Avatar: Dezember-Release ist Schuld

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Während der Film Avatar in kurzer Zeit zum zweiterfolgreichsten Film aller Zeiten avancierte, bekam das zuvor ebenso gehypte Avatar: The Game durchweg schlechte Kritiken und schaffte den erhofften kommerziellen Erfolg nicht. Ubisofts CEO Yves Guillemot (Foto) glaubt, dass der Grund dafür der Release des Spiels im Dezember sei.

“Wir wussten, dass wir ein [kleines Risiko] eingingen”, sagte Guillemot. “Die Tatsache, dass der Film im Dezember kommen würde, war ein potentielles Problem und es wurde dann auch zum Problem.”

In Zukunft werde es daher schwieriger sein, Rechte für Filme zu kaufen, die im Dezember erscheinen. Weiterhin bemängelte Guillemot, dass die Entwicklungszeit für Avatar: The Game zu kurz gewesen sei. Weil das Team ständig unter dem Release-Druck des Films gestanden hätte, sei es nicht möglich gewesen, Fehler auszumerzen. Dennoch glaubt der Ubisoft-CEO, dass das Spiel auf lange Sicht ein Erfolg werden könnte. “Avatar ist kein verlust-machendes Projekt. Wenn wir eine Million Exemplare weniger verkaufen [als wir erwartet haben], dann sind das 30 Millionen Euro und 65 oder 70 Prozent Bruttoeinnahmen, die verloren gehen.”

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torbus
21. Januar 2010 10:26

Hm , für wie minderbemittelt hält man uns eigentlich ?!? Wenn ein Cameron 4 Jahre an einem Blockbuster werkelt beginnt die Produktion des obligatorischen “”Spiel zum Film”” erst im Endstadium des Filmes? Wie WNxKraid oben schon richtig erwähnt : Der Dezember & das damit einhergehende Weihnachtsgeschäft sind doch der Absatzstärkste Monat im Jahr für Videospiele & Elektronikartikel jedwelcher Natur. Yves Guillemot sollte sich vielleicht Gedanken über seine schwache Lizenzversoftung machen & nicht so konfus über ein ungünstiges release Datum schwadronieren…..

captain carot
20. Januar 2010 6:58

King Kong ist in Ordnung, dank mangelnder Abwechslung und weniger Gegner aber auch nicht wirklich berauschend.

Svenni1992
20. Januar 2010 5:49

ich fand auch king kong garnet so übel wenn ich ehrlich bin … aber is geschmackssache… und Goldeneye is sowieso das beste beispiel für gute spiel-filme:P

captain carot
19. Januar 2010 18:57

Richtig gute Filmversoftungen sind wie schon gesagt Indiana Jones 3 und das Spiel zu Goldeneye (besser als der Film).Alien 3 auf dem SNES war seinerzeit auch super. Allerdings kamen alle drei deutlich nach den Filmen.Filmnahes Release: EA´s Spiele zu die zwei Türme und die Rückkehr des Königs waren nicht übel. Gute Technik, anständig zu spielen.Bei Lizenzen im weiteren Sinne gibt´s eine Menge gute Spiele, wie eben Arkham Asylum und the Darkness.Zum Thema: Wenn man so ein mittelmäßiges Spiel bringt, hat man entweder zu spät mit der Produktion angefangen, nicht genug Personal für die Entwicklung bereit gestellt oder auf den schnellen Euro gehofft.

tetsuo01
19. Januar 2010 16:34

kreative Freiheit ist wohl auch so ein Thema bei Filmversoftungen. Man muss sich als Entwickler wohl ziemlich genau an den Hirngespinsten eines James Cameron orientieren sonst gibts eine hinter die Löffel.edit: vieleicht geht das Game ja mal für 5 Euro vom Wühltisch mit, dfann haben sie ihren Erfolg Herr Guillemot …

WNxKraid
19. Januar 2010 14:22

Ahja, jetzt ist also das falsche Releasedatum schuld.Dabei war doch die Weihnachtszeit bisher immer ein Garant für gute Verkaufszahlen.Damit eigene Fehler einzugestehen scheint’s der gute Herr Guillemot nicht so zu haben.Wäre ja auch schlimm wenn man mal einsehen würde was man falsch gemacht hat und daraus was lernt und nächstes mal besser macht.

LaLaLand
19. Januar 2010 13:53

Die Lizenzkosten gehen wohl einfach immer vom Gesamtbudget weg und es bleibt dann weniger für die Entwicklung (wär so meine Milchmädchenrechnung)Beste Filmumsetzung: Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (Adventure)Aber Silberauge war schon auch geil…

19. Januar 2010 13:21

Ghostbusters ist genau genommen aber kein Spiel mit Filmlizenz…es sei denn du meinst die alten Teile.Gute Spiele mit Filmlizenz…happige Frage!?!Alien 3 auf dem SNES war gut…zumindest weit besser als die MD-Version, Batman Returns von Konami ging auch in Ordnung, Judge Dredd war ok…???…Hey, Street Fighter the Movie war grosses Kino…ein Spiel basierend auf einer Filmlizenz die auf einer Spiellizenz basiert…wo findet man schon sowas xDGanz ehrlich? So richtig fällt mir da nix ein!!!Wenn´s um Lizenzen im weiteren Sinne geht, dann The Darkness…das war super.Edit: Genau, Arkham Asylum ist auch super.Nochmal Edit: Boah bin ich blöd…Silberauge 007, beste Filmversoftung ever!!!

Kakyo
19. Januar 2010 13:07

arkham asylum natürlich ;P

marc12345
19. Januar 2010 13:00

so schlecht ist das spiel nicht hab schon viel schlechtere spiele gesehen und gespieltmein bestes lizenzspiel warGhostbusters the videogameund bei euch

Blechfaust
19. Januar 2010 12:44

Es ist immer jemand oder was anderes Schuld. Ich werde einen perosönlichen Feiertag drauß machen, wenn ein Entwickler bei einem richtigen Müllspiel mal von sich aus sagt, dass er einfach selber schuld ist, dass er so einen Schrott gemacht hat oder sich dazu bereit erklärt hat.(Ich glaube das gab’s schon mal irgendwo, aber nicht in dem großen Stil, wie es mir wünsche.)

Michael Herde
19. Januar 2010 12:33

Dann darf man halt solche Spiele einfach nicht machen, wenn es am Termindruck scheitert. Oder man fängt früher an oder beschäftigt mehr Leute. Aber das schnelle Geld ist ja so verlockend. Wobei “”Avatar”” längst nicht das schlechteste Lizenzspiel ist. Man denke an “”Wanted””: Das kam deutlich nach dem Film und war trotzdem eine Frechheit.

19. Januar 2010 12:30

verstehe den letzten satz nicht?!

Kakyo
19. Januar 2010 11:53

seh ich ähnlich…erst meinen man könnten mit dem namen groß absahnen, dann ned fertigwerden und nichts anständiges abliefern können und zum schluss dann noch rum heulen wie ungerecht es doch dieser zeitdruck ist….da stellts mir direkt die haare auf.

tetsuo01
19. Januar 2010 11:43

Die Leute kaufen halt doch nicht jeden Lizenzschrott. Schlechtes Spiel, Schlechte Verkaufszahlen. Vielicht auch mal ein Antrieb für die Entwickler nicht immer nur so einen Müll zu produzieren.