Ubisoft – Änderung bei der DLC-Politik

17
60

Anne Blondel-Jouin, Ubisofts Vice President of Live Operations, hat jetzt gegenüber GamesIndustry eine grundsätzliche Änderung bei der DLC-Politik des Herstellers in Aussicht gestellt. So werde für die volle Spielerfahrung künftig nicht mehr der Erwerb von DLCs nötig sein.

Man orientiere sich dabei am Modell von Rainbow Six Siege, wo der Kerninhalt, also die Maps, gratis sei und nur neue Charaktere oder deren Ausrüstung gekauft werden könnten. Wenn DLC nichts zur grundsätzlichen Erfahrung beitrage, sei er keine gute Idee und wenn er sich obligatorisch anfühle auch nicht.

Ubisoft habe die Verantwortung den Spielern die bestmögliche Qualität zu bieten. Wenn man nämlich ein hässliches Spielzeug herstelle, werde es zum Ladenhüter, unabhängig von der Marke.

17 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
ChrisKong
24. November 2016 12:46

Politik im wirtschaftlichen Sektor ist in der Regel immer profitorientiert. Die Frage ist mehr, wie transparent ein Angebot ist. Ich weiss gern, was ich für mein Geld kriege, sprich ob sich ein DLC lohnt. Was ich gut finden würde, aber dazu wird’s nie kommen, wenn man DLCs auch als Disc erwerben könnte und der Platz dafür in der Amarayhülle schon reserviert wäre. Son riesengrosser Aufwand wär das nämlich nicht mal. Ich hoffe wirklich dass auf der Switch diese Flashkarten die Möglichkeiten beinhalten, dass man darauf Patches und DLCs gleich ablegen kann und so immer alles auf einem Speichermedium hat.

HajimenoIppo-09
24. November 2016 11:04

ach das merken die erst jetzt? na danke für die aufklärung nach all den jahren der extrem profitorientierten dlc politik.

T3qUiLLa
24. November 2016 2:11

natürlich ist nicht jeder dlc sofort auf der disc, siehe arkham knight zbs. aber kleine “”dlc’s”” wie charakter- oder waffen skins werden doch meist einfach blockiert und wieder frei gegeben. anstatt das man sich sein lieblingskins einfach freispielt oder mit einer ingame währung verfügbar macht…

Seska1973
23. November 2016 21:31

Ach das habe ich schon viel früher bemerkt, das aus der Story des Spiel etwas rausgeschnitten wurde, um am ende als DLC diese lücken wieder zu füllen…bemerkt habe ich es am ende von Castelvania: Lord of Shadow. Im End Boss kampf ist man noch der “”Spieler”” und in der Endsequenz ist man “”anders””… diese lücke wollten die doch tatsächlich mit pay DLCs “”erzählen””… das ging mir gegen den strich…und das haben sie so nach 6 Jahren bemerkt… klar doch…

Lagann
23. November 2016 17:00

[quote=Lofwyr]

Wie man DLC richtig macht: Titanfall 2, Overwatch, Witcher 3, Halo 5.

[/quote]Dark Souls

Lofwyr
23. November 2016 15:23

Wie man DLC richtig macht: Titanfall 2, Overwatch, Witcher 3, Halo 5.

SonicFanNerd
23. November 2016 14:58

Ich finde so Aussagen einfach weiterhin schwammig und variantenreich auslegbar (wie bei allen anderen Mitbewerbern auch).Es suggeriert eben das, was sich die meisten wünschen:1x zahlen, volles Spiel erhalten. Kosmetische Details (wie neue Skins etc.) können dann bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden (gegen Entgelt).Aber was ist schon “”100%””?Wie bereits erwähnt wurde, kann auch eine Episode 100% sein. Also Assassins Creed Teil dreitausenfuffzig Episode One – 100% vollständig.

SxyxS
23. November 2016 14:47

Mmn nicht.Ohne den Konzernen jetzt irgendwo rein zu kriechen.Wenn das Grundspiel von sich aus stimmig u rund ist,sind das 100%,so wie es früher auch war.Das jetzt noch etliche Sachen dazu kommen können macht die 100% des Hauptspiels weder schlechter noch weniger.Mich persönlich juckt der Zusatz dann nicht u deshalb habe ich auch erst 2dlc’s gekauft(beide stand alone)sofern man von Flippertischen absieht.Das sind dann wiederum Sachen wo ich dlc’s 100% befürworte,denn ohne die gäbe es die meisten Flippertische nicht,so wie es früher auch war.

out
out
23. November 2016 14:44

Bei Charakteren, Skins, Waffen etc. ist der Aufwand gering und der Gewinn entsprechend groß. Die anderen Inhalte wie Maps kostenlos zu bringen, bindet die Spielerkundschaft länger und stärker ans Spiel, was mehr potenzielle Käufer für die kostenpflichtigen Inhalte darstellt. Und bei Preisen im einstelligen Bereich, sitzt das Geld auch lockerer und man verliert schnell den Überblick, was man den Ausgegeben hat. Da kommen dann schon Summen zustande, die letztlich höher sind, als für Maps etc.Ubisoft sieht hier einfach mehr Gewinn- bzw. Umsatzpotenzial, als mit klassischen DLC. Für den Endkunden machen sie das mit Sicherheit nicht. Aber man verkauft es so und streicht gleich noch Sympathiepunkte ein. Natürlich kann ein Teil der Zocker auch davon profitieren, sofern sie die Bezahlangebote nicht nutzen.

Daddler
23. November 2016 13:44

Und wie sieht dies mit Story DLC´s aus. Tragen ja auch zu der 100% Spieleerfahrung bei! 😉

23. November 2016 13:35

@ SxyxS: Ja, so habe ich’s auch ungefähr verstanden! ^^Und natürlich gab’s früher, auch schon in den 80’ern, Spieleerweiterungen. Meine erste Erweiterung eines Spiels war für “”Test Drive II – The Duel”” (C64) ein Paket mit neuen Strecken (“”European Challen

D00M82
23. November 2016 13:09

[quote=Lofwyr]

Sind die Charaktere in R6 nicht mit Spielwährung freischaltbar? Mit Geld geht’s nur schneller?

[/quote]Glaube die Standard-Figuren. Bei den neuen musst du soweit ich weiß den DLC zahlen.Und nicht jeder DLC ist auf der Disc.Das ist einfach Blödsinn.Gäbe es früher zu SNES-Zeiten die Möglichkeit, hätten sie es dann auch bereits gemacht.Früher war also nicht alles besser, es war nur nicht anders möglich

greenwade
23. November 2016 13:08

auf den ersten blick natürlich ne feine sache wenn relevante DLCs “”kostenlos”” sind. wenn man das negative in der neusten DLC entwicklung sehen will, könnte man sagen die hersteller stellen uns damit auf die zukunft ein, in der es die spiele nur noch häppchenweise runterzuladen gibt. so wie ausgewisene episoden games heute schon. lizenz kaufen und innerhalb eines jahres bekommt man stück für stück sein spiel zusammen. damit würde man auch elegant die verhassten giganto-patches umschiffen. teilweise vorfinazierung inklusive. verkauft sich der erste teil eines spiels gut, gibts weiterhin hochwertige spielebrocken. ists kein kassenschlager, machen die programmieren nur noch pflichtarbeit. ein weitere vorteil für die hersteller: die fachpresse wird damit ausgehebelt. abschließende tests zum release sind nicht mehr möglich.

SxyxS
23. November 2016 13:06

@zockernatorHeisst eigentlich:(so verstehe ich zumind. den Text)Es gibt weiterhin dlc’s,aber anstatt storymässigen Zusatzinhalten gibts Skins,Waffen u Characktäre.Ist vermutlich schneller u billiger zu programmieren,weil eine Zusatzmission für 15euroes sc

Lofwyr
23. November 2016 12:59

Sind die Charaktere in R6 nicht mit Spielwährung freischaltbar? Mit Geld geht’s nur schneller?

T3qUiLLa
23. November 2016 12:58

ich bin immer noch dafür das man neue charaktäre und ausrüstungen mit dem fortschirtt des spiels freischalten sollte udn nicht mit seiner potte…..der scheiß is doch eh auf der disc. aber lasst mich lieber für den unlock bezahlen.

23. November 2016 12:44

Heißt übersetzt: DLC’s sind wertloser Firlefanz!? Finde ich gut.