Mannomann, was war das gestern für ein Anflug von Nostalgie. Nach der Lektüre eines Yu-Suzuki-Interviews wanderte sogleich die OutRun-Soundtrack-CD in meinen Musik-Player ich war sogar versucht, zur Magical Sound Shower durchs Wohnzimmer zu schweben. Dann noch einige Runden bei OutRun 2 auf der alten Xbox gedreht herrlich!Wieder einmal kam ich ins Grübeln: Wie kann man das gewisse Etwas, das viele Sega-Spiele von anderen Games unterscheidet, am besten umschreiben? Zum Beispiel Sonic Adventure, Crazy Taxi oder eben die OutRun-Serie diesen Spielen wohnt ein Esprit inne, ein Geist, der einmalig ist in der gesamten Branche.Fast bin ich versucht, die Einführung des Adjektivs ‘sega’ zu fordern in Ermangelung zutreffender Alternativen. Das Begriff-Konstrukt ‘Gute-Laune-Optik’ alleine beschreibt die ‘Emerald Coast’-Stage aus Sonic Adventure einfach nicht ausreichend. Auch Worte wie ‘bunt’, ‘Urlaubsstimmung’ oder ‘blau’ kommen mir in den Sinn, verblassen aber ob des viel treffenderen Begriffs ‘sega’.Wie viel einfacher wäre auch das Journalistenleben mit dem Eigenschaftswort ‘sega’: “Sowohl Spielsystem als auf Grafik von Virtua Tennis 3 sind total sega” oder “die segae Farbgebung der Alien-Welten von Fantasy Zone ist berauschend”.So sehr ich auch Spiele anderer Traditionsfirmen wie SNK, Capcom oder Konami schätze und liebe ein so charakteristisches Flair wie viele Sega-Spiele es haben, umgibt kein anderes Softwarehaus.Dieses gewisse Etwas hat mich so manches Mal über spielerische Unzulänglichkeiten hinweggetröstet. Aktuelles Beispiel: Sonic Unleashed. Obwohl das Igel-Abenteuer mal wieder deutlich hinter den hochgesteckten Erwartungen zurückbleibt, sind einige Highspeed-Levels mit dem Tageslicht-Sonic einfach nur berauschend.Ein anderes Mal lenkt der Sommer-Sonne-Spaß-Look gar vom eigentlichen Spielziel ab bzw. täuscht darüber hinweg, dass außer planlosem Herumkurven nicht viel Spielprinzip in Crazy Taxi steckt.
LittleBigPlanet meets Metal Gear Solid
Das kommt dabei heraus, wenn zwei Welten aufeinander treffen: Media Molecule meets Kojima Productions – ernste Helden werden zu knuffigen Sackboys (und -girls).Das Video zeigt bereits sehr gut, welch Unfug mit dem für heute Abend angekündigten Download-Paket zu LittleBigPlanet möglich ist….6 neue Levels (inkl.VR-Mission) meistern, 10 frische Materialien verbauen, 18 zusätzliche Objekte nutzen oder mit der Paintball-Pistole herumballern.Amerikaner zahlen 5,99 Dollar, deutsche Sackboy-Artisten werden wohl 5 Euro berappen müssen.
Mein Haus, mein Auto, mein DS
Die spinnen, die Japaner: Mittlerweile wurden im Land der aufgehenden Sonne sage und schreibe 25 Millionen DS-Handhelds verkauft. Diese Zahl erscheint noch bedeutsamer, wenn man sich die Bevölkerungszahlen des Landes ansieht: Derzeit wohnen in Nippon ca. 127 Millionen Menschen in 47 Millionen Haushalten. Sprich, in jedem zweiten Haushalt gibt es eine Klappkonsole von Nintendo!Betrachten wir jetzt noch die Altersstruktur der japanischen Gesellschaft: Derzeit sind ca. 22% der 127 Millionen Einwohner 65 Jahre oder älter – das sind 28 Millionen Menschen. Spätestens jetzt wird klar, warum Nintendo reichlich Software für eine reifere Zielgruppe anbietet und diese Philosophie in der Werbekampagne vorlebt – hier wird eine Kundengruppe von 28 Millionen potenziellen Käufern angesprochen.Die 25 Millionen verkauften DS-Einheiten verteilen sich logischerweise auf die mittlerweile drei erschienenen Modelle der Konsole: In Japan wurden 6,5 Millionen DS, 17,5 Millionen DS Lite und 1 Million DSi verkauft.
iPhone – Technik, die begeistert
Ihr habt immer noch keinen Grund gefunden, Euch den Luxus-Handy-Taschenspieler iPhone zu holen? Bitteschön – hier ist er.Es gibt nur ein Problem an der Sache, naja eigentlich zwei: Zum einen lässt Apple diese Anwendung nicht in den App Store, zum anderen……sind das nur zwei mies animierte, virtuelle Brüste, die wie blöde anfangen zu wackeln, wenn Ihr Euer Handy schüttelt.Alle Rumble Roses– und Dead or Alive Xtreme Beachvolleyball-Fans wackeln natürlich Probe…Knapp 30 Sekunden hüpfende iPhone-Brüste gibt’s HIER.
Sony senkt den Preis der PlayStation 3 – Bundle mit 2 Spielen und Film für 299 Euro
Rennspiele auf dem rechten Kurs?
Neulich in der Redaktion: Kollege und Rennspiel-Experte Thomas Stuchlik hockt gedankenversunken vor der HD-Glotze und dreht virtuelle Runden bei Ataris Race Pro. Ich setze mich zu ihm auf die Couch und gucke gespannt auf den TV schließlich handelt es sich um das erste Konsolenspiel der GTR-Macher Simbin, die einen exzellenten Ruf bei Simulations-Fans genießen.Die Optik ist nicht gerade der Hammer, hier und da ruckelt es. Hmm… alles ‘echte’ Rennstrecken, schon tausendmal gesehen, denke ich mir und tue meinen von Race Pro unabhängigen Unmut über diese Tatsache kund.”Wieso bekomme ich immer wieder die gleichen mehr oder weniger spannenden und mehr oder weniger akkurat umgesetzten Kurse serviert? Ich bin’s mittlerweile leid: Racer, die ausschließlich auf realen Rennstrecken basieren, kommen mir nicht mehr ins Laufwerk.Warum nicht mal wieder bis auf den letzten Zentimeter ausgefeilte Fantasie-Kurse wie in Daytona USA (die Canyon-Strecke ist immer noch ein Knaller) oder Sega Rally (die Bergstrecke durch das Dorf wird einfach nicht langweilig)? Und wenn es schon auf reale Strecken hinauslaufen muss: Wieso nicht mal coole Landstraßen als Alternativen einbauen? Mir fallen aus meinem Autofahrerleben dutzende von fahrenswerten Etappen ein!”In der Redaktion hat mein lautstarker Diskurs mittlerweile Schaulustige angezogen. Kollege Matthias Schmid schlägt sich auf meine Seite, während Thomas die zeitlose Eleganz der realen Rennstrecken verteidigt.Wie denkt Ihr darüber: Braust Ihr lieber über reale oder Fantasie-Kurse? Welche Strecken aus Videospielen sind Euch in besonderer Erinnerung geblieben?
Patch für Banjo-Kazooie: Schraube locker erhältlich
Besitzer von Röhrenfernsehern hatten bei Rares Jump’n’Run bislang mit winzigen Textanzeigen zu kämpfen – ohne Lupe waren einige Einblendungen kaum zu lesen. Mittlerweile ist ein Patch online, der für lesbare Texte sorgt. Die Vergrößerung lässt sich im Display-Optionsmenü aktivieren.
Computerspiel-Gegner für radikales Verbot von Games mit Gewaltinhalten
“Wir fordern,- dass die Herstellung und Verbreitung von kriegsverherrlichenden und gewaltfördernden Computerspielen fu?r Kinder und Erwachsene verboten werden – denn Krieg ist nicht nur schlecht fu?r Kinder, sondern auch fu?r Erwachsene;- dass die Bundeszentrale fu?r politische Bildung verharmlosende Schriften zuru?ckzieht und gemäß ihrem Auftrag u?ber den tatsächlichen Stand der Forschung informiert;- dass Wissenschaftler ihre Finanzierung durch die Games-Industrie offenlegen;- dass alle Parteien ihre Beschlussanträge, die Computerspiele zum Kulturgut erklären wollen, zuru?ckziehen;- dass die Games-Industrie keine staatliche Förderung und politische Unterstu?tzung erhält;- dass Medienbildung u?ber die tatsächliche Wirkung von Gewaltdarstellungen aufklärt und zum Frieden erzieht;- dass Politiker, Wissenschaftler und Medienvertreter ihrem Auftrag gerecht werden, dem Frieden zu dienen, wie es Grundgesetz, Menschenrechte und Völkerrecht verlangen – sonst mu?ssen sie abtreten.”Im Kölner Aufruf gegen Computergewalt fahren Videospielgegner harte Geschütze auf und fordern massive Verbote.”Killerspiele wie Counter-Strike, Doom 3, Call of Duty, Halo 3, Crysis und Grand Theft Auto IV” seien “Landminen für die Seele”. Damit übe man das “systematische und exzessive Töten mit Waffen vom Maschinengewehr bis zur Kettensäge”, heißt es in dem Aufruf.In dem Papier werden diverse “wissenschaftliche Erkenntnisse” als Fakten hingestellt, die zum Großteil auf den Arbeiten der Videospiel-Kritiker Prof. Dr. Christian Pfeiffer und Prof. Dr. Manfred Spitzer beruhen. So ist u.a. zu lesen, dass “längst wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass Mediengewalt und vor allem Killerspiele verheerende Wirkungen insbesondere auf Kinder und Jugendliche haben” und “je brutaler die Spiele sind und je mehr Zeit die Kinder damit vergeuden, desto schlechter sind die Schulleistungen”. Pfeiffer und Spitzer gehören zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs; Wissenschaftler, die eine andere Forschungsmeinung vertreten, bekommen ebenfalls ihr Fett weg: “Die Entwicklung von Computerspielen wie die Verharmlosung ihrer Wirkungen funktionieren nur, weil Wissenschaftler und Hochschulen seit langem mitspielen. Hochschulen richten Studiengänge fu?r die Games-Industrie ein und Wissenschaftler kreieren eine neue Sprache, die die Wirklichkeit verschleiert statt aufzuklären.” Weiter: “Über 3.500 empirische Untersuchungen belegen den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Mediengewalt und gesteigerter Aggressivität. Wissenschaftler, die dies leugnen, machen sich zu Komplizen und sind Profiteure des militärisch-industriellmedialen Komplexes, denn deren Institute erhalten umfangreiche finanzielle Unterstu?tzung der Games-Industrie.”Abgesehen davon, dass bis heute kein wissenschaftlicher Beweis im Sinne von ‘Wenn du Gewaltspiele spielst, dann wirst du zum Gewalttäter’ erbracht werden konnte: Die polemisch-populistische Art und Weise, in der dieser Kölner Aufruf verfasst wurde, lässt die oben genannten “Fakten” wenig seriös wirken. Es klingt vielmehr wie eine plumpe Stimmungsmache gegen Video- und Computerspiele getarnt als Unterschriftensammlung.Wie denkt Ihr darüber?
Die Inspiration hinter den “Silent Hill”-Rätseln
Die kryptischen Hilfestellungen zu vielen Text-Rätseln in japanischen Adventures lassen viele von uns ratlos da stehen. Vor allem die Gedichte aus der “Silent Hill”-Serie geben ihren Sinn erst nach langem Nachdenken und Flinte-ins-Korn-Werfen Preis. In einem Park in Kyoto habe ich die Muse der Grusel-Dichter gefunden:
Wahrscheinlich war die Konami-Belegschaft in eben diesem Park auf Betriebsausflug, als einige Designer das Schild gesehen haben und sich dachten: “Hey, das versteht kein Mensch, das bauen wir in irgendein Spiel ein!”Naja, wohl eher nicht. Das Schild ist aber trotzdem der Hit: Die Kombination aus Englisch und Japanern ist meistens ein Garant für unfreiwillige Komik. Findet einer von Euch raus, was uns dieser Hinweis sagen will?Und jetzt ganz neu: Der RSS-Feed zum Wahnsinns-Blog!
Spiel-Filme ohne Ende wohin soll das führen?
Das letzte Jahr war wieder ein Trauerspiel in Bezug auf Game-Verfilmungen. Die letzten Boll-Streifen habe ich bereits verdrängt, Max Payne sogar ignoriert. Mark Wahlberg in einem Film mit 16er-Freigabe? das kann ja nichts werden, habe ich mir im Vorfeld schon gedacht. Für mich war der einzig wahre Max-Darsteller stets Johnny Jackass Knoxville.Nun hat die englischsprachige Website examiner.com recherchiert, welche künftigen Filmprojekte rund um unser Hobby in Hollywoods Ideen-Pipeline schlummern. Manche davon sind sichere Sache, zum Beispiel BioShock oder Prince of Persia. Die Zukunft von Projekten wie Halo oder Splinter Cell steht noch in den Sternen.Ergänzend zu den 28 genannten Filmtiteln der Website haben wir weitere Projekte aufgespürt, von denen in den letzten Jahren die Rede war. Weder zum Myst-Film noch zu einer Metroid-Umsetzung gibt es griffige Infos, dafür werkelt Produzent Avi Arad nicht nur an Lost Planet, sondern anscheinend auch an einem Uncharted-Streifen. Beide Themen bieten mit Sicherheit mehr Potenzial als ein Sims-Film.Beim redaktionsinternen Plausch über wünschenswerte Filmumsetzungen kamen einige Blockbuster-Einfälle ans Tageslicht. Ich wünsche mir sehnlichst Tetris von Michael Bay, Thomas freut sich am meisten auf Day of the Tentacle von David Lynch und Lego Star Wars, vorzugsweise inszeniert von Herrn Uwe Boll höchstpersönlich und zwar als Realverfilmung!Da Peter Jackson wohl nicht mehr an Halo beteiligt ist, könnte er sich nun Donkey Kong widmen, findet zumindest Olli. Marcus träumt unterdessen von Animal Crossing aus dem Hause Pixar, würde aber Echochrome von Independent-Legende Jim Jarmusch ebenfalls nicht verachten.Welche Verfilmung wünscht Ihr Euch am meisten?








