
Meinung & Wertung
Ulrich Steppberger meint: Reichlich PS unter der haube: Als reine Automatenumsetzung betrachtet, macht 18 Wheeler durchaus eine gute Figur. Die feine Grafik schaffte den Sprung auf die Konsole nahezu ohne Qualitätsverluste. Sämtliche liebevolle Details findet Ihr auf dem Dreamcast wieder: Auf dem Armaturenbrett herumrutschende Gegenstände oder ein am Rückspiegel baumelndes Maskottchen ebenso wie die beeindruckenden Natureffekte. Der Charme des gewaltigen Automaten-Lenkrads fehlt zwar zwangsläufig, dennoch bleibt das Spielgefühl einwandfrei erhalten. Das gilt allerdings auch für das Hauptmanko des Spielhallenvorbilds: 18 Wheeler ist elend kurz, die vier Etappen habt Ihr in schlappen 20 Minuten abgefahren – für einen Heimkonsolentitel ein wahrhaft mickriger Umfang. Die zusätzlichen Spielmodi sorgen zwar für etwas Abwechslung, sind aber ebenfalls nicht sonderlich umfangreich ausgefallen. Auch das Streckendesign der Rundkurse erreicht nicht ganz das Niveau der ursprünglichen Pisten. So bleibt 18 Wheeler trotz witziger Ansätze leider ein Fall für kurze Landpartien zwischendurch – schade, mit mehr Aufwand wäre ein echter Hit drin gewesen.
Ansehnliche Brummi-Raserei mit witzigen Spielmodi, die leider rekordverdächtig kurz ausgefallen sind.
| Singleplayer | ![]() | 70 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |



















@ghostdog83 : Es motiviert definitiv zum mehrfachen durchspielen, da es später (also auf den höheren Schwierigkeitsstufen) wirklich auf jede Sekunde und jeden Windschatten ankommt.
SEGA selbst hat es bei anderen Titeln besser gemacht, zB Sega Rally 2 und Daytona USA, wo am Umfang nochmal geschraubt wurde. Hier hat man auch ein paar Extras wie die Einpark-Challenge und die Punktefahrten eingebaut, die bocken aber nicht so sehr wie der Arcade-Modus und sind auch recht kurz.
Von daher war/ist die Kritik am Umfang in Bezug auf eine Heimversion schon angebracht.
Man kramt es aber immer wieder gerne raus, macht einfach Spaß:-)
Hat mir damals richtig gut gefallen. Mit dem riesigen Truck über die (zugegebenermaßen recht kurzen) Strecken heizen hat ordentlich Bock gemacht.
Muss ich gelegentlich mal wieder anzocken 🙂
Ich habe mir mal ein paar weitere Tests angeschaut. Der Konsens ist durchgängig, zu wenig Umfang, selbst für einen Arcadetitel, da der Wiederspielwert zu niedrig ausfällt.
Damals gabs nur vollpreistitel. Indie und beta waren noch nicht geboren…
Man war aber auch leichter zufriedenzustellen. Spiele wie crazy taxi und house of dead 2 hab ich monatelang gespielt, trotz geringem unfang. Es war halt auch noch die zeit der arcades. Sie gaben den ton an, egal ob grafik oder gameplay.
Ist der Wiederspielwert der vier Etappen (= ca. 20 Min.) hoch genug, um sie immer wieder zu fahren bzw. gibt es dazu einen zusätzlichen Anreiz?
Das Spielprinzip von Tetris ist nämlich darauf ausgelegt, erneut gespielt zu werden.
Interessante Logik, eine Partie Tetris ist auch in wenigen Minuten zu ende gespielt…selbst wenn es nur nen 10ner kosten würde wäre das sehr viel Geld für die kurze Spielzeit.
Klingt wie eine Ausrede.
andere zeiten und anderes konzept.
Beim nächsten CoD wird sich dann wieder über den zu knappen Umfang im Solomodus beschwert. ?♂️
das war ein vollpreistitel, weil er voll spaß gemacht hat! 😀 man hat sich die spielhalle ins wohnzimmer geholt. das war der kaufgrund, nicht der umfang.
Ne typische Sega Arcade Umsetzung. Fand ich alle sehr spaßig und durch den recht hohen Schwierigkeitsgrad hat mans auch nicht so schnell durchgehabt.
Soweit ich das in Erinnerung habe waren eigentlich fast alle Spiele für Dreamcast Vollpreistitel. Chu Chu Rocket mal ausgenommen.
18 Wheeler dürfte aber mit ziemlicher Sicherheit einer gewesen sein.
War das damals ein Vollpreistitel?
Kurz, aber geil.
Wo bleibt die DC-Remake-Reihe (ACA DC) oder die HD Konsole.
Da es nix öderes gibt als am PC zocken, kommen Emus nicht in Frage.
Gestern noch gezockt auf der Dreamcast -in der Tat sehr kurz, aber auch superspaßig:-)