Zubehör-Check: Samsung T7 Shield Portable SSD

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Dieser Artikel stammt aus der M! 347 (August 2022).

MERING • Externe Festplatten für Spielekonsolen gibt es wie Sand am Meer. Leider haben die meisten von ihnen ein zentrales Problem: Bei einem Sturz aus größerer Höhe ist der Datenträger nicht selten defekt und darauf gelagerte Clips, Savegames, Spieleinstallationen etc. unwiederbringlich verloren. Samsung hat nun für eben dieses Szenario die T7 Shield im Programm, eine externe SSD in einem stoßfesten Gummigehäuse, das Stürze aus bis zu 3 Metern Höhe unbeschadet überstehen soll. Uns lag bereits ein Gerät zu Testzwecken vor, das sich in der Tat von Abstürzen aus verschiedenen Fallhöhen unterhalb der 3-Meter-Grenze absolut unbeeindruckt zeigte. Ob ein Crash aufs Parkett oder eine Bruchladung auf den Küchenfliesen – die Daten auf unserer T7 Shield sowie das Gerät selbst waren auch danach problemlos nutzbar.

Hinzu kommt: Die T7 Shield ist mit 98 Gramm erfreulich leicht, mit 88 x 59 x 13 mm so kompakt, dass sie in jede Hosentasche passt und obendrein IP65-zertifiziert, sprich: gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Eine Verbindung zu PC, Mac, Konsole, Smart-TV oder Mobilgerät nimmt die T7 Shield via USB-C auf, wobei Samsung hierfür sowohl ein ”USB-C auf USB-C”- sowie ein ”USB-C auf USB-A”-Kabel beilegt. Die maximale Transfergeschwindigkeit geben die Südkoreaner mit bis zu 1.050 MB/s an. In unseren Tests kamen wir auf ca. 790 MB/s beim Schreiben und 700 MB/s beim Lesen. Für zügiges Kopieren von großen Videodaten immer noch ein sehr guter Wert. Wer mag, kann Daten auf dem Gerät zudem mit einer AES-256-Bit-Hardwareverschlüsselung versehen. Sinn ergibt das allerdings nur auf dem PC und Mac, da Konsolen in der Regel nicht auf verschlüsselte externe Laufwerke zugreifen können. Was bleibt, ist eine handliche, robuste, schicke und vielseitig einsetzbare externe SSD mit drei Jahren Garantie, die jedoch ihren Preis hat. Die 1-TB-Variante schlägt mit ca. 145 Euro zu Buche, die 2-TB-Version mit ca. 245 Euro.

neuste älteste
schweini
I, MANIAC
schweini

Die sind schlicht zu teuer, andere machen das gleiche billiger, die portable SanDisk gibt’s zeitweise im Sale sehr günstig. Die robuste Ausführung mag ich schon, keine Gefahr bei Putz Action oder Ähnlichem.

captain carot
I, MANIAC
captain carot

Bei ‚normalen‘ Fallhöhen wird i.d.R. auch ner normalen SSD nix passieren. Die Rugged Modelle sind bestenfalls interessant wenn man viel unterwegs ist.

Die TransferrTen sind für Last Gen Titel auch nachrangig. Da bremst i.d.R eher sowas wie Datendekomprimierung.

Fun Fact: wir haben damals in der achten Klasse ein Super Mario World Modul die komplette große Pause über den Schulhof gekickt. Sah danach aus als ob der Cacodemon es ausgeschissen hätte, lief aber noch einwandfrei

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

Wahrscheinlich nur für Katzenhaushalte interessant, ansonsten wüsste ich nicht, warum man die externe SSD von ihrem angestammten Platz wegbewegen sollte ?

Tekwin
I, MANIAC
Tekwin

Wer eine externe SSD für seine PS4 Spiele (an PS4 oder PS5) sucht, der kann auch zu einem langsameren und somit günstigeren Modell greifen.

Meine externe SSD liest und schreibt lt. Herstellerangaben mit maximal 540 MB/s. Natürlich nur theoretisch und unter optimalen Voraussetzungen. Letztlich macht es fast keinen Unterschied, ob ich auf der PS5 ein PS4 Spiel über die interne oder externe SSD laufen lasse. Es gibt imho keinen spürbaren Geschwindigkeitsunterschied.