Normalerweise kennt man ihn als Mann der großen Worte – doch als Peter Molyneux in dieser Woche Projekt Godus als Kickstarter-Kampagne vorstellte, war er nicht wiederzuerkennen. Die anhaltenden Probleme mit Curiostity: What’s inside the Cube (Serverprobleme und verlorenen Spielstände, wir berichteten hier) haben ihn offenbar schwer getroffen:
Im Interview mit RockPaperShotgun, dass bald in Gänze erscheinen soll, brach er in Tränen aus. Er befürchtete, dass ihm die Spieler wegen dieser “Katastrophe”, wie er es selbst formulierte, das Vertrauen entziehen könnten – und Godus, das via Kickstarter finanziert wird und das “Hauptwerk” von Molyneux’ Studio 22 Cans werden soll, ein Misserfolg werden könnte.
“Ich kann es den Menschen nicht übel nehmen, wenn sie den Glauben verloren haben. Ich weiß, ich habe Dinge gesagt. Ich wünschte, ich hätte sie nicht gesagt. Es ist nur … Ich glaube immer noch so stark daran”, erklärte ein ungewohnt emotionaler Molyneux. “Ich habe geschworen, dass wir keine ‘Über’-Versprechungen machen würden, als wir 22 Cans starteten – aber durch dumme Fehler haben wir genau diese getan. Ich werde damit leben müssen. Wenn das bedeutet, dass das Projekt keinen ‘Kickstart’ bekommen kann, wenn das bedeutet, dass die Menschen Kickstarter nutzen, um ihren Frustrationen freien Lauf zu lassen, dann vermute ich, muss ich damit leben.”
Mit Godus kehrt Molyneux übrigens wieder zu seinen Wurzeln zurück – denn es wird eine Göttersimulation, ähnlich seines 1989 erschienenen Titels Populous, dass seinen Durchbruch bedeutete. “Godus verbindet die Stärke, das Wachstum und den Umfang von Populous mit der detaillierten Welt und Multiplayer-Spannung von Dungeon Keeper und der intuitiven Benutzeroberfläche und technische Innovation von Black & White.“
Godus ist bisher leider nicht für Konsole geplant, es soll für PC, iOS und Android erscheinen. Hier geht’s zur Kickstarter-Aktion, die noch 28 Tage läuft – zurzeit haben 22Cans schon etwa 100.000 Pfund beisammen.









[quote=Disco Victim]
ein multi millionär bei kickstarter- hmmmm…….
[/quote]Ach, du hast seinen letzten Kontoauszug gesehen? Kannst du den mal posten?
Auch Stars haben Probleme ihre Projekte umzusetzen, siehe Tim Schafer und sein Doble Fine Adventure. Kickstarter macht es möglich auch ausgefallene oder Oldschool-ige Spiele auf den Markt zubringen. In Zeiten von CoD, Resident of evil duty steht die Szene derartigen Projekten skeptisch gegenüber. Es muss sich auch finanziell lohnen. Erstaunlich ist da, das ein El Shaddai mit Majormoneten finanziert werden konnte. Japaner sind in der Krise experimentierfreudiger.
Vielleicht sind die Tränen auch nur Zweckmittel eines guten Schauspielers um verärgerte Spieler zu besänftigen? Damit sie schön für sein neues Projekt spenden.Davon abgesehen mag ich Molyneux aber ganz gut.Ich bin auch wegen Kickstarter bisschen gespalten. Auf der einen Seite kann man nicht verlangen dass er Spiele aus seinem Privatbudget finanziert, Das ist nun mal seine private Kohle und die hat mit seinem Job nix zu tun. Andererseits finde ich aber dass eine Person mit seinem Namen und seinem Stellenwert in der Spielewelt Kickstarter jetzt wirklich nicht nötig hat. Der ist ja sozusagen schon ein Star der Branche, der muss nicht mehr starten. Mit einem interessanten Konzept bekommt er von den Publishern jedes Projekt finanziert,
Bei höhenangst trifft das definitiv zu
Angst ist dafür da, damit man den Boden nicht verliert(Abgehoben und so…)
Is ja schön, dass er seine Fehler eingesteht, das Problem ist nur, das hat er schon ein paar mal getan und versprochen nicht mehr so großspurig zu labern, doch immer wieder macht er den selben Scheiß. Ich hab jetzt nicht unbedingt was gegen ihn, aber eben dieses ständige großspurige Gesabbel, bei dem am Ende nie das rauskommt was er verspricht bzw. von vorneherein klar ist, dass das so wie er es schildert eh nie werden kann, geht mir schon auf den Zeiger.
Bevor in 2 jahren wieder herscharen von “”peter’s next superinnovativ megagodgame sim”” entäuscht u blöd aus der Wäsche schauen oder diesem Multimillionär noch Geld in den Rachen schieben,obwohl er es problemlos selbst finanzieren kann und man dieses Geld sinnvoller investieren kann(zb in kickstarter projekte die nicht gamingBonzen gehören , die zudem nicht die Möglichkeit haben auf bereits bestehende codes von popolous u black and white zurückgreifen können um sich viel Arbeit zu ersparen)schlage ich ungeduldigen das Spiel From Dust vor.Es beinhaltet vermutlich nur 20% von dem was Molly verspricht,hält aber 3mal so viel wie das was am Ende hierbei rauskommt.
So ein Windbeutel. Von mir aus kann der gute alte Peter Molinö heulen, kichern, stricken oder eine Banane töpfern. Wenn er ein Godus macht, das näher an Popolus als an B&W und DK ist, dann kaufe ich das Teil. Wen nicht, dann kann er von mir aus mit Dose 3 von 22 weiter machen.
Peter Molyneux reibt seid jahren die wunderlampe. aber passieren tut irgenwie nix. KOOOOOMIIIIIISCH!^^
kommt ein bissel spät die einsicht! seit black&white wurde bei jedem projekt von ihm im vorfeld so unglaublich viel versprochen und dann so wenig eingehalten das ich ihn nicht mehr ernst nehme…auch wenn jetzt tränen rollen. sobald er mal 2-3 gute projekte verwirklicht ohne vorher das blaue vom himmel zu versprechen geb ich ih wieder ne chance.
Ich fand den Würfel eigentlich sehr interessant.Ist halt etwas innovatives 🙂
er soll halt einfach mal nachdenken bevor er redet und von Sachen erzählen die schon ingame sind (und sei es in der alpha) statt soooo viel zu erzählen davon was ihm durch den kopf geht ^^ Verspreche ich die Sterne vom Himmel zu holen gucken die Leute halt doof wenn ich nen Glas mit Glühwürmschen vorzeige.Scotty Mannöver… versprich wenig und übertreff das!
Peter, ich verzeihe dir!
Was den Würfel angeht: Da war ich nicht sonderlich “”curious”” . Sprich: Is mir völlig wumpe.Zu Godus: Vielleicht kann Molyneux mit diesem Projekt ja wieder back-to-the-roots und das Ding wird was.Zu seinem Eingeständnis und der (anscheinend) derben Klatsche, was “”Curiostity: What’s inside the Cube”” angeht:Vielleicht tuts dem Herrn mal ganz gut, dass sein Prestigeprojekt gegen die Wand fährt und ihm ein wenig der Boden unter seinen Füßen wegbröckelt.Nicht falsch verstehen. Ich schätze Molyneux sehr. Er hat in seinen früheren Tagen großartige Spiele entwickelt und die Entwicklerszene durchaus vorangetrieben. Auch seine späteren Entwicklungen waren immer wenigstens unterhaltend, verfügten aber nie mehr über den Glanz seiner älteren Entwicklungen.Zudem kann man ihn durchaus als “”Visionär”” bezeichnen, der immer wieder Akzente gesetzt hat. Aber eben dieses “”Visionäre”” ist auch immer sein persönliches Fallbeil (gewesen?). Oft hat er großspurig und vollmundig über seine Entwicklungen geredet, um im Endeffekt zwar etwas Brauchbares zu schaffen, aber eben nichts Revolutionäres. Er ist im Grunde immer wieder an seinen eigenen (und die dadurch bei den Spielern und Fachpresse geweckten) Ansprüchen gescheitert.Ich wünsche ihm jedenfalls, dass er sich mit seinem nächsten Projekt mal weniger großspurig und eher geerdet wieder in eine positive Richtung weiterentwickelt. Das könnte den Druck von ihm nehmen und uns mal wieder ein feines Molyneux-Spiel bescheren.
Scheint mir eine ziemliche Künstlernatur zu seinIn Tränen ausgebrochen…tst,tst,tst
ein multi millionär bei kickstarter- hmmmm…….jeder hat eine chance verdient, allerdings brauchen viele andere die unterstützung dringender, würd ich jetzt mal sagen.^^von mir auch Muhaha
Und genau deswegen mag ich ihn, er stand immer zu seinen Fehler und hat sich auch immer bei seinen Versprechungen (die eben nicht eingehalten wurden) entschuldigt.Er ist halt ein Träumer und dafür mag ich ihn :3Achja, hier ein paar Katzen:[img=400×240
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