Square Enix – digitale Spieleverkäufe wichtiger als 3D

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Der Erfolg von Games-Unternehmen wird in Zukunft nicht von 3D-Technologien oder der Bewegungssteuerung von Spielen abhängig sein, sondern von ihren digitalen Distributionswegen. Diese Meinung vertritt Square-Enix-Chef Yoichi Wada in einem Interview mit dem Branchendienst Gamesindustry.
“Die Innovationen, von denen wir bei dieser E3 gehört haben, sind nur minimale Erweiterungen der existierenden Technologie”, erklärte Wada. “Das tatsächliche Schlachtfeld sind die entsprechenden Netzwerkservices der Konsolen. Und ob sich diese Netzwerkservices etablieren oder nicht, wird sich definitiv auf die Zukunft der Spielekonsolen auswirken.”

In diesem Zuge forderte Wada von Konsolenherstellern eine Öffnung der bestehenden Distributionskanäle. “(…) Ich möchte, dass sie eine Netzwerk-Infrastruktur aufbauen, die es Publishern erlaubt, unterschiedliche Geschäftsmodelle frei auszuprobieren.”

Das tatsächliche Schlachtfeld sind die entsprechenden Netzwerkservices der Konsolen, und ob sich diese Netzwerkservices etablieren oder nicht, wird sich definitiv auf die Zukunft der Spielekonsolen auswirken.”
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Digger Boomshot
28. Juni 2010 20:16

Das der MS Games on Demand Service schlecht läuft kann ich mir nicht vorstellen. Warum sonst sollte Activision tolldreiste 49,99€ für MW1 verlangen.

captain carot
28. Juni 2010 18:22

Das hängt wohl auch davon ab, welche Spiele man kauft. Abgesehen von vielen feinen Indie oder XBLA Titeln gibt es auch kleinere, aber feine Produktionen wie the Darkness, die aber oft kaum gekauft werden oder Titel die einfach anders sind wie Mirror´s Edge.Allzu oft wollen die Kunden aber offensichtlich genau die dicken, aber immer gleichen Großproduktionen. Sieht man doch bei MW2, das ist mittlerweile nicht nur häufiger verkauft worden als sein Vorgänger, es hat sich auf der 360 alleine schon häufiger verkauft als Halo 3 und auch die erfolgreichsten PS3 Exklusivshooter hinter sich gelassen.Anders ausgedrückt: Wir bekommen das, was zur Zeit wohl die Mehrheit will, auch wenn es vielen langjährigen Zockern nicht passt.

tetsuo01
28. Juni 2010 14:39

Derzeit herrscht einfach ein Ungleichgewicht was Preis und die dafür gebotenen Ware betrifft. Spiele werden immer kürzer oder in etliche Stücken aufgeteilt umd mehr Profit zu machen. Von dem Nerdhobby so wie ich es einst kannte ist nichts übriggeblieben.Es herrscht Goldgräberstimmung…

BlackHGT
28. Juni 2010 14:30

tja es ist doch ganz einfach. Einfach nicht online kaufen, mehr kann man nicht machen. Das Dumme ist das es immer dumme gibt, welche das zeugs konsumieren. PSN Plus ist doch auch nur ein anderer ansatzdes Digitalen vertrieb.

tetsuo01
28. Juni 2010 13:49

Ja, nur kann ich mir kaum vorstellen das zb der Games on Demand Service von MS bisher sehr lukrativ ist. Spiele die ich vielerorts schon für 10 Euro aus der Wühlkiste hole werden um 29,90 Angeboten. Und da drückt der Schuh, in spätestens 2 Monaten kann ich mir FF13 für sagen wir mal 29,90 kaufen. Square möchte aber nicht das seine Spiele fürn Apfel undn Ei verhöckert werden.

Segabasti
28. Juni 2010 13:37

Deswegen wird ja uns das aufgezwungen, einfach zu veröffentlichen, keine Verpackungskosten, Lagerkosten, etc., aber trotzdem 40- 50 Euro verlangen. Es ist lukrativ, da ist denen egal, ob die Qualität darunter leodet, oder DSL lose Leute sich das dann nicht kaufen können. Jedenfalls geht es in die komplett falsche Richtung.

Beeberman
28. Juni 2010 13:20

Oh mein Gottdie PSPGo hat doch gezeigt das digitale Distribution kein mensch will !Warum bekommen wir so einen Schrott aufgezwungen…klar die Hersteller lachen sich ins Fäustchen, die machen daran extremen Gewinn.

tetsuo01
28. Juni 2010 13:21

Mir schnurz, ich habe selten so wenig online gespielt mit meiner xbox360 wie derzeit. Seine Abzockpläne kann er sich in die Haare schmieren. Square ist für mich sowieso tot…Wenn morgen plötzlich nur noch halb soviele Leute online gehen mit ihren Konsolen dann würden viele Spielefirmen wieder auf den Boden der Realität zurückgeworfen.

captain carot
28. Juni 2010 13:19

Square Enix hat es in letzter Zeit echt geschafft, sich durch´s Management bei mir unsympathisch zu machen. Die machen nichts besser als US-Firmen, aber die gleichen Fehler.

Disco Victim
28. Juni 2010 12:52

Natürlich sagt er das 1.sonst würde ja der rote Faden bei ihm fehlen,denn schließlich setzt er ja auf MP, der ja mittlerweile hauptsächlich online erlebt wird. Daraus könnten mehrere finanzielle Vorteile für den Hersteller entstehen, z. B. mehr verkaufter Kopien( die Freunde müssen sich das Spiel auch kaufen damit man zusammen online spielen kann), man kann den Gebrauchtwarenmarkt umgehen u. trotz Verpackungs- Logistikeinsparungen, Händlerabgaben für den (fast) selben Preis anbieten( bestes Beispiel PSP), falls es doch auf Disk erscheint den “”10€ Plan”” einführen, von der DLC- Politik ganz zu schweigen.2. Möchte er MS dazu bewegen LIVE offener zu gestalten… FF 14 kommt ja NICHT zustande weil MS an dem geschlossenen Konzept von LIVE festhält, zumal die Hersteller m. M. nach, wenig Macht über ihr eigenes Produkt in beiden Netzwekdiensten haben.Frage: wie kam dann FF11 zustande???Hr. Wada kommt meiner Meinung nach etwas spät mit seinen Äußerungen. Live und PSN sind doch schon etabliert, SE dagegen in diesem Sektor nicht wirklich. Bei Nintendo müssen wir noch abwarten.@tetsuo01Dieses Interview mit Gamesindustry, das andere mit Forbes ^^Sinn?? Der Samen muss überall hin verstreut werden… o_ODie Medien sind die Spritzmaschienen…^^

Thrashmaster
28. Juni 2010 11:51

Das fragt ich mich bei mindestens 5 News pro Woche.^^

tetsuo01
28. Juni 2010 10:18

Selbe News, anders geschrieben. Sinn??