Lost Planet 2 wird in Japan von japanischen Entwicklern eines japanischen Publishers entwickelt – und bedient trotzdem das westliche Shootergenre. Das offenbart einige Vermarktungshürden, über die Lost Planet 2-Producer Jun Takeuchi spricht.
In großen nicht-japanischen Märkten wie Deutschland setzt Capcom auf die Wiedererkenung der Marke Lost Planet und stellt die neuen Features sowie den 4-Spieler-Modus in den Vordergrund. Auch die Betonung, dass Lost Planet 2 ein Action-Shooter ist, sei wichtig. Der japanische Markt funktioniert dagegen anders, wie Takeuchi sagt. Hier muss der Fokus nicht nur auf die Erwähnung des Multiplayer liegen, sondern vor allem das Spaßelement im 4-Spieler-Modus ist entscheidend (‘enjoying four player co-op mode’). In anderen Worten: Capcom hofft, Lost Planet 2 genauso so wie den japanischen Überhit Monster Hunter klingen zu lassen, der gerade durch sein Mehrspieler-Element die Massen angezogen hat.
Daneben ließ Takeuchi fallen, dass Lost Planet 2 vermutlich als Manga erscheine, um die Marke zu promoten.









Nunja, wäre nicht das erste Mal das Capcom 2 Marken vereint. Hoffe die lassen das frisch angekündigte Mega Man 10 für WiiWare unangetastet von diesem Koop Gedöns.
Ich fand Lost Planet mehr als nur gut und es hat mich an die gute alte 16-Bit-Zeit erinnert. Daueraction, gigantische Mosterhorden, fette Bosse…Stress.Für mich ganz klar eines der besten Actiongames der aktuellen Generation…der zweite Teil ist so gut wie gekauft…jetzt noch ein neues Zone of the Enders und ich bin glücklich.Was das Marketing betrifft:Egal, hauptsache es verkauft sich. Das Franchise hätte es verdient und Monster Hunter als Aufhänger ist allemal weniger geschmacklos als ein Terroranschlag auf einen Flughafen.
Ich glaube die Unterschiede zum Westen sind gar nicht so groß wie die Japanischen Entwickler immer glauben. Ein gutes Spiel ist ein gutes Spiel, und ein gutes Feature ist hier wie dort gut. Durch die gezwungene “”Verwestlichung”” besteht eher die Gefahr ein gutes Spiel zu verhunzen mit unpassenden Charakterdesigns und Gameplayelementen. Die Japaner sollen sich einfach auf Ihre stärken zurückbesinnen und gute Spiele machen wie zu 16-Bit Zeiten, dann läuft es auch wieder mit dem Absatz. Viele Japanische Spiele sind einfach mit viel zu wenig Aufwand und zu kleinem Budget produziert, zudem trauen sie sich kaum noch an neue Ideen heran. Selbst westliche Mega-Publisher wie EA, denen man so etwas eigentlich nicht zutraut, sind da viel innovativer.
Wenns denn hilft… :PSollte man sich die Mühe machen den Manga zu übersetzen schau ich ihn mir bestimmt mal an.