Dies ist das Jahr von Monkey Island: Vor einigen Wochen erschien The Secret of Monkey Island Special Edition, mittlerweile ist auch die offizielle Fortsetzung von Telltale Games, Tales of Monkey Island, für PC und WiiWare erhältlich. Doch die Nintendo-Version enttäuscht so manchen Fan. Nicht wegen der Rätsel, die auf gewohnt hohem Telltale-Niveau sind, sondern die technische Seite sorgt für Verdruss: Heftige Ruckler und ein schwacher Sound wegen der starken Komprimierung trüben den ansonsten gelungenen Wii-Einstand.
Ein Telltale-Programmiere namens Yare äußert sich im offiziellen Forum über die Hardware-Begrenzungen von Nintendos Konsolen: “Wii und DS sind technisch extrem schwachbrüstig und deren Popularität täuscht nicht darüber hinweg. Das Wii-System ist keine leistungsstarke Konsole – selbst ein iPhone hat mehr Power als ein Wii.“
Schnell bremst sich Yare: “Ich sollte besser den Mund halten. In der Spielebranche gibt es eine goldene Regel, die besagt, nichts über niemanden zu sagen, denn es gibt ohnehin immer etwas Neues, worüber man sich aufregen könnte.“
Dem Erfolg von Tales of Monkey Island tun die technischen Schwächen keinen Abbruch, auch weil viele Spieler wenn möglich auf die technisch saubere PC-Version zurückgreifen. Nach Angaben von Telltale wurden die eigenen Erwartungen übertroffen und das Spiel hat sich zum bislang bestverkauften Titel des Studios gemausert.
“Für uns war es ein großartiger Verkaufsstart. Wir sind wirklich glücklich damit. Ich denke, es hat sogar unsere Erwartungen übertroffen”, sagt Telltale-Gründer Dan Connors.




Alles ist eine Frage der Zeit – auch die Produktionskosten einer Videospielkonsole sinken über die Jahre. Im Rahmen einer Telekonferenz nach der Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen eröffnete Sony-CEO Nobuyuki Oneda auf Nachfrage: Die PS3 ist “grob geschätzt 70 Prozent” günstiger geworden. Mit der Preisempfehlung zum Launch der PS3 von 600 Euro hätte man kalkulierten Verlust eingefahren, die aktuellen, miserablen 



