3 und 360 nach Deutschland.




In den letzten Jahren gab es immer wieder Info-Häppchen und Gerüchte zu einer Kino-Adaption von Metal Gear Solid. Verschiedene Regisseure wie Kurt Wimmer (Equilibrium) oder Paul W.S. Anderson (Resident Evil) wurden in Verbindung mit der Verfilmung genannt. Hideo Kojima höchstpersöhnlich arbeitete angeblich an einem Drehbuch. Filmproduzent Mike De Luca (American History X, Magnolia) lässt die Seifenblase nun platzen: eine Film-Umsetzung in naher Zukunft ist ausgeschlossen.



