Der E3-Trailer zu Far Cry 3 wurde zwar grundsätzlich positiv aufgenommen, aber auch für seine teils heftige Gewaltdarstellung kritisiert. Mark Thompson, Lead Game Designer des Titels bei Ubisoft Montreal, hat sich gegenüber VG247 über Gewalt in Far Cry 3 und Videospielen geäußert und seine Position dazu erklärt.
“Gewalt und künstlerischer Inhalt müssen sich nicht ausschließen”, beginnt Thompson. Es gehe eher darum, wie ehrlich man bezüglich der grundsätzlichen Spielmechanik und der Charaktere sei. Ein Fehler, den Spiele machen könnten, sei es, die Gewalt nicht anzuerkennen und so zu tun, als sei sie nicht wichtig. Dadurch könne auch die Wichtigkeit der Erzählstruktur gemildert werden.
Auf die Frage, wie Gewalt und eine Story in Einklang zu bringen seien, erklärt Thompson, dass ein Loch in der Handlung entstünde, wenn sich die Gegner nicht gegen die Gewalt zur Wehr setzten. Dabei gehe es jedoch nicht um richtig oder falsch. Man möchte nicht moralisch sein, sondern jemanden, der noch nie getötet habe, dazu zwingen, um ihm nahestehende Personen und sich selbst zu retten.
Far Cry 3 erscheint am 30. November für PS3 und Xbox 360.









@Doublefine: Vllt. wär´s mal ganz gut, wenn gerade Krieg in Videospielen ne Ecke dreckiger wäre. Der meist sehr saubere, ach so geile CoD Krieg, der nie wirklich schmutzig ist ist m.M. der größere Witz. Passt es zu jeder Reihe und muss Tomb Raider zeingen
Ich denke auch, dass es gut ist zu sehen, dass seit ein paar Jahren einige Spiele versuchen, Gründe für Gewalt interaktiv zu verhandeln, die über die Erklärung “”Zombievirus”” hinausgehen. Sicher wird es immer “”reine”” Actionspiele geben, in denen wir einfach ballern dürfen, und dass ist auch gut so. Aber trotzdem freue ich mich über jedes BioShock, SpecOps, etc. UNd FarCry 3 scheint hier auch ein paar interessante Dinge in peto zu haben. Ich bin jedenfalls gespannt. Und das sage ich als jemand, der Ego-Shooter eigentlich nicht abhaben kann.
Gewalt ist allgegenwertig in videospielen, sogar Super Mario tötet seine Gegner in den er ihnen den Schädel einstampft. Das Gewalt also zu unseren Hobby dazu gehört steht ausser Frage, die Frage sollte lieber lauten wie Grausam dürfen Games sein. Muss man z.B, die Hinrichtung von wehrlosen Menschen zelebrieren oder Vergewaltigungen andeuten? Sicherlich gehört eben genanntes zum Grauen des Krieges, aber ist es wirklich notwendig derartig realistische Darstellung zubieten? Die Programmierer bzw. Designer versuchen momentan leider damit Aufmerksamkeit zu erregen and statt mit Ausgefuchsten und/oder innovativen Spielabläufen. Zu guter Letzt möchte ich klar stellen, ich bin nicht gegen Blut oder sogenannte Killerspiele (zähle die Bioshock´s zu meinen Lieblingsspielen), nur wieviel Gewalt ist notwendig und wann wird es pervers?
In einen Video Spiel “”Gewalt”” anwenden…Da ist “”Killerspiele”” ned weit weg…
Das wäre doch ein reines Weggelaufe, wenn man in dem Game keine Gewalt anwenden könne.