Der Film und Fernseh Thread
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captain carot vor vor 1 month, 1 week aktualisiert.
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12. Juni 2026 um 7:46 #1820461
DerSebomatTeilnehmerHoffe auch, dass das Ding im Streaming erfolgreich wird. Das komplette Franchise muss ja nicht gleich so steil gehen wie Marvel, aber so drei, vier Teile und ne Serie würden mir schon sehr gefallen. 🙂
12. Juni 2026 um 13:01 #1820488
captain carotTeilnehmerPotenzial für eine Trilogie wäre da, zumal man She-Ra angeteasert hat. Mal gucken aber das wird wohl eh ziemlich schnell im Streaming landen
11. Juli 2026 um 16:43 #1821692
greenwadeTeilnehmermasters funktioniert bei mir leider garnicht. der darsteller ist schlicht und einfach viel zu dünn und zu bubihaft. ein richtiger lauch im vergleich zur action figur. 1:1 das gleiche problem wie damals mit den new adventures fuguren. auch viel zu dünn.
für mich ist der film deswegen unkuckbar. leider… ich hätte echt bock drauf gehabt. zumal es ja entsprechende schauspieler gegeben hätte. Alan Ritchson zb. den ein halbes jahr komplett auf masse trainieren lassen und er wäre der übertriebenen statur von he-man wenigstens so nah gekommen, das es nicht die illusion bricht. oder sie hätten auch cgi muskeln draufpacken können. ist ja sowieso ein cgi-fest der film. wäre alles besser gewesen als dieser spargeltarzan he-man.
12. Juli 2026 um 10:43 #1821695
captain carotTeilnehmerAlan Ritchson ist komplett auf Stoff. Klar, die Hollywood Märchen erzählen was anderes. Jemand mit ansatzweise der Figur (Arnie zu Olympiazeiten wäre schmal gegenüber He-Man) kann kaum noch ne Treppe hoch ohne außer Atem zu sein, geschweige denn sich athletisch bewegen.
Zeigt eher, wie verzerrt das Bild mittlerweile ist. Auch weil mittlerweile gefühlt 95% der Darsteller eh voll auf Stoff sind.
15. Juli 2026 um 0:39 #1821785
captain carotTeilnehmerGhost in the Shell 2: Innocence:
Seit 20 Jahren (ich bin alt) nicht mehr gesehen. Anders als den Vorgänger, der immer noch zu meinen Lieblingsfilmen gehört. Die 3D Animationen sind einfach nicht gut gealtert. Für mich hatte Innocence trotz guter Figurenanimation eh nie die visuelle Klasse des Vorgängers, das hat sich mit dem Alter jetzt noch verstärkt.Batous mentale Reise bleibt interessant, aber die Zitatüberfrachtung nervt mich mittlerweile noch etwas mehr als früher weil es teilweise einfach zu sehr in your face ist.
Leider funktioniert dann am Ende das visuelle Worldbuilding nicht so richtig für mich. Alle fahren zum Beispiel Oldtimer. Ein Großteil der Waffen ist auch älteren Datums. Das darf dann mit biomechanischen U-Booten und Fluggeräten oder der ganzen Cyberware kontrastieren. Ich mag durchaus Retrofuturismus aber hier prallen zu oft Welten aufeinander ohne dass es wirklich Sinn ergibt.
26. Juli 2026 um 1:47 #1822113
captain carotTeilnehmerHeute mal mit ‚wie der Wind sich hebt‘ eine Ghibli Bildungslücke geschlossen. Irgendwie schiebe ich Miyazakiz mittlerweile letzte zwei Filme seit Jahren vor mir her, weil halt irgendwann nix mehr nachkommen wird. Was man aber auch nicht ewig machen sollte.
Durchaus wieder ein starker Film. Die Entscheidung, weitgehend auf Soundeffekte für Erdbeben, verschiedene Flugzeuggeräusche und dergleichen zu verzichten und das anders anzugehen fand ich mehr als interessant. Erzählerisch ist der Film ziemlich stark, auch wenn er sich natürlich reichlich Freiheiten gegenüber dem Leben der Hauptfigur nimmt.
Visuell bin ich ein bisschen zwiegespalten. Das Design ist toll weil die Mischung zwischen Ghibli Stil und historischer Abbildung echt aufgeht. Die Animation kommt da aber nicht immer mit und ist unterm Strich nicht gerade Ghiblis beste.26. Juli 2026 um 16:10 #1822116
greenwadeTeilnehmerJurassic Park
ich hab den damals im kino gesehen. seit dem nicht mehr. 😛 ich war echt gespannt wie die effekte heute auf blu ray + flat tv wirken. ich sag mal so, besser als befürchtet und schlechter als erhofft. es war noch ok anzusehen, aber der krasse wow-effekt von damals war leider komplett weg. mir war damals auch granicht bewusst das es eine mischung aus modellen und cgi war. damals dachte ich einfach alle dinos wären computergrafig.
filmisch, schon gut, für mich aber nicht das meisterwerk das es für viele andere ist. dazu hat mich die action zu wenig abgeholt und auch das dauernde rumgeschreie von den weiblichen figuren hat mich schnell genervt. ansonsten aber top. sehr schönes 90s feeling wie alles gemacht ist usw. und löblich das er ein hauch ethik/moral beinhaltet. gutes pacing, tolle kulissen und einfach ein film der spaß macht.
26. Juli 2026 um 18:10 #1822119
captain carotTeilnehmerDie Action ist die eine Sache, Spannungsaufbau und Pacing das andere. Letzteres verkacken viele aktuelle Popcorn Filme irgendwie komplett. Ziemlich oft ist die Action dann auch so drüber dass man das eh nicht mehr ernst nehmen kann. Da sind mir ältere Streifen die vielleicht nicht die beste Action haben mittlerweile deutlich lieber. Im Budget Bereich und vor allem abseits von Hollywood sieht das erfreulicherweise oft anders aus.
27. Juli 2026 um 17:02 #1822143
greenwadeTeilnehmerja, das stimmt wohl! teilweise werden filme heute ja gezielt für den second screen produziert, wo dann ständig die haupthandlung per dialog wiederholt wird, damit man auch weis um was es geht wenn man nicht ständig hinschaut – nix von wegen “show, dont tell!”. klar das bei sowas dann keine wirkliche spannung aufkommt.
im low budget bereich hab ich mir letztens Upgrade von 2018 angeschaut. der hat 5000000 dollar gekostet, sieht super gut aus und hat ne simple aber geniale kameratechnik durch die die kampfszenen auch heute noch super frisch wirken. fand ich zb. 100 mal besser als die ideologisch aufgeladenen marvel-formel filme die ein vielfaches kosten.
27. Juli 2026 um 20:09 #1822145
captain carotTeilnehmerIch glaube nicht, dass das mit Second Screen zu tun hat sondern damit, dass man die Zuschauer für doof hält.
Filmbudgets sind ein Thema für sich, Gareth Edwards‘ Monaters hat dank unbekannter Darsteller, günstiger Locations und kleiner Crew angeblich nur 500.000$ gekostet, aber da muss man halt immer das Gesamtpaket sehen.
Ganz abseits der Effekte, hab ich große Szenen in einer Stadt können die mal schnell hunderttausende kosten, sobald viele Statisten gebraucht werden, Straßen gesperrt werden müssen und all sowas. Komplexe Stuntarbeit wird schnell richtig teuer in dem Fall. Starbesetzungen sind natürlich auch ein Kostenfaktor, aber nur einer von vielen.Beispiele von früher, Jäger des verlorenen Schatzes damals 20 Millionen, Blade Runner gleich 30 Millionen. Bei Blade Runner gab es unter anderem riesige, teure Sets und Szenen mit vielen Statisten, bei Indy reichlich Location Shots, beide viele Kostüme und so weiter. Das entspricht übrigens grob 74 respektive 110 Millionen heute.
Bei beiden Filmen war Ford auch noch nicht der große Star, der er dann einige Jahre später war. Der letzte Kreuzzug hatte dann acht Jahre später ein Budget von 48 Millionen. Inflation spielt da natürlich mit rein, mit Connery und Ford dann aber auch gleich zwei teure Stars.
An der Stelle mal ganz bewusst drei ältere Filme rausgepickt.
Ich hab mir die Tage noch mal Godzilla Minus One angeguckt. Der Film ist produktionsseitig auf mehreren Ebenen ziemlich clever. Die Sets halten sich in der Praxis ziemlich im Rahmen. Insel, Slum in der Wideraufbauphase, Boot, mal hier ein großer Saal, dort ein altes Krankenhaus. Die Schauspieler bekommen natürlich keine Hollywood Stargagen. Und auch wenn die Effekte handwerklich gut gemacht sind, wahrscheinlich sogar so einiges digital nachbearbeitet wurde, die richtigen Effektszenen sind gar nicht so irre viele. Unterm Strich kam man dann auch mit gerade mal 10 Millionen Dollar aus. Als US Produktion wäre das zwar zwangsläufig teurer geworden, aber ich bin mir absolut sicher, dass das unter 30 Millionen Dollar machbar wäre, vielleicht auch unter 20.
Auf filmischer Ebene funktioniert der Film wesentlich besser als die Mehrheit der Monsterverse Filme, wenn nicht sogar als alle. Weil hier grundlegende filmische Regeln beachtet werden. Kostenpunkt ca 140 Millionen…
Quasi der Gegenentwurf dazu ist Godzilla x Kong: New Empire. Reine Monaterklopp-Materialschlacht, gefühlt kein einziger Shot ohne CGI, die Story könnte ein zehnjähriger geschrieben haben.
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