Zumindest mir geht es so: wenn ich daran denke, was mein schönstes Games-Erlebnis war, dann ist das Ergebnis meist Die Zeit von 1990 bis 1999.
Mit dem Motto “Früher war alles besser!” hat das nichts zu tun. Wenn man nach langer Zeit mal wieder eine der alten Perlen zockt, fällt einem auf, wie künstlerisch anspruchsvoll, unbedarft oder zeitlos etliche Titel dieser Ära sind.
Von den knuddeligen Jump’n’Runs, zu Funracern, harten 2D- und 3D-Shootern, Sportspielen aller Art, Horrorspielen, Simulationen, monumentalen RPGs und Beat’em Ups – alle Genres gab es zuvor schon aber in den 90ern wurden sie so gut, das viele Spieler an diese Zeit zurück denken, als Spiele zur Auslieferung fertig entwickelt waren, unglaubliche Renderszenen boten und nicht jedes Detail im Internet zu Tode analysiert wurde.
Der Geruch eines frisch ausgepackten PS1-Spiels, das Rattern und Schnaufen der CD-Konsolen und der ausgeleierte 3D-Stick des N64-Pads, die ersten brutalen Shooter undundund. Ach, was solls. Früher war doch alles besser!
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