Produzent Dave Cox stieg aus seinem Sarg und sprach mit uns über den neuen Dracula, innere Zerrissenheit und das gute Gefühl, eine Geschichte abzuschließen.
M! Games: Habt Ihr bis zum Release des Spiels Ende Februar noch eine Menge Druck?
Dave Cox: Wir haben Dir einen zu 90 Prozent fertigen Code gezeigt. Wir sind eher unter Druck, was die Erwartungshaltung der Fans angeht. Viele erwarten einen einfachen Nachfolger. Wir sind aber sehr ambitioniert an dieses Spiel herangegangen und wollten möglichst viele und neue Elemente einbauen. Wir können einfach kein kleines Spiel machen.
M! Games: Wie viele Leute arbeiten gerade an Lords of Shadow 2?
Dave Cox: 100 Leute, 25 davon haben an Mirror of Fate gearbeitet und sind danach zur Lords of Shadow 2-Produktion gestoßen. Es ist also ein vergleichsweise kleines Team, und der Vorteil ist, dass der Austausch und Entscheidungen schnell vonstatten gehen und nicht wie bei anderen größeren Studios über zig Produzenten laufen.
M! Games: Du bist mit der Castlevania-Marke seit einiger Zeit betraut; nennst es sogar eine besondere Zeitspanne deines Lebens.
Dave Cox: Nun ja, mein Team und ich haben nun die letzten sieben Jahre unseres Lebens Castlevania gewidmet. Dabei brachten wir natürlich auch Opfer; gerade wenn ich an meine Familie denke, die in dieser Zeit oft auf mich verzichten musste. Ich denke, es ist nun an der Zeit, nach dem Beenden der Lords of Shadow-Saga etwas anderes zu machen.
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