20 Jahre PlayStation – M!emoiren: unsere Erlebnisse der zweiten 10 Jahre

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Tobias Kujawa

Als meine Freundin noch in Berlin wohnte und ich dementsprechend oft im Zug saß, stellte sich mir die Frage, ob ich meine Wartezeit mit 3DS oder der damals frischen Vita verbringen wollte. Entgegen dem Trend entschied ich mich für Sonys Edel-Handheld, weil mich das OLED, die zwei Analogsticks und Sonys starke Marken auf Hunderte Stunden Spielspaß hoffen ließen. Mittlerweile ist die Liebe (zum Handheld!) abgekühlt. Zwar gibt es nun ein großes Portfolio, vor allem Japan-Fans werden mit der PSV glücklich. Ich für meinen Teil bin aber enttäuscht, dass Sony selbst nach Killzone Mercenary der Vita die Unterstützung versagt und die Verantwortung für den Verkaufserfolg auf Dritthersteller und Indie-Entwickler abwälzt. Warum gibt es weder God of War– noch Gran Turismo-Teile für unterwegs, und warum wurde Uncharted: Golden Abyss nicht von Naughty Dog selbst entwickelt? Und warum wird der Spieler noch immer mit sauteuren Speicherkarten und Account-Beschränkungen gegängelt? Die Hoffnung auf Besserung habe ich aufgegeben.

Sascha Göddenhoff

Auf die PlayStation 2 lasse ich nichts kommen! Die Kiste holte ich mir zwar spät und gebraucht von einem Freund ins Haus, doch mit meinem ersten Game Tekken 4 begann die bis dato intensivste Spiele-Zeit. Da ich kein Interesse an der Xbox hatte, spielte ich alle Multiplattform-Titel auf der PS2. Exklusive Vergnügen wie die beiden God of War-Teile, Metal Gear Solid 3 oder Okami muss ich ebenso nennen wie Tekken Tag Tournament – Letzteres zockte ich mit Freunden über Monate rauf und runter. Gemeinsam erlagen wir dann SingStar: Zur Abitur-Zeit traf sich unsere Karaoke-Clique jede Woche zum Gesangsduell. Ich hielt der Konsole noch die Treue, als die Xbox 360 schon lange im Laden stand, denn tolle Spiele gab es zuhauf. Im Gegensatz zur zweiten PlayStation begeisterte mich die PS3 nur mit ­Uncharted 2 so richtig. In der PSP rotierte einzig das großartige Patapon längere Zeit, ihre Nachfolgerin Vita besitze ich bis heute nicht. Die PS4 jedoch entflammt meine alte Liebe wieder: Ein potentes System, der tolle Controller sowie die Angebote von PlayStation Plus sorgen dafür, dass in der neuen Generation abermalig Sony mein Herz gehört.

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6. Februar 2015 9:42

Eure Erinnerungen zu lesen ist wirklich sehr unterhaltend, davon wünsche ich mir online wie im Heft gerne mehr!@Matthias: grundsätzlich hast du in Bezug auf die Vita recht, doch Spiele gibt es trotz des versiegenden Supports seitens Sony dennoch mehr, als z.B. ich neben Frau und Beruf in absehbarer Zeit bewältigen kann. Zocke dabei werktags rund zwei Stunden beim Pendeln.Gerade erst habe ich Tearaway nach rund einem Monat durch und bin kurz vor der Platintrophäe. Jetzt warten Killzone Mercenary, Uncharted, Jak & Daxter 1-3, Ratchet & Clank 1-3, Sly 1-3, Sly 4, God of War 1-2, Danganronpa 1 & 2 sowie Gravity Rush auf mich. Im PSN gibt es dann Oddworld, Grim Fandango uvm, dazu PSone und PSP-Klassiker und natürlich einige großartige Indie-Spiele.Das Argument “”mangelnde Spiele”” kann ich daher wirklich nicht gelten lassen 🙂