Angeschaut: State of Decay 2

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Während PlayStation-Freunde noch heute auf das vor über drei Jahren versprochene DayZ warten und ihre Vorfreude auf Days Gone schüren, dürfen Besitzer einer Xbox One bereits im nächsten Frühling ihre Fantasien von einer Zombie-Apokalypse ausleben – im äußerst vielversprechenden State of Decay 2.

Das funktioniert grundsätzlich so wie der sehr gelungene Vorgänger: In einer großen, von Zombies durchzogenen Spielwelt trefft Ihr zufällig auf weitere Jungs und Mädels, die der Zombiewelt das Überleben abtrotzen. Je nach ihrer Gesinnung schließen diese sich Euch an. So rüstet Ihr Eure Basis auf, sorgt Euch um das Wohl Eurer Truppe und erfüllt Story-Missionen. Ungleich dem Vorgänger lässt sich State of Decay 2 auch kooperativ angehen – bis zu drei Freunde nehmt Ihr mit auf Eure Abenteuer. Löblich: Xbox-One-Spieler und PC-Recken (mit Windows 10) dürfen gemeinsam ran.

Im Vergleich zum Erstling bietet State of Decay 2 von allem mehr: Es gibt mehr Zombie-Arten, mehr Optionen beim Basen-Ausbau und eine größere Spielwelt. Gute Nachrichten für die Augen: Im Gegensatz zum Vorgänger ist State of Decay 2 keine Attacke auf Eure Sehorgane. Mit dem Wechsel von der CryEngine auf das vierte Unreal-Pendant, zusätzlicher Erfahrung und mehr Hardware-Power dank neuer Konsolen-Generation haben die Entwickler eine Optik geschaffen, die dem Vorgänger zwar treu bleibt, aber dessen üble Schwächen wie krasse Unschärfe und schrecklich übertriebene Kontraste ausbleiben. Ein Augenschmaus ist State of Decay 2 zwar auch nicht, der Stil passt jedoch – außerdem hinterlassen einzigartige, besondere Spielerfahrungen dann doch mehr bleibenden Eindruck als Bombast-Grafik. Seht Ihr das anders? Freut Ihr Euch auf Microsofts Exklusiv-Zombies? Oder wartet Ihr weiter auf DayZ?

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D00M82
Moderator
D00M82

Ich freu mich schon drauf. 4er online Coop und Zombie-Apokalypse ist immer gut.

SonicFanNerd
Moderator
SonicFanNerd

Ich mochte den ersten Teil. Und das trotz echter Qualitätsmängel auf der XB360.

An dem zweiten Teil bin ich nach wie vor interessiert, aber eben nicht unbedingt heiß drauf.