gamescom-Impressionen: Detroit: Become Human

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Auch hier wird uns erneut die E3-Demo präsentiert: Quantic Dreams Co-Chef Guillaume de Fondaumière dirigiert den menschlich aussehenden Androiden Connor durch eine wunderschön aussehende Zukunftswelt, in der Maschinen den Menschen alle langweiligen Tätigkeiten abnehmen, dadurch aber auch für mehr Arbeitslosigkeit sorgen. Einige Androiden drehen seit Kurzem am Rad, lehnen sich gegen ihre menschlichen Herren auf und entwickeln sogar Emotionen. Androide Connor ist Experte für Verhandlungen und wird der Polizei als Unterstützung bei einer Geiselnahme geschickt. Der Androide David hat ein junges Mädchen in seiner Gewalt (und den Vater des Mädels getötet) und droht, sich mit ihr von einem Wolkenkratzer zu stürzen. In typischer Quantic-Dream-Adventure-Manier leuchten interaktive Gegenstände am Tatort auf, je mehr Ihr davon findet und untersucht, desto höher ist Eure Chance, den Einsatz erfolgreich zu beenden. Per R2-Taste wechselt Ihr in Connors “Mind Palace”, die Zeit steht still und die Welt erscheint in einer Art Gittermodell, an dem Infos haften: Wie heißen die Leute in der Umgebung, mit wem kann man noch sprechen etc.? Auch kann Connor dank Rekonstruktionsfähigkeit den Hergang von Taten zurückverfolgen, indem er zum Beispiel eine Leiche gründlich untersucht. So lassen sich die letzten Sekunden vor dem Tod schließlich virtuell vor- und zurückspulen, was zu neuen Erkenntnissen und Tatwerkzeugen führt. Im Sinne von: Der Vater des Mädchens hatte ein Notepad in der Hand, das er beim tödlichen Sturz verloren hat – darauf befindet sich der Grund für das Ausrasten des Hilfsdroiden David. Aktuell wirkt Detroit: Become Human wie ein lineares, grandios gestyltes Krimi-Adventure, das Euch an fixen Stellen zwischen mehreren Optionen wählen lässt. Das zeigt uns auch Guillaume de Fondaumière, indem er dieselbe Szene mit unterschiedlichen Herangehensweisen spielt – und damit ein alternatives Ende der Geiselnahme triggert. Fazit: Sieht super aus und bietet die bekannte Quantic-Dream-Formel. Oder anders: Wer auf Heavy Rain stand, sollte Detroit: Become Human im Auge behalten.

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19. August 2016 17:55

Grosse hoffnung.Mal sehen wie die grafik qualität schwankt

Tokyo_shinjuu
19. August 2016 14:06

Letzter Satz fasst das Spiel wohl wunderbar zusammen.Als wohlwollender Heavy Rain Spieler, wird wohl auch dieses Spiel somit in meine Sammlung kommen.

Siekard
19. August 2016 13:53

So Awsome! *-*