Junge Pädagogen wollen Spieler und Eltern zusammenbringen

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Videospiele machen dumm und wer sich für die verhassten “Killerspiele” interessiert, hat ohnehin ein Rad ab – wenn über Games diskutiert wird, ist die Gefahr groß, dass Vorurteile und Klischees die Debatte bestimmen. Damit will das soziale Projekt Gamepäd Schluss machen und veranstaltet zu diesem Zweck Workshops für Gamer und Eltern. Zum einen sollen die Erziehungsberechtigten das Hobby ihrer Kinder besser kennen lernen, zum anderen sollen Spieler beim Zocken zu reflektieren lernen.

Das Besondere an dem Projekt: Hinter Gamepäd stecken vornehmlich junge Pädagogik-Studenten und Erzieher. Nach und nach konnte das Team um Dominik Neumann, Simone Uhl und Co. in den letzten Monaten mit der Initiative ‘Politische Bildung Bayern’ und Fujitsu erste große Partner gewinnen, um ihr Hobby in der Öffentlichkeit ins rechte Licht zu rücken.

Der nächste Gamepäd-Workshop findet am 16. und 17. April beim Modular-Festival in Augsburg statt. Eine Stunde lang sollen bei einer Eltern-LAN Erziehungsberechtigte selbst Hand an Videospiele legen.

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captain carot
1. April 2010 14:05

Daten ja, aber es sieht immer realistischer aus. Der Unterschied zwischen einem freigegebenen God of War 3 und indizierten/beschlagnahmten Titeln von 97/98 ist schon enorm, Golden Axe, das in meiner Kindheit indiziert war wirkt dagegen absolut witzlos, Doom ebenso.Es macht mehr Sinn denn je, Eltern zu sensibilisieren, allerdings bitte auch gegen das Fernsehprogramm.

MORTAL-X 2222
1. April 2010 13:30

Ich weis nicht ich meine ich habe mit 10 schon Wolfenstein 3D und Doom gezockt das hat nie jemanden Interessiert. Heute diskutieren alle über Videospiele und vergessen nur zu schnell das es nur Elektronische Daten sind nicht mehr und nicht weniger.

Triforce-Finder
1. April 2010 13:07

Als Erzieher/Pädagoge hat man allerdings die Möglichkeit, Eltern persönlich einzuladen, wenn man in Kindertagesstätten, Schulen, Horten, Heimen etc. tätig ist. Der beste Weg, Eltern zu interessieren, ist es, einen Bezug zum eigenen Kind herzustellen. Auf die Art könnte man vom Kindergartenalter an für die Aufklärung der Eltern sorgen, und zwar mit mehr Erfolg als eine “”komme, wer will””-Veranstaltung.Wichtig ist, dass man nicht vor der Ignoranz kapituliert.