retroplace – Videospiele sammeln, verkaufen & verwalten

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Händler-Plattform?

Trotzdem ist auch die Zusammenarbeit mit Händlern auf retroplace willkommen – bei einem Blick durch die Angebote fanden wir prompt den vor ein paar Monaten hier in der M! Games vorgestellten Fachhändler Verleihnix aus Stuttgart/Bad Cannstatt, der seine Klassiker bei retroplace zum Verkauf anbietet. Corre erläutert: ”Für Händler sind wir eine echte Alternative, wenn sie Ihre Artikel online anbieten wollen – egal, ob diese schon selbst in ihrem Shop verkaufen oder nicht. Wir stehen aber nicht in direkter Konkurrenz zu Flohmärkten und Retrobörsen. Allerdings: retroplace ist ein wunderbar nützliches Tool, um zum Beispiel auf einer Börse kurz den Preis zu checken oder ob man Titel bereits in seiner Sammlung hat.”

Auch der Blick ins europäische Umland ist möglich: Die Seite ist in fünf Sprachen verfügbar, die Kommunikation mit potenziellen Geschäftspartnern kann automatisch übersetzt werden.
Natürlich stellt retroplace momentan noch eine überschaubare Präsenz für eine eingefleischte Gemeinde dar. Aber die wächst – und zwar stetig, wie Armin Hierstetter stolz verkündet: ”Von der Resonanz sind wir noch immer überwältigt. Täglich melden sich neue User an, viele verwalten ihre Sammlungen bei uns, pflegen ihre Wunschlisten und arbeiten kräftig an der Pflege der Datenbank mit. Pro Woche landen mehr als 1.000 Spiele in den Sammlungen der Nutzer – daran sieht man deutlich, dass sie retroplace aktiv verwenden. Das freut uns natürlich sehr.” Uns auch – denn ein solches Web-Angebot haben wir bisher vermisst.

Was tun, wenn du nicht weißt, wie dein Spiel heißt? Retroscan!

Eines der coolsten Features von retroplace ist der sogenannte ”Retroscan”: eine Funktion, mit der man über eine Kamera im Smartphone oder am PC den Barcode eines Spiels einliest und es so direkt in die Sammlung packen kann. Klingt interessant – wir haben den Retroscan herausgefordert.

Die ganze ”Retrocan”-Operation dauerte nur gute zehn Sekunden. Zum Vergleich haben wir versucht, das Spiel von Hand zu recherchieren – ganz so einfach ist das nicht ohne Japanischkenntnisse, nur der Name von Lizenzhalter Sanro ist für westliche Augen zu lesen. Mit ein wenig Google-Geschick hatten wir das Ergebnis nach etwa zwei Minuten – die Suche ”Famicom Frog Game Sanrio” führte über Umwege zum Erfolg. Das ist freilich nicht allzu lange, aber doch ein gutes Stück aufwendiger als der Retroscan. Gerade für die Verwaltung und Pflege großer Import-Spiele-Sammlungen ist dieses Feature ein Segen!

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NikeX
30. November 2019 21:08

Gute Sachen dabei. Dreamcast D2 us ntsc. 70 ist o.k. Berserk pal 40 ist normal. homebrew Rush Rush Ralley ist dabei. Mega CD noch wenige Titel. In Relation (6 Seiten), viele jap Playstation 1 Titel.

Rudi Ratlos
28. November 2019 11:48

Grundsätzlich recht cool, für mich leider zu spät, da ich wenig Lust habe, meine Sammlung aus der ogdb da rein zu übertragen. Andererseits sind die geringeren Verkaufsgebühren nicht verkehrt und da ich momentan fleißig auf digital umstelle, vielleicht doch eine Option…

RYU
RYU
27. November 2019 17:10

Immer schön wenn es weitere Martplätze gibt, neben ebay, gerade da diese ihre Konkurrenz wohl immer weiter schluckt.