Kinect: Molyneux und Rare wollten Buttons

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In der aktuellen Ausgabe der englischen Edge spricht George Andreas von Rare über die Entwicklung von Kinect: “Wir waren fest davon überzeugt, dass wir Buttons brauchen, etwas mit einer haptischen Rückmeldung, wenn man eine Aktion auslöst.”

“Wir haben lange gebraucht, mehrere Prototypen zusammengeworfen und sind dann zu dem Schluss gekommen, dass wir gar keinen Button brauchen.” Andreas weiter: “Wir waren sehr lautstark gegenüber Kudo Tsunoda – auch Peter Molyneux war der Meinung, dass man etwas in der Hand halten müsse.”

Und was lernen wir daraus: Kudo Tsunoda, ehemals bei EA für die Fight Night-Serie verantwortlich, hat sich durchgesetzt – wohl weil Microsoft von Kinect nichts anderes als die Eroberung des Casual-Marktes, also ein zweites Wii-Phänomen, erwartet.

Unsere Erfahrungen mit Kinect auf der gamescom-Messen wurden einmal mehr von Sorgen ob des Platzbedarfes beim Spielen und der Alltagstauglichkeit getrübt.

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WNxKraid
8. September 2010 13:53

@timmi: dann hast du ganz klar die falschen Spiele.Wenn ich mir jetzt meine Sammlung anschaue gibt’s da reichlich wenig was man einem Kind zum Zocken anbieten könnte.

Triforce-Finder
8. September 2010 11:06

Der unterschied dabei ist das Übersetzungsprinzip. Beim Controller lautet dieses Prinzip Abstraktion. Einen Knopf zu drücken ist einem Schwertstreich kein bisschen ähnlich. Daher reicht auch das bisschen Gerüttel aus. Und Joysticks und Lenkräder mit Force Feedback gibt es schon lange.Das Übersetzungsprinzip der Bewegungssteuerung ist aber die Gleichheit. Eine Bewegungssteuerung basiert darauf, dass meine Bewegungen originalgetreu auf dem Bildschirm umgesetzt werden. Das ist doch überhaupt die Quintessenz einer Bewegungssteuerung. Da sollte man dann auch eine Korrekte Umsetzung erwarten können.Ich mache eine Parade, die Spielfigur auch. Ich mache einen weiten Schwung, die Figur auch. Der Gegner fängt meinen Schlag ab, und mein Controller stoppt. Nicht. Illusion zerstört.Wenn ein normaler Controller kein Force Feedback hat, ist das also weitaus weniger schlimm, als wenn es eine Bewegungssteuerung nicht hat, weil das Grundprinzip ein anderes ist.

8. September 2010 9:45

:Naja, aber wenn ich mit dem Pad spiele und mein Charakter gegen eine Wand schlägt, passiert doch auch nichts in Sachen Rückmeldung!? Oder bleiben bei Dir die Sticks stecken und die Knöpfe lassen sich nicht mehr drücken!?Zumindest könnte m

Triforce-Finder
8. September 2010 9:11

Selbst Molyneux verspricht sich nichts von Kinect… und das will was heißen.Ich war schon bei der Wii skeptisch, weil es keine Möglichkeit gibt, Bewegungen auf Widerstand stoßen zu lassen. Ist doch beknackt, wenn man gegen eine Wand schlägt und die Hand einfach durchschwingt. Immer noch das größte Problem jeder Bewegungssteuerung. Aber Kinect treibt es auf die Spitze, nicht mal ein Rumble-Feature ist da möglich. Von der Reaktionszeit und Genauigkeit her auch ein tendenzieller Flop. Letzteres war aber auch bei der Wii anfangs eher mangelhaft. Ich schätze mal, dass miniweich das auch noch positiv sieht: “”So niedrig, wie die Erwartungen jetzt sind, können wir sie nur erfüllen oder übertreffen! Juhu!””

TERROR 78
8. September 2010 1:32

Tja, ich hab schon im meinem Box Motto “”BetterDeadThanKinect”” stehen – sollte also eindeutlich sein. Aber ich sehe die Sache auch sehr grenzwertig – ich schließe mich meinen Vorschreibern an – wer Bock auf Bewegung hat sollte sich auch bewegen. Nicht bloß pseudo like an der Konsole zocken. Ich bezeichne mich als Hardcore Zocker und will mich net vor meiner Glotze krum hampeln um bei ‘Gears of War Armageddon’ die Locust zu pfählen.Also denn, mein Wunsch – casual Volk sollte auch Casual Futter bekommen – nämlich Games, die abends im Freundeskreis oder mi’m Freund / der Freundin geboostet werden können. Den übrigen gönne ich Hardcore – Games, die zu zocken eines handeslüblichen Analog-/Digi – Pades bedarf.

Nevesis
7. September 2010 20:58

Die Wii ist als Zweitkonsole immer zu gebrauchen. Besonders bei den Nintendo exklusiven Titeln. Hach ja Zelda, Metroid, Super Mario etc. *schwärm

Beeberman
7. September 2010 20:49

@Suicide KingAlso ich weiß schon was du meinst, ich zock manchmal lieber mit Wiimote und manchmal lieber mit Pad aber präziser ist die Wiimote bei Shootern allemal! Ich hab sicherlich 80% Headshots im Singleplayer von the Conduit!Treff da eigentlich fast

cervantes
7. September 2010 20:14

Und hinterher heulen alle im Chor. Moment, hinterher?

7. September 2010 18:12

ja un wenn du zockst bewegst du dich gleich weiter , und?

captain carot
7. September 2010 17:45

Naja, wenn ich mich bewegen will zock ich aber nicht, dann geh ich raus, fahr Rad, spiel Badminton oder sonstwas.

corny628
7. September 2010 17:03

wer sich bewegen will beim zocken hat schon ne Wii

7. September 2010 17:02

@ Beeberman , ja hab auch am wochenende das erste mal resort gezockt un bin auch absolut zufrieden damit . lässt sich wunderbar spielen 🙂

Suicide King
7. September 2010 16:46

Bis jetzt wurde Nintendo doch immer wieder kopiert was die Eingabe von Befehlen angeht. Das klassische Pad mit Digi-Kreuz an sich, die Schultertasten usw.Aber dieses rum fuchteln ist mir echt über. An bessten dann noch mit so einer bescheuerten 3D-Brille auf der Nase. Ohne mich. Ich will schon etwas in den Händen halten womit ich viel präziser steuern kann und auch durch die “”vielen”” Knöpfe viel komplexere Befehle geben kann.

Beeberman
7. September 2010 15:56

@trustnooneseh ich zu 100% genau so!Außerdem funktioniert die Wiimote mit Motion Plus wirklich extrem gut! Hab gestern erst WiisportsResort gespielt (zum ersten mal), Tischtennis, und da klappt das echt einfach perfekt gut! So hätte es von Anfang an sein

7. September 2010 15:40

wii ist und bleibt das beste in der hinsicht , meiner meinung nach. kann auf move verzichten und auf kinect erst recht.nintendo hatte die idee als erstes und das passt da auch gut dazu.