Im Interview mit Develop hat Dana Jan, Game Director von The Order: 1886, jetzt die negative Grundhaltung vieler Leute gegenüber seinem aktuellen Projekt kritisiert. Er brenne hingegen darauf, von Leuten, die das Spiel gespielt hätten, zu erfahren, wie diese es in Bezug auf Qualität und Quantität fanden.
Jan zeigt sich überzeugt, dass The Order: 1886 den meisten Leuten gefallen wird und ist entsetzt von der Negativität im jetzigen Stadium, wo das Spiel nicht mal erhältlich ist. Immerhin handele es sich hier um eine komplett neue Marke.
Es fühle sich so an, als sei das Internet ein neuer Spielplatz für Mobbing und in der heutigen Zeit sei es offenbar leicht, negativ zu sein. Es benötige deutlich mehr Energie, um etwas positives zu sagen als umgekehrt und viele würden scheinbar einem Mitläufereffekt erliegen.
The Order: 1886 erscheint am Freitag und einen Test davon findet Ihr in der kommenden M!Games, die ebenfalls übermorgen am Kiosk liegt.









[quote]Es fühle sich so an, als sei das Internet ein neuer Spielplatz für Mobbing und in der heutigen Zeit sei es offenbar leicht, negativ zu sein.[/quote][img
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Das würd der Diskussion hier tatsächlich neue Würze verleihen.Hab gerade das Review von Gamespot gelesen. Und revidiere hiermit meine Aussage:Womit ich The Order durchaus Erfolg gönne. Denke schon das es ein gutes, vielleicht auch weniger, Spiel ist.Na ja, sobald der Preis fällt werd ich’s mir mal anschauen. Für den Vollpreis muß ich’s aber nicht haben.
Ich warte noch auf die Ankündigung zu einem DLC. ^^
Manche Spiele, besonders Nischentitel, fallen schlicht nicht auf. Von der Fachpresse zwar gelobt, aber im großen www kaum präsent oder im Schatten von Big Budget Produktionen.Heutiger Erfolg hängt leider auch viel von Hörensagen ab. Hauptsache ein Spiel macht auf sich aufmerksam, ob negativ oder positiv. Es wird drüber geredet und ist damit in vollem Munde.Es heisst ja nicht umsonst “”schlechte Publicity ist auch Publicity””.Womit ich The Order durchaus Erfolg gönne. Denke schon das es ein sehr gutes, vielleicht auch mehr, Spiel ist.
Da müssen die einfach drüber stehen und sich gar nicht erst dazu äussern. Bringt ja eh nix. Wers kaufen will, kauft, wer nicht, der halt nicht. Im Gespräch war man ja. Und den Entwicklern dürfte es egal sein, warum das Spiel gekauft wird. Also wenn bitt0r sich z.B. das Game holt, um sich selbst davon zu überzeugen, wies ihn nervt, ist das unterm Strich auch nur ein weiteres verkauftes Game. Und ein Erfolg ist aus meiner Sicht unbestritten. Wäre nur schön, wenn auch andere Spiele, die es verdient hätten, diese Aufmerksamkeit kriegen würden.
@ Tokyo_shinjuuIch wundere mich, warum Sony und RaD den Playthrough bei Youtube nicht aus dem Verkehr gezogen haben. Vielleicht existiert dieser aber für sie gar nicht, wurde doch behauptet, dass es nicht stimme, es in dieser Zeit bewältigen zu können. Ic
Nur weil das Spiel ne neue Marke ist darf man nichts negatives darüber sagen?? Ich find der gute holt schon etwas weit aus.Kritik vor Release gabs schon immer. Genauso wie Leute die vorher schon Videos im Netz veröffentlichen woraus dann falsche Schlüsse gezogen werden. Das ist ärgerlich aber damit muß man als Entwickler leben.
Morgen werd ich he order 1886 höchtwarscheinlioch geliefert bekommen! Freu michs chon mega drauf!
Bitte löschen. Danke.
Je kürzer die Spielzeit, desto besser sollte der Inhalt sein, um auch weiterhin den vollen Preis zu rechtfertigen, besonders wenn es keinen Wiederspielwert da ist.Die Negativität, die er ankreidet, betrifft was ich bis jetzt gelesen habe fast ausschließlich die Spielzeit und den aktiven Anteil am Spiel selbst (der bei ca. 40-50 Prozent liegen soll, lt M! bei 50 Prozent). Das es bei einem Spiel ohne weitere Inhalte und scheinbar relativ kurzer Spielzeit bei 60/70 Euro zu Gesprächsstoff kommt, war doch irgendwie abzusehen.Er und sein Kollege sollten bei ihrer Verteidigung mehr auf die Stärke des Spiels eingehen, statt sich auf allgemeine Floskeln zu berufen und bei der Wahl der Spiele Beispiele sich weniger ungeschickt anstellen (Call of Duty besitzt z.b. auch eine Multiplayerkomponente) Der Spieler ist hier weniger im Nachteil als RaD – diese können warten, bis das Spiel günstiger geworden ist, während der Entwickler seinen vollen Kaufpreis für das Spiel haben möchte.
Die Verhältnismäßigkeit stimmt nicht mehr. Das gilt aber immer öfter für beide Seiten. Spieler kritisieren im Netz teilweise völlig jenseits von gut und böse.Im Gegenzug wird aber auch mit berechtigter Kritik seitens Entwicklern und Publishern immer öfter völlig unverhältnismäßig umgegangen.
Wieso muss schon wieder über Bildrate und Spiellänge diskutiert werden, statt über das Spiel selbst? Welches zudem die wenigstens bereits gespielt geschweige denn durchgespielt haben dürften?Zudem möchte ich mal das Leben der Leute haben, welche sich ständig monumentale 50+ Stunden Spiele wünschen. Für ein 50 Stunden Game benötige ich ca. 1 – 2 Monate, da mir neben Arbeit und Familie/Freunde etc. einfach nicht mehr Zeit bleibt. Ich habe aber auch keinen Bock, dass ich mich in einem Jahr mit vier bis fünf Titeln aufhalte. Das wird mir auf Dauer zu öde (deswegen zocke ich auch keine MMOs). Daher ist so ein kurzer, knackiger Titel wie The Order perfekt für den Feierabend sowie für Leute, die nicht den ganzen oder halben Tag Zeit zum zocken haben. Diese sehen dann wenigstens auch mal in annehmbarer Zeit das Ende des Spiels.Letztes Jahr habe ich erst an Assassins Creed und Watch Dogs gemerkt, welche mit dermaßen lahmen und öden Fülleraufgaben vollgestopft sind, dass eine künstlich gestreckte Spielzeit keinen Heller wert ist im Vergleich zu einem Abenteuer, welches vllt nur 10 Stunden dauert, dafür aber durchwegs sehr gut unterhält…!Ich kann zwar verstehen, wenn jemand meint, dass ihm für 6-12 Stunden 60 – 70 Euro zu teuer sind, im Falle von The Order 1886 sehe ich aber wenigstens anhand der famosen Technik auch abseits der Spiellänge, wo mein Geld drinsteckt…
Er hat Recht! Er sollte definitiv noch mehr draufhauen! Allerdings, wenn er er sein Spiel noch an untentschlossene verkaufen will, sollte er bis nach dem Release warten. Aber dann nochmal richtig drauf mit der Keule!
finde ich gut.Jedem immer nur im Arsch rumzukriechen bringt auch nichts.Aber mal davon ab dass hier einige Kritiken an den Haaren herbeigezogen sind weil es Sachen sind die schlicht u einfach zum schäbigen shooter-standard gehören(u man sich viel mehr scheiss durch kaputtgesequelte Spieleserien Jahr für Jahr antun muss ohne das viel kritisiert wird)wundert es mich doch sehr dass so wenig Anstoss daran genommen dass der MP fehlt.Ego-shooter MP ist zwar das letzte was ich zocke,gehört aber bei Fans des Genres nun mal dazuu sollten auch nicht fehlen.Staatsdessen regt man sich scheinbar lieber über ein paar qte’s auf die im Spiel vorkommen.In jedem Falle kann man sagen:Das Spiel hier scheint für eine gewisse Sorte von Gamern u Schreibern die grösste Bedrohung u der grösste Affront seit Heavy Rain zu sein.
Ich bleib dabei: Ich freu mich drauf. Egal wie lang oder kurz das Spiel ist.
Es begann damit das der Entwickler die 30 FPS schon reden wollte. Sie hätten damals schon aufpassen sollen was sie sagen, das wird nun nur noch schlimmer. Erst den Kunden frech belügen und sich nun wundern das diese nun überkritisch sind.http://kotaku.com/a-developers-defense-of-30-frames-per-second-1580194683
finde auch das er mit seiner aussage zwar recht hat aber potentielle kunden kritisieren? das riecht doch schon nach dem nächsten shitstorm. taktisch eher unklug!
@Ghost: Hab den Artikel auch gelesen und für spannend befunden. Ist halt ein komplexes Thema.
Den Forbes Artikel zu der Stellungnahme von RaD auf Eurogamer sowie der grundsätzlichen Frage nach der Spielzeit finde ich lesenswert und auf den Punkt gebracht. ‘The Order: 1886’ Developer Makes A Flawed Argument About Game Length
Irgendjemand, der nicht schon vor Monaten geahnt hätte, dass es sich bei The Order nicht um ein 100h+ – Spiel handeln würde? Sondern so wie viele seiner Genre-Kollegen eine Spielzeit zwischen 6 und 12 Stunden aufweisen würde? Die Spielzeit-Diskussion ist an und für sich natürlich interessant. Das Thema aber grade an diesem Spiel zu verhandeln wirkt imho etwas aufgesetzt. Sony hat das Spiel schließlich auch nie für seinen etwaigen riesigen Spielumfang beworben. Und die Verhältnismäßigkeit von Qualität und Quantität einer Single Player-Kampagne ist letztlich nur subjektiv beurteilbar.
ich denke zwar dass er recht hat aber es war keine gute idee sich so zu äußern